Politik & Verbände

Forderung des DEHOGA zur Europawahl

Die Europwahl steht kurz bevor und die Parteien hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung. Auch der DEHOGA Bundesverband ist vorbereitet und hat die Themen und Forderungen zusammengefasst.

© DEHOGA NRW
Europa ist für das Gastgewerbe unverzichtbar

Die Voraussetzungen für einen funktionierenden Tourismus sind Frieden, Stabilität, offene Grenzen, Freizügigkeit, Toleranz, Vielfalt, Völkerverständigung, Mobilität von Gästen und Mitarbeitern, Internationalität.

Mittelstand in Europa stärken

Der Mittelstand bildet das Rückgrat der Wirtschaft. Wer in Brüssel an wirtschaftliche Veränderungen denkt, soll dies aus der Perspektive von kleinen und mittleren Unternehmen und deren Leistungsfähigkeit tun.

Subsidiaritätsprinzip leben

Vieles  muss nicht in Europa entschieden werden, wenn es vor Ort besser entschieden werden kann.

Weniger Bürokratie und Reglementierung

Für jede Ebene, die Entscheidungen für und über uns trifft, muss der Grundsatz gelten: Weniger ist häufig mehr – Das gilt für die Kommunen, die Länder, den Bund – und natürlich auch für Brüssel.

Aufklärung statt Bevormundung

Wir sind für Aufklärung und Prävention und lehnen es ab, wenn unseren Bürgern immer mehr vorgeschrieben werden soll, was gesund ist und was sie zu essen und zu trinken haben.

Fachkräftesicherung auf europäischer Ebene

Bedeutet keine europaweite Arbeitsmarktpolitik wie die europäische Arbeitslosenversicherung, sondern mehr Flexibilität und Mobilität für Unternehmer und Arbeitnehmer.

Fairer Wettbewerb im digitalen Markt

Europa ist aufgerufen, einen Ordnungsrahmen für Airbnb & Co. zu schaffen, damit keine Monopole entstehen und gleiche Rechte und Pflichten für alle Marktteilnehmer gelten.

Ganzjährliche Sommerzeit

Bleibt es abends länger hell, bedeutet das mehr zufriedene Gäste, vor allen Dingen in der Außengastronomie.

Die Positionen zur Europawahl 2019 stehen