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Instagram Marketing: 4 Tipps, wie Gastronomen ihr Restaurant auf Social Media darstellen

Gastronomen haben es in der Corona-Krise nicht einfach. Gäste bleiben aus, Restaurants müssen auf Take-away umstellen und der Umsatz geht zurück. Umso wichtiger ist es, die Krisenzeit zu nutzen. Instagram Marketing ist ein Schlüssel zum Erfolg. Somit können Gastronomen gestärkt aus der Krise hervor gehen. Nachfolgend finden Restaurantbesitzer sechs Tipps, um das soziale Netzwerk zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Jessica FlasterJessica Flaster

Die Grundlage: Ein Geschäftskonto einrichten

Um das Potenzial der Marketingbemühungen zu maximieren, müssen Verantwortliche ein Geschäftskonto für ihr Restaurant anlegen. Ein Geschäftskonto bietet Gastronomen viele Vorteile. Sie haben die Möglichkeit einen Link im Profil zu hinterlegen, ihre Kontaktdaten anzugeben und Statistiken zu ihrem Profil einzusehen.

Dafür befolgen Gastronomen drei einfache Schritte. Nutzer müssen:

Partner aus dem HORECA Scout
  • Den Punkt „Einstellungen“ in der Instagram-App aufrufen.
  • Die Option „Konto“ auswählen.
  • Auf den Knopf „Zu professionellem Konto wechseln“ drücken.

Insbesondere die Statistiken sind ausschlaggebend. Diese helfen Restaurantbesitzern, ihre Beiträge an die Wünsche der Kunden anzupassen. Das wird am folgenden Beispiel deutlich: Gastronomen erhalten auf ihre Essensbilder 100 Likes. Steht der Profikoch vor der Kamera, liken 500 Abonnenten das Bild. Das ist ein Signal dafür, dass Verantwortliche mehr Bilder mit dem Profikoch veröffentlichen sollten.

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Festhalten, was das Restaurant ausmacht

Die Instagram Profilbeschreibung (= Bio) – eine gute Gelegenheit für Gastronomen, sich von ihrer Schokoladenseite zu präsentieren. Servieren Restaurants laut Guide Michelin das beste Schokoladensoufflé der Stadt, gehört das Dessert in die Profilbeschreibung.
Eine gelungene Profilbeschreibung weist folgende Eigenschaften auf:

Themen in diesem Artikel
MarketingCoronaMarketingOnline-MarketingUmsatzsteigerung
  • Die Bio bringt auf den Punkt, worum es geht.
  • Gastronomen platzieren einen Handlungsaufruf.
  • Verantwortliche lockern den Text mit Emojis auf.

Ein Handlungsaufruf ist beispielsweise „Jetzt reservieren!“. Dieser animiert Nutzer zu Aktionen wie einem Webseitenbesuch oder einem Anruf.
Restaurants listen ihre Besonderheiten, die kulinarische Richtung und die Öffnungszeiten auf. Ein Italiener preist die Trüffelpasta an, während ein asiatisches Restaurant mit seinem Te-Maki-Sushi glänzt.
Tipp: Besitzt das Restaurant Auszeichnungen, sollten Gastronomen diese unbedingt erwähnen.
So erfahren Profilbesucher auf einen Blick alles Wissenswerte. Neben anderen Restaurants können Bars als Inspirationsquelle dienen. Beispielsweise präsentiert das Restaurant La Bohème seine Spezialisierung auf Steaks und Wein. Die Öffnungszeiten und die Lage des Lokals fallen sofort ins Auge. Das hilft Interessierten, sich sofort eine Meinung über das Restaurant zu bilden. Sie können sich den schnellstmöglichen Weg zum Lokal anzeigen lassen.

 

Keine Bildrechte?

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Das Profilbild des La Bohème zeigt das Logo des Betriebs. Es sticht aus der Masse heraus.
Gastronomen müssen sich diese Situation vorstellen:
Nutzer besuchen das Profil eines Restauranttesters und sehen sich die abonnierten Profile an. Das minimalistische Design des La Bohème springt ins Auge. So klicken Interessierte mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf das Profil.
Restaurantbetreiber haben verschiedene Möglichkeiten, mit einem Profilbild aufzufallen. Sie können:

  • mit einer Farbe hervorstechen,
  • ein spannendes Logo auswählen,
  • ein Bild des Haupteingangs verwenden.

Wichtig: Das Profilbild muss sich abheben. Gastronomen testen daher mehrere Entwürfe. Mit einer Umfrage über das passende Profilbild beziehen Wirte die Abonnenten mit ein.

Beispiel: https://boheme-schwabing.de/

Es den Kunden einfach machen

Jeder kennt Instagram Stories. Die kleinen Geschichten sind 24 Stunden verfügbar. Danach können Nutzer sie nicht mehr betrachten. Es gibt eine Ausnahme: Instagram Highlights. Zu den Highlights hinzugefügte Stories bleiben unbegrenzt sichtbar. Das hilft Gastronomen, spannende Einblicke

  • in den Restaurant-Alltag,
  • hinter die Kulissen,
  • in das Service-Team,
  • oder in die Speisen und Getränke

bieten zu können. Wirte können in den Highlights auf eine visuelle Brunch-Karte zurückgreifen. Mit kurzen Videos des fertig angerichteten Büffets begeistern sie die Abonnenten. Zusätzlich können Restaurantbesitzer häufig gestellte Fragen in den Stories beantworten. Dafür erstellen sie Umfragen, die sie in ein FAQ-Highlight verwandeln.

Welche Hashtags Gastronomen benutzen sollten

Die beste Möglichkeit, um auf Instagram gefunden zu werden: Die Nutzung präziser Hashtags. So erweitern Restaurants ihre Reichweite. Es gibt zwei Arten von Hashtags: markenbezogene und themenbezogene Hashtags. Restaurants können einen eigenen Hashtag entwickeln, um mehr Reichweite zu erlangen. Der Betreiber des „Bei Lorenzo“ beispielsweise veranstaltet mit #pastabeilorenzo ein Gewinnspiel. Dadurch werden mehr Nutzer auf die kulinarischen Angebote des Restaurants aufmerksam.
Posten Verantwortliche ein Bild der exklusiv im Winter angebotenen Kürbissuppe, eignen sich #kürbis, #kürbissuppe und #winterzeit.

Tipp: Gastronomen müssen darauf achten, dass die Schlüsselworte zum Bild passen. Sie beschreiben alle sichtbaren Elemente mit einem Hashtag. Was nicht abgebildet ist, landet nicht als Hashtag unter dem Beitrag.

Instagram für Gastronomen im Überblick

Instagram bietet Gastronomen viele Chancen. Sie haben die Möglichkeit, ihre Gerichte auf kreative Weise zu präsentieren. Insbesondere sollten Restaurantbetreiber darauf achten, enge Beziehungen zu den Abonnenten aufzubauen. Selbst auf Instagram gilt: Der Kunde ist König. Je besser Wirte auf die Wünsche der Kunden eingehen, desto eher gewinnen sie Follower, Reservierungen und Aufträge hinzu.

Über die Autorin
Jessica Flaster ist Expertin im Feld des Instagram Marketings. Die Online-Redakteurin hat stets ein Auge auf den Blog bei ReachOn. Wenn sie nicht gerade Fachmagazine wälzt, widmet sie sich den Fußball-Spielen der Bundesliga.

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