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Selfordering als Rettung in der Personalkrise?

Die Gäste-Zahlen sind noch nicht wie vor der Pandemie, aber die Umsätze in der Gastronomie steigen kontinuierlich, und die Branche hofft auf ein starkes Weihnachtsgeschäft - wäre da nicht der Fachkräftemangel, der viele Betriebe lähmt. Der Hersteller Gastro-Mis hat nun eine Selfordering-Lösung entwickelt, die dabei helfen soll, Umsätze zu erhöhen und den Personalmangel abzufedern.
Gastro-Mis

Das neue Selfordering-Modul spiegelt die Funktionalität des Onlineshops AmadeusGo, also eine digitale Speisekarte mit und ohne Bestellfunktion, für den Gebrauch im Lokal. Wie auch in den anderen Amadeus360-Anwendungen gilt das Prinzip “weniger ist mehr”. Alle Artikel werden direkt aus dem Kassensystem gezogen und abweichende Angaben für einzelne Verkaufsstellen einfach im selben Datensatz hinterlegt. Dadurch sind Preise, Informationen und Darstellungen immer aktuell, und der Pflege-Aufwand für die Gastronomen wird auf ein Minimum reduziert.

Einfachheit ist Trumpf

Der Bestellprozess beinhaltet nur wenige Schritte: Gäste scannen einen QR-Code am Tisch mit dem eigenen Smartphone und bestellen dann selbstständig die gewünschten Speisen und/oder Getränke. Falls vom Wirt so konfiguriert, kann auch die unmittelbare digitale Bezahlung zwingend eingefordert werden.

Erfolgreiche Events mit Selfordering

“Bei uns kommt Selfordering speziell bei Hochzeiten, Versammlungen und Seminaren zum Einsatz, wo man nicht permanent stören und Bestellungen aufnehmen kann. Die Gäste – übrigens jeden Alters – bestellen bequem und schnell selbst nach, und wir servieren ohne große Wartezeit. So bekomme ich mehr Bestellungen rein und spare sogar pro Event 50 % des Personals ein, welches ich an anderer Stelle sinnvoll einsetzen kann.” sagt Jochen Peter, Geschäftsführer vom Landhotel und Gasthof Seerose.

Gastronomie und Hotellerie entdecken neue Umsatzpotenziale

Einige Amadeus360-Kunden setzen das Selfordering nur für Getränkenachbestellungen ein. Die digitale Speisekarte enthält dann neben den Getränken maximal ein paar Snacks.

Sinnvoll ist die Anwendung auch in schwer einsehbaren Bereichen, wie großen Biergärten oder Nebenräumen, wo eine permanente Service-Präsenz schwer gewährleistet werden kann. Bestellungen werden von der automatischen Bonsteuerung der Kasse vom Handy des Gastes direkt auf die Monitore in Küche und Ausschank geleitet. Auch die Buchführung schließt sich durch die sofortige Weiterleitung ins Kassenbuch nahtlos an.

In der Hotellerie bringt Selfordering durch Bestellungen in Selfservice-Bereichen wie den Gäste-Zimmern oder den Wellness-Räumlichkeiten eine Erhöhung der Bestellfrequenz und damit auch des Umsatzes. Per Kassenschnittstelle werden die georderten Produkte direkt in die Restaurant-Prozesse integriert und auf die Zimmerrechnung gesetzt oder bei der „Lieferung“ kassiert.

Digitale Betriebssteuerung macht unabhängiger

“Ich muss nicht alles digitalisieren – das würden ich und auch unsere Gäste nicht wollen. Trotzdem muss ich zugeben, je mehr automatisiert abläuft, desto unabhängiger wird man. Mit der digitalen Betriebssteuerung spare ich viel Zeit und Geld – und meine Gäste sind auch glücklich!” so Jochen Peter weiter.

Das bestätigt auch Stefanie Milcke, Leiterin Vertrieb und Marketing bei Amadeus360:

”Mit einer digitalen Betriebssteuerung fährt man einfach besser. Durch das Ineinandergreifen von Kasse, Küchenmonitoring, Kassenbuch, Onlineshop und Selfordering spart man so viel Zeit und Ressourcen – da federt man nicht nur den Personalmangel ab. Unsere Kunden sprechen außerdem von einer besseren Stimmung im Team, und das freut uns eigentlich am meisten, denn letztendlich geht es in der Gastro immer um Menschen.”

Selfordering ist nach AmadeusGo bereits das zweite Modul, das Amadeus360 als Antwort auf die Pandemie entwickelt hat. Seit Juli testet Gastro-MIS die Selfordering-Funktionalität in einigen Betrieben auf Herz und Nieren. Die Bilanz ist durchweg positiv:

“Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Kunden und hören uns alle Wünsche und Verbesserungsvorschläge genau an. Die digitale Bestellmöglichkeit im Lokal stand bei einigen Kunden auf dem Wunschzettel. Umso glücklicher sind wir, dass die Testphase gut verlief und wir das Modul jetzt an alle Interessenten ausrollen können”, schließt Milcke.

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