Steuertipps

Verschärfung des Steuerstrafrechts

Steuerehrlichkeit als einzig sinnvolle Lösung?

© gopixa | iStockphoto--

Viele Steuerpflichtige haben Steuerhinterziehung lange als Kavaliersdelikt ausgelegt. Die Behörden haben dies aber freilich immer anders gesehen und können Regelverstöße heute auch wesentlich leichter nachvollziehen als in der Vergangenheit. Durch das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz wird nun auch eine erhebliche Verschärfung des Steuerstrafrechts eingeführt. Für Beiten Burkhardt-Steuerpartner Helmut König ist daher Steuerehrlichkeit die einzige sinnvolle Lösung.

Steuerrecht beachten

Steuerliche Behandlung von Corona-Soforthilfen

Markus Spiske, Unsplash
Markus Spiske, Unsplash (© Markus Spiske, Unsplash)

Die deutsche Bundesregierung hat ein Corona-Soforthilfeprogramm im Ausmaß von 50 Milliarden Euro geschnürt. Zu dieser finanziellen Unterstützung haben auch Kleinbetriebe in der Gastronomie Zugang. Das Ziel dieses Soforthilfeprogramms besteht darin, die wirtschaftliche Existenz der Betroffenen zu sichern und Liquiditätsprobleme auszugleichen. Doch was ist unter Corona-Soforthilfe zu verstehen und wie ist diese steuerlich einzuordnen?

1.500 Euro

Steuerfreier Bonus für Mitarbeiter in der Coronakrise

© mohamed_hassan | Pixabay

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern aufgrund der Coronakrise bis Jahresende 2020 Sonderleistungen bis 1.500 Euro zukommen lassen, ohne dass hierfür Steuern anfallen. Dies geschieht in Form von Sachbezügen oder Zuschüssen. Das Bundesfinanzministerium hat diese steuerfreien Bonuszahlungen in einem Erlass vom 9. April 2020 geregelt. Welche Voraussetzungen sind für diesen steuerfreien Bonus zu erfüllen und gilt diese Steuerbefreiung für alle Arbeitnehmer?

Steuern

Online-Verkäufe: Marktplatzsperre ohne Unternehmerbescheinigung?

© Daisy-Daisy | iStockphoto

Seit Januar 2019 haften elektronische Marktplatzbetreiber für unbezahlte Steuern von Online-Verkäufern, die diese digitalen Plattformen nutzen. Daher müssen auch Gastronomen, die über Online-Lieferplattformen Speisen verkaufen, eine steuerliche Unternehmerbescheinigung als Nachweis vorlegen, um eine Marktplatzsperre zu vermeiden. Laut EU-Kommission verstößt diese deutsche Regelung allerdings gegen EU-Recht. Benötigen Gastronomen diese Unternehmerbescheinigung dennoch oder entfällt diese Verpflichtung wegen EU-Rechtswidrigkeit?

Steuern

Steuerliche Vereinfachung bei Kost und Logis soll Ausbildungsberufe attraktiver machen

© RossHelen | iStockphoto.com

Arbeitstäglich an Arbeitnehmer abgegebene Mahlzeiten sind zwingend ein als Arbeitslohn zu versteuernder Sachbezug. Gleiches gilt für verbilligt oder unentgeltlich überlassene Unterkünfte an Auszubildende und Mitarbeiter – geregelt in der Sozialversicherungsentgeltverordnung, in der der Marktpreis für unentgeltliche Verpflegung und freie Unterkunft festgelegt wird.

HORECA Scout

Branchenverzeichnis

Ausgabe 01/2021 als eMagazin


Unsere Produktempfehlung

Ratgeber Kassensysteme

PublicDomainPictures | Pixabay