Fenster auf und Stoßlüften – das ist der einfachste Weg, um den Vorgaben durch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel bei der Belüftung von Arbeitsräumen zu entsprechen. Wie oft und wie lange hängt ab von der Raumgröße und der Anzahl der Gäste im Raum, denn 1000 ppm darf die vom menschlichen Ausatemstrom erzeugte CO2-Konzentration im Raum maximal betragen. Diese Grenzkonzentration darf zu keinem Zeitpunkt überschritten werden. Die BGN hat einen einfachen Lüftungsrechner online gestellt, mit dem jeder ermitteln kann, wie oft er in Corona-Zeiten seine Räume lüften muss, wenn keine raumlufttechnischen Anlagen vorhanden sind.
- Infektionsschutz
BGN stellt Lüftungsrechner online
Um der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken und die Mitarbeiter zu schützen, hat sich bereits eine entsprechende Raumdurchlüftung an Arbeitsplätzen als äußerst wichtig erwiesen. Doch genaue Angaben in Bezug auf Lüftungsintervalle sind häufig nicht bekannt. Die BGN hat nun einen Lüftungsrechner entworfen, der die Lüftungsintervalle bei jeweiliger Raumgröße und Mitarbeiterzahl vorgibt.
Online-Redaktion
Online-Redaktion
- Geschätzte Lesezeit: < 1 Minute
DjordjeDjurdjevic | iStockphotoDjordjeDjurdjevic | iStockphoto
ACCONSISFinanzen und Controlling
Warum Stornos bei der Kassennachschau zum Prüfungsrisiko werden
Die Kassennachschau kommt meist unangekündigt – und entscheidet sich selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Mustern, Abläufen und Nachvollziehbarkeit. Gerade in der Gastronomie erleben wir immer wieder dieselben Schwachstellen: technisch oft korrekt, aber organisatorisch angreifbar. In unserer 10-teiligen Beitragsserie zeigen wir die 10 größten Fehler bei der Kassennachschau.
15. April 2026
Stella He, UnsplashGastro, Recht und Gewerbe
Neue BGN-Themenseite „Küchenbetriebe“: Alles Wichtige zum Arbeitsschutz auf einen Blick
Die Küche zählt zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen im Gastgewerbe – doch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Unfallprävention waren bislang über zahlreiche Dokumente verstreut. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe ändert das jetzt mit einer zentralen Anlaufstelle. Was Betriebe dort finden – und warum sich ein Lesezeichen lohnt.
15. April 2026
GastronoviFinanzen und Controlling
Gastronomen verschenken bis zu 70.000 Euro jährlich
Viele Gastronomen nutzen bereits digitale Kassensysteme, Reservierungstools oder Warenwirtschaftslösungen. Doch ein Großteil der integrierten Funktionen bleibt oft ungenutzt. Hochgerechnet auf ein Jahr kann sich das ungenutzte Potenzial auf über 70.000 Euro pro Betrieb belaufen. Christian Jaentsch von Gastronovi hat die am häufigsten übersehenen Funktionen analysiert und gibt praxisnahe Tipps, wie Gastronomen ihre bestehende Infrastruktur besser ausschöpfen können.
15. April 2026
Günther Dillingen, PexelsKostenmanagement
Parkraum als Umsatzbremse: Warum ungenutzte Stellplätze Betriebe direkt Geld kosten
Keine Parkplätze, keine Gäste? In deutschen Städten verschärft sich die Stellplatzsituation – und wird für Gastronomen und Hoteliers zum handfesten Umsatzproblem. Doch das eigentliche Dilemma liegt nicht im Mangel, sondern in der ineffizienten Nutzung. Während Dauerparker und Fremde Flächen blockieren, stehen Stellplätze außerhalb der Stoßzeiten leer. Wie lässt sich Parkraum so steuern, dass er die eigene Wertschöpfung unterstützt statt zu bremsen?
15. April 2026
Monstera Production, PexelsFinanzen und Controlling
BGN-Beiträge 2025: Entlastung für Gastgewerbe trotz steigender Behandlungskosten
Gute Nachrichten für Betriebe in der Gastronomie und Hotellerie: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe senkt die durchschnittliche Beitragslast für 2025 um vier Prozent. Gleichzeitig zeigt die langfristige Unfallstatistik eine deutlich positive Entwicklung. Doch die Kosten einzelner Behandlungsfälle erreichen Rekordhöhen.
15. April 2026
Führungscrew der Augustinum Gastronomie mit Geschäftsführer Christoph Specht (rechts), AugustinumBranche und Trends
Erfolgreicher Einsatz gegen Lebensmittel-Abfälle
Die Augustinum Gastronomie hat ihr selbstgestecktes Ziel zur Reduzierung von Lebensmittel-Abfällen deutlich übertroffen. Statt der angestrebten 30 Prozent wurden bereits 36 Prozent erreicht – das entspricht einer jährlichen Einsparung von 228 Tonnen bundesweit. Das Unternehmen versorgt 23 Seniorenresidenzen sowie Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Bis 2030 soll die Reduktion auf 50 Prozent gesteigert werden.
15. April 2026
Weitere Artikel zum Thema
- Arbeitssicherheit
Stella He, Unsplash
Die Küche zählt zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen im Gastgewerbe – doch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Unfallprävention waren bislang über zahlreiche Dokumente verstreut. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe ändert das jetzt mit einer zentralen Anlaufstelle.[...]
Stella He, Unsplash - Arbeitssicherheit
- Ambiente
Quang Nguyen Vinh, Unsplash
Gutes Essen, freundlicher Service – und trotzdem kommen die Gäste nicht wieder. Der Grund kann in einem oft übersehenen Detail liegen: der Raumakustik. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat einen Leitfaden veröffentlicht, der Betreibern zeigt,[...]
Quang Nguyen Vinh, Unsplash - Ambiente
- Recht
Schultze & Braun; MTG Wirtschaftskanzlei
Ende September 2024 mussten Unternehmen, die Überbrückungshilfen erhalten haben, eine Schlussabrechnung einreichen. Nun gehen bei immer mehr Betrieben die entsprechenden Bescheide ein – oftmals mit einer Rückzahlungsaufforderung für die einstigen Hilfszahlungen. Stefan Schwindl von der[...]
Schultze & Braun; MTG Wirtschaftskanzlei - Recht
- Sicherheit
BGN; Madison Bracaglia, Unsplash
Brandschutz, Hygiene, Ergonomie und vieles mehr – die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat jetzt ein Aus- und Fortbildungsprogramm 2026 veröffentlicht. Diese Schulungen gibt’s für BGN-Mitgliedsbetriebe bis 50 Mitarbeiter online oder als ganz- und halbtägige,[...]
BGN; Madison Bracaglia, Unsplash - Sicherheit
- Arbeitsschutz
Zukünftig dürfen Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit die Unternehmensführung auch telefonisch oder online beraten.; Adobe Stock
Die DGUV hat ihre Vorschrift 2 schon im letzten Jahr überarbeitet. Für das Gastgewerbe sind darin neue Regeln bei Betreuung, Dokumentation und Zuständigkeiten relevant. Noch offen ist, wie die BGN diese Änderungen konkret umsetzt.[...]
Zukünftig dürfen Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit die Unternehmensführung auch telefonisch oder online beraten.; Adobe Stock - Arbeitsschutz