Suche

Sicherheitslösung checkt remote Arbeitende vor Verbindungsaufbau und Netzwerkeintritt

Workation, Küche, WLAN, Hotspot, Büro – Büroangestellte, technisches Personal, Digitalnomaden oder Coworker loggen sich von verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Devices in Firmennetzwerke ein. Doch ist die eintretende Person wirklich die, für die sie sich ausgibt? Ist ihr genutztes Netzwerk sicher?

Christin Hume, UnsplashChristin Hume, Unsplash

Diese Fragen klärt die installationsfreie Securitylösung SAYTRUST VPSC des Münchner Entwicklers Saytec schon, bevor die Kommunikation beginnt. Damit geht sie neue Wege in der IT-Sicherheit.

Nur Geprüfte dürfen rein

SAYTRUST erlaubt erst nach erfolgreich absolviertem, achtstufigen Sicherheitsverfahren die Kommunikation – und zwar aus dem verschlüsseltem Arbeitsspeicher heraus. Nichtberechtigte Programme oder Schadsoftware fängt der digitale Pförtner vorher ab. Hereinbittende kontrolliert er streng auf ihre individuellen Berechtigungen. Erst anschließend öffnet er ihnen mit einem on demand erstellten Anwenderzertifikat die Türen zu Programmen und Ressourcen. Neben einer Erhöhung des Sicherheitslevels limitiert diese Handhabung den Administrationsaufwand spürbar: Sie macht laufende Updates und die Überwachung aller genutzten Endgeräte obsolet.

Partner aus dem HORECA Scout

Sicherheit im Ursprung des Geschehens

Laut einer aktuellen Pressenews des bitkom vom Oktober dieses Jahres entsteht deutschen Unternehmen durch Sabotage, Spionage und Datendiebstahl ein jährlicher Schaden von 206 Milliarden Euro. Für Security-Unternehmen Saytec klaffen die größten IT-Sicherheitslücken im Internet und im Menschen – Techniker und Nutzer gleichermaßen. Einmal angemeldet, können User bewusst oder unbewusst Schad- und Spionage-Software einschleppen, Daten abzwacken, das System lahmlegen. Daher lösen sich die Münchner IT-Experten von dem Gedanken einer Netzwerk- Netzwerk-Kommunikation: Ihre Zero-Trust-Technologie SAYRUST VPSC kommuniziert auf der Applikationsebe und schützt Nutzer und Programme nicht erst im Netzwerk. Um Zugang Fragende checkt das System vor der PC-Nutzung sowie vor Beginn der Kommunikation im verschlüsselten RAM. Selbst virenverseuchten Endgeräten oder Hotspots bleibt keine Chance, dem System zu schaden.

Eine Lizenz für alle

Je größer Firmen, desto mehr Devices für remotes Arbeiten. Jedes dieser Geräte verlangt Softwarelizenzen, die bezahlt, aufgespielt und gewartet werden müssen. Admins rufen regelmäßig Update-Runden aus, deren Einhaltung sie im Zuge der heute üblichen Softwarevielfalt selten mit gebührender Strenge verfolgen. Bei Saytecs unkonventioneller Lösung zählen nicht individuelle Geräte, sondern die eindeutige Identität des Nutzers und sein Signaturzertifikat. Nach erfolgter Authentifizierung wird das System mitsamt aller Anwendungen, Ressourcen, Berechtigungen und der aktuellen Software automatisch auf aktuellen Stand gesetzt. Welches Remote-Device User nutzen und an welchem Ort sie sich befinden, spielt keine Rolle. Je nach Organisationsgröße reduziert das den finanziellen und verwalterischen Aufwand um bis zu 70 %.

Lesen Sie auch
Künstliche Intelligenz, KI und AutomationSoftware und SystemeMarketingRevenuemanagement
Digitalisierung in der Hotellerie: Welche 3 Tools jetzt zur Basis gehören

Der Pförtner überwacht das Viertel – wie SAYTRUST funktioniert

„Unser Digitalpförtner überwacht sozusagen nicht nur das Grundstück, sondern verhindert, dass Einbrecher überhaupt den Weg zum Grundstück finden. SAYTRUST detektiert und blockiert sie, bevor sie zum Tatort aufbrechen“, erklärt Saytec-Gründer Yakup Saygin. Das achtstufige Defense-in-Depth-Sicherheitsverfahren der Securitysoftware wirkt als Bollwerk: Vor der Kommunikation prüft sie die Anwenderidentität via Biometrie und PIN-Code und aktiviert das Zugangsdevice – einen Fingerabdruckscan-Stick zum Beispiel oder eine App. Passt alles, gibt sie nach der Personal Key Identity (PKI) die Nutzung frei. Nach einer weiteren PIN-Prüfung der Identität gegenüber der Certificate Authority (CA) betritt der User seine Benutzeroberfläche. Die Kommunikation startet auf Applikationsebene über den verschlüsselten Arbeitsprozessor RAM.

Themen in diesem Artikel
DigitalisierungDatendiebstahlDigitalpförtnerRemote

Im nächsten Schritt baut SAYTRUST aus dem Client-RAM heraus einen sogenannten VPSC-Tunnel auf, aktualisiert die Berechtigungen und das Anwenderzertifikat. Die Authentifizierung durch den SAYTRUST-Server erfolgt. Der darauf beginnende Securityprozess überwacht die Kommunikation und blockiert, isoliert oder tunnelt remote oder lokal installierte Anwendungen. Ab jetzt herrscht sicherer Zugriff und sowohl für Devices als auch fürs Netzwerk gefahrlose Kommunikation.

