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Nachhaltigkeit ist mehr als ein ,Nice to have‘

Nachhaltigkeit ist eines der Themen der Stunde. Dabei ist es nicht mehr nur das gute Gewissen, das die Unternehmer in Hotellerie und Gastronomie treibt. Wirtschaftliche Herausforderungen, aber vor allem die Anforderungen der Gäste, die auf eine nachhaltige Betriebsführung des Hotels oder Restaurants achten, zwingen viele Unternehmer zum Umdenken. Es ist höchste Zeit zu handeln.
Ob Mehrwegbecher to go, weniger Plastik in den Hotelzimmern oder der Wasserfußabdruck – die Möglichkeiten sind vielfältig und bringen Vorteile für Ihre Gäste, Ihr Geschäft und die Umwelt.PeopleImages - iStockphoto.com

Einer, der sich für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie einsetzt, ist Matthias Tritsch, Gründer und Vorstand von Greentable e. V.  Der Verein will, dass nachhaltige Entwicklung zu einem festen Bestandteil im deutschsprachigen Außer-Haus-Markt wird. Warum? „Weil wir davon überzeugt sind, dass die Zukunft der Gastronomie in der Nachhaltigkeit liegt – ökologisch, ökonomisch und nicht zuletzt im „Mehr-Genuss“ für den Gast. Denn grüner schmeckt besser!“ Tritsch initiiert zahlreiche Projekte, unter anderem den von der UNO propagierten „Tag der nachhaltigen Gastronomie“, der im Juni 2018 erstmals auch in Deutschland ein Thema war, oder die Initiative „Restlos genießen“. Auf der Seite www.greentable.de erhalten Unternehmer aus dem Gastgewerbe vielfältige Unterstützung und Anregungen für den Einstieg in eine nachhaltige Unternehmensführung.

Um Ihnen den Einstieg in die Nachhaltigkeit zu erleichtern, zeigen wir Ihnen, wie einfach es sein kann, erste Schritte in ein umweltbewusstes Geschäftsmodell umzusetzen. Ob Mehrwegbecher to go, weniger Plastik in den Hotelzimmern oder der Wasserfußabdruck – die Möglichkeiten sind vielfältig und bringen Vorteile für Ihre Gäste, Ihr Geschäft und die Umwelt.

Was also ist zu tun?

  1. Das Thema Nachhaltigkeit gehört auf der Agenda ganz nach oben und darf sich nicht mehr von anderen Aufgaben verdrängen lassen. Und: Nachhaltigkeit ist Chefsache.
  2. Jeder Unternehmer sollte einen Plan aufstellen, welche Maßnahmen wichtig sind, und neben den Umsetzungswegen auch Termine für die Erfüllung definieren. Die Maßnahmen beginnen bei der baulichen Substanz (Beleuchtung, Heizung, Isolierung, Geräte) und gehen über Einkauf (regionaler und abfallvermeidender Einkauf) und Verarbeitung (Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung, sparsamer Ressourceneinsatz) bis hin zur Abfallwirtschaft (Vermeidung, Wiederverwendung, Recycling) und dem Umgang mit den Mitarbeitern (Wertschätzung).
  3. Die Kommunikation der Nachhaltigkeits-Maßnahmen sollte fester Bestandteil sein, denn Nachhaltigkeit ist nicht nur Umweltschutz, sondern auch Marketing.

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