Suche
Anzeige

Digitaler Meldeschein kommt ab 2020

Im Beherbergungsgewerbe soll es ab dem kommenden Jahr weniger Bürokratie geben. Der digitale Meldeschein ist in dieser Hinsicht der neueste Vorstoß, um die Digitalisierung als Mittel zur Vereinfachung zu nutzen. Aber wie genau soll diese Vorgabe ab dem kommenden Jahr genau umgesetzt werden und welche Maßnahmen werden hierzu ergriffen?

rawpixel, pixabay

Wie soll sich das Meldeverfahren ab 2020 ändern?

Besonders im Hotel- und Gastgewerbe ist die enorme Belastung durch Meldepflichten und den damit verbundenen Bürokratieaufwand enorm. Daher soll das Meldeverfahren ab 2020 für diese Bereiche möglichst digital ablaufen, was durch eine Änderung des Bundesmeldegesetz erwirkt wird. Dennoch wird auch ab dem kommenden Jahr keine Verpflichtung zur Digitalisierung dieser Prozesse bestehen.

Unabhängig vom neuen Meldeverfahren soll somit auch das papierhafte Meldewesen als Alternative verbleiben. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um vor allem kleine Unternehmen nicht finanziell zu sehr zu belasten. Dennoch wird erwartet, dass durch die entsprechende Verarbeitung auch kleine und mittelständische Unternehmen auf die Mehrwerte zurückgreifen und sich für die digitalisierte Variante entscheiden.

Partner aus dem HORECA Scout
[cs_gb id=15080]

Welche Anforderungen werden an den digitalen Meldeschein gestellt?

Der digitale Meldeschein hat hierbei die Aufgabe, im Sinne der DSGVO für eine anonyme und sichere Weiterleitung der relevanten Daten zu sorgen. Dieser Service wird hierbei vor allem mit den Gästen im Bereich der Hotellerie in Verbindung gebracht, die somit ebenfalls auf eine Digitalisierung der Anmeldeprozesse zurückgreifen können. So kann eine Anmeldung aus Sicht der Gäste auch ohne physische Präsenz stattfinden.

Lesen Sie auch
Recht und ComplianceSteuernSoftware und Systeme
Der unsichtbare Fehler: Wie die TSE Betriebe in der Prüfung angreifbar macht

Die Erwartungen aus dem Beherbergungsgewerbe sind hierbei, dass die Digitalisierung dieser Prozesse zur gewünschten Vereinfachung führen kann. Früher mussten die Meldescheine per Hand an der Rezeption ausgefüllt werden. Dieser Aufwand und der damit verbundene Zeitverlust lassen sich nun digitalisieren, um die Arbeit der Verantwortlichen zu erleichtern. Die Prozesse rund um die Rezeption sollen auf diese Weise deutlich schneller und geschmeidiger laufen.

[cs_gb id=15080]
Themen in diesem Artikel
Recht und FinanzenDigitale LösungenMeldeschein

Wer legt die rechtlichen Anforderungen für den digitalen Meldeschein fest?

Bisher machte Mecklenburg-Vorpommern im Mai den Vorstoß und erlaubte den digitalen Meldeschein im Beherbergungsgewerbe. Durch die neuen Entwicklungen soll diese Verantwortlichkeit nun allerdings vom Bundesland gelöst werden, sodass der digitale Meldeschein für ganz Deutschland gültig wird. Verabschiedet wurde dieser vom Bundeskabinett in Absprache mit dem DEHOGA Bundesverband, der bereits in Kürze mit den Anbietern der Hotelverwaltungssoftware sowie der Zahlungsdienstleistungen über die konkreten Umsetzungen des Meldescheins verhandeln wird.

[cs_gb id=15080]
ACCONSIS
Recht und Compliance

Der unsichtbare Fehler: Wie die TSE Betriebe in der Prüfung angreifbar macht

Belege werden korrekt gedruckt, Kartenzahlungen laufen, der Tagesabschluss meldet keinen Fehler – und trotzdem kann die technische Sicherheitseinrichtung im Hintergrund zur Schwachstelle werden. Warum gerade TSE-Themen in der Kassennachschau besonders heikel sind und an welchen Stellen Gastronomiebetriebe regelmäßig angreifbar werden.

DEHOGA; ROMAN ODINTSOV, Pexels
Gastro, Recht und Gewerbe

Was am Frühstücksbuffet jetzt anders wird: DEHOGA-Leitfaden erklärt die neuen EU-Regeln für Honig, Marmelade und Fruchtsäfte

Erdbeerkonfitüre darf jetzt wieder Marmelade heißen, im Honigglas muss jedes Herkunftsland einzeln stehen, und in der Konfitüre steckt mehr Frucht als bisher: Seit dem 14. Juni 2026 gelten neue EU-Vorgaben für Honig, Marmelade, Konfitüre und Fruchtsäfte – mit unmittelbaren Folgen für Hotellerie und Gastronomie. Ein neuer DEHOGA-Praxis-Leitfaden ordnet die Änderungen für das Gastgewerbe ein.