Mehr Informationen

Lesen Sie auch
Versicherungen und RisikomanagementGehalt, Benefits und AltersversorgungPersonalentwicklungRecruiting und Fachkräftemangel
Mitarbeiterbindung im Gastgewerbe: Wie Betriebe hohe Fluktuations- und Ausfallkosten vermeiden können
Anfang.Team
Künstliche Intelligenz, KI und Automation

Digitalisierung in der Hotellerie: Welche 3 Tools jetzt zur Basis gehören

Buchungsmaschinen und Channel-Manager laufen – doch echten Mehrwert schaffen Hotels erst, wenn die Unternehmensführung digitale Prozesse aktiv steuert statt zu delegieren. Ohne strategische Preisgestaltung und koordinierte Kampagnenplanung verpufft selbst die beste Technologie. Welche Tools sich wirklich lohnen und warum KI-gestützte Kommunikation jetzt zum Pflichtprogramm gehört, erklärt Hotelmarketing-Berater Michael Anfang.

PelfWave
Gehalt, Benefits und Altersversorgung

Mitarbeiterbindung im Gastgewerbe: Wie Betriebe hohe Fluktuations- und Ausfallkosten vermeiden können

Personalausfall im Restaurant löst eine Kettenreaktion aus: Mehr Schichten für andere, höhere Belastung, neue Ausfälle. 44 Prozent Fluktuation und 40 Prozent unbesetzte Stellen zeigen – wer qualifiziertes Personal hält, verschafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil. Doch Standardlösungen aus dem Beraterbüro greifen nicht. Die Branche braucht Partner, die ihre Logik verstehen und echte Bindungsinstrumente kennen.

www.kaboompics.com, Pexels
Recht und Compliance

Hotel-Fernsehen über Kabelanlage: Wann die GEMA-Lizenz genügt – und wann nicht

Viele Hotelbetreiber fragen sich: Reicht mein GEMA-Vertrag, um meinen Gästen ganz normales Fernsehen auf dem Zimmer anzubieten? Das OLG München hat diese Frage nun mit Ja beantwortet – jedenfalls dann, wenn das TV-Signal über eine hauseigene Kabelanlage weitergeleitet wird und der GEMA-Vertrag auch die Rechte der ZWF einschließt. Wer dagegen lediglich Fernseher mit Zimmerantenne aufstellt, braucht nach der Rechtsprechung des bisherigen gar keine Lizenz. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der BGH wird sich mit der Frage befassen.

LionTaste
Branche und Trends

Ghost Kitchens, Creator-Events und Social Commerce: Wie sich die Gastronomie zwischen Effizienz und Erlebnis neu erfindet

Die Gastronomie erfindet sich neu – zwischen Ghost Kitchens und Creator-Events, zwischen Effizienz und Emotion. Lisa Marie Noack und Johannes Reichenbach von LionTaste zeigen, welche fünf Kräfte die Branche gerade radikal umformen. Ihre These: Wer nicht skaliert oder sich stark differenziert, wird verschwinden. Ein Blick in eine Zukunft, die bereits begonnen hat.

Mewa
Textilien und Wäsche

Zwischen Teamoptik und Persönlichkeit: Berufskleidung als strategisches Instrument für Gastronomiebetriebe

Die Auswahl der richtigen Berufskleidung für Servicekräfte entscheidet über weit mehr als das äußere Erscheinungsbild eines Betriebs. Sie beeinflusst das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, die Wahrnehmung durch Gäste und die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber. Wie Gastronomen und Hoteliers den Spagat zwischen einheitlichem Markenauftritt und individuellen Bedürfnissen meistern können.

Weitere Artikel zum Thema

Anfang.Team
Buchungsmaschinen und Channel-Manager laufen – doch echten Mehrwert schaffen Hotels erst, wenn die Unternehmensführung digitale Prozesse aktiv steuert statt zu delegieren. Ohne strategische Preisgestaltung und koordinierte Kampagnenplanung verpufft selbst die beste Technologie. Welche Tools sich[...]
Anfang.Team
LionTaste
Die Gastronomie erfindet sich neu – zwischen Ghost Kitchens und Creator-Events, zwischen Effizienz und Emotion. Lisa Marie Noack und Johannes Reichenbach von LionTaste zeigen, welche fünf Kräfte die Branche gerade radikal umformen. Ihre These: Wer[...]
LionTaste
Trustlocal
Für gastgewerbliche Betriebe sind positive Rezensionen ein Türöffner – negative können existenzbedrohend werden. Doch wie ernst ist die Lage wirklich? Und ab wann wird aus einem Reputationsrisiko ein handfestes Geschäftsproblem? Eine aktuelle Branchenumfrage zeigt: Die[...]
Trustlocal
Patrick Peters
Die Einführung von Künstlicher Intelligenz wird in vielen Hotel- und Gastronomiebetrieben zunächst als technisches Projekt behandelt. KI kann aber nicht einfach „eingeschaltet“ werden, sondern ihre Einführung erfordert grundlegende organisatorische und kulturelle Veränderungen in Betrieben. Ob[...]
Patrick Peters
Accor, Canva
Die internationale Hotelgruppe Accor hat ihre Buchungsplattform in ChatGPT eingebunden. Gäste können künftig direkt im Chat-Interface nach Unterkünften suchen, Verfügbarkeiten prüfen und Preise vergleichen. Die Buchung selbst läuft weiterhin über die hauseigene Plattform. Mit diesem[...]
Accor, Canva
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.