Brandschutz

Fettback-Geräte: Senkung des Brandrisikos

Technische Defekte und nachlässiger Umgang mit Fett – das sind regelmäßig die Ursachen, wenn ein Fettback-Gerät Feuer fängt. Die meisten Brände entstehen, weil das Fett überhitzt und sich dann selbst entzündet.

© SOPHIE-CARON | iStockphoto

„Ich war bloß kurz mal draußen. Dann komm‘ ich zurück und die Küche brennt“ – So oder ähnlich spiegelt sich das dann nämlich in den Unfallberichten wider. Verhaltensregel Nummer Eins lautet also: Heißes Fett niemals unbeobachtet lassen.

Technische Ursachen und Fehlverhalten

Die Gefahr lauert aber an mehreren Stellen: Moderne Geräte haben einen Temperaturregler und -begrenzer. Die müssen funktionieren und vor der Arbeit überprüft werden. Fettbackgeräte ohne Temperaturbegrenzer sollten entweder gleich ausgemustert oder nachgerüstet werden, bevor man sie wieder benutzt.
Auch ist es nicht egal, ob festes oder flüssiges und wieviel Fett ins Gerät gegeben wird. Festes Fett kann entflammen, wenn es auf die Heizschlange kommt. Also: Flüssiges Fett verwenden oder Fettblöcke in einem Topf vorschmelzen. Und auf jeden Fall ausreichend Fett einfüllen, damit die Heizschlange vollständig bedeckt ist.
Ein Risiko geht zudem ein, wer das Fett zu lange verwendet, wenn es also verschmutzt ist. Das ist nicht nur unappetitlich. Verschmutztes Fett hat einen niedrigeren Flammpunkt als frisches und kann sich deshalb schneller entzünden.
Sauberkeit ist demnach auch bei der Arbeit mit flüssigem Fett oberes Gebot. Das gilt ebenso für die Abluftanlage. Die sollte regelmäßig gereinigt werden, weil verschmutzte Filter schneller Feuer fangen.

Mehr Infos unter www.bgn.de

Bisher keine Kommentare zu “Fettback-Geräte: Senkung des Brandrisikos”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema

Vermögensschutz

Familienrechtliche Probleme können Unternehmen aufs Spiel setzen

© Rob Daly | iStockphoto

Wer keinen notariellen Ehevertrag abgeschlossen hat, lebt automatisch in einer Zugewinngemeinschaft. Das heißt, dass ein Ehegatte bei der Scheidung die Hälfte des während der Ehe erwirtschafteten Vermögens verlangen kann – also gegebenenfalls auch vom Firmenvermögen. Im Hinblick auf den unternehmerischen Vermögensschutz ist ein präziser und rechtssicherer Ehevertrag damit zwingend notwendig.

Mit digitalen Tools und KPI-Optimierung

Lockdown-Strategie: Zeit nutzen, um in die Optimierung des Betriebs zu investieren

© Planday

Die aktuelle Zeit ist für jeden Gastronomen hart. Trotzdem gilt es, sie bestmöglich zu nutzen, und den Betrieb so aufzustellen, dass mit neuer Energie ins Jahr 2021 gestartet werden kann. Ein wichtiger Bestandteil davon ist es, Leistungsindikatoren zu verfolgen und so Verbesserungspotenzial zu erkennen. Die Personalverwaltungs-Firma Planday hat dafür nun einen kostenlosen Gesundheitscheck für den Betrieb entwickelt und ein passendes E-Book veröffentlicht.