Ivan Vranić, Unsplash
Ausstattung und Interieur

Einbrüchen ins Restaurant vorbeugen – welche Maßnahmen können dabei helfen?

Rund 90.000 Einbrüche zählte Deutschland 2024 – und längst nicht mehr nur in Privatwohnungen. Auch Restaurants geraten zunehmend ins Visier krimineller Banden. Neben gestohlenem Bargeld bleiben oft zerstörte Einrichtung und tagelange Schließungen zurück. Gerade für kleinere Lokale kann das schnell existenzbedrohend werden – selbst mit Versicherung. Doch mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich senken. Welche das sind, zeigt dieser Überblick.

Lightspeed
Branche und Trends

Digital ja – aber bitte mit Herz: Was Restaurantgäste erwarten

Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, ein echtes Willkommen – was ein gelungenes Restauranterlebnis ausmacht, hat weniger mit Technik zu tun, als man im Digitalzeitalter vermuten würde. Eine internationale Umfrage gibt Aufschluss darüber, worauf Gäste tatsächlich Wert legen und wie unterschiedlich sie auf Unzufriedenheit reagieren.

Click A Tree
Kostenmanagement

7 Wege für profitable Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Nachhaltigkeit in der Gastronomie – klingt nach Verzicht und hohen Investitionen? Irrtum. Wer ökologische und soziale Verantwortung strategisch einsetzt, steigert nicht nur das Image, sondern auch die Rendite. Sieben praxiserprobte Wege zeigen, wie sich Umweltschutz, Teamzufriedenheit und wirtschaftlicher Erfolg gewinnbringend verbinden lassen – vom wertschätzenden Employer Branding bis zur intelligenten Müllreduktion.

e2n
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

Spontane Personalausfälle: schnell reagieren, langfristig vorbeugen

5:02 Uhr. Die erste Krankmeldung kommt rein. Um 6 Uhr öffnet die Bäckerei-Filiale. Und plötzlich muss alles schnell gehen – Verkauf besetzen, Ruhezeiten prüfen und irgendwie den Überblick behalten. In solchen Momenten ist ein digitaler Dienstplan Gold wert. Ob Gastro, Hotellerie oder Backbranche: Gerade in der anstehenden Hochsaison ist es besonders wichtig, auf spontane Ausfälle vorbereitet zu sein oder sie im Voraus zu vermeiden.

Weitere Artikel zum Thema

ACCONSIS
Belege werden korrekt gedruckt, Kartenzahlungen laufen, der Tagesabschluss meldet keinen Fehler – und trotzdem kann die technische Sicherheitseinrichtung im Hintergrund zur Schwachstelle werden. Warum gerade TSE-Themen in der Kassennachschau besonders heikel sind und an welchen[...]
ACCONSIS
DEHOGA; ROMAN ODINTSOV, Pexels
Erdbeerkonfitüre darf jetzt wieder Marmelade heißen, im Honigglas muss jedes Herkunftsland einzeln stehen, und in der Konfitüre steckt mehr Frucht als bisher: Seit dem 14. Juni 2026 gelten neue EU-Vorgaben für Honig, Marmelade, Konfitüre und[...]
DEHOGA; ROMAN ODINTSOV, Pexels
Mark Stuckey, Unsplash
Elektrotretroller haben sich als fester Bestandteil der urbanen Mobilität etabliert. Viele Beschäftigte nutzen sie für den Weg zur Arbeit oder bei Dienstgängen. Was praktisch erscheint, entwickelt sich für Betriebe zum Sicherheitsproblem: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und[...]
Mark Stuckey, Unsplash
Frames For Your Heart, Unsplash
Hohe Finanzierungskosten, wirtschaftliche Unsicherheit – und trotzdem stehen Hotels bei Investoren hoch im Kurs. Warum mehr als 90 Prozent der befragten Marktteilnehmer das Segment für mindestens ebenso attraktiv wie andere Assetklassen halten und welche Standorte[...]
Frames For Your Heart, Unsplash
Salomon FoodWorld
Ein Verkauf, der nach großer Veränderung klingt – und im Alltag doch keine sein soll: Simon Morris erklärt, was hinter dem Wechsel zur Group of Butchers steckt, warum Teams, Verträge und Versorgung stabil bleiben und[...]
Salomon FoodWorld
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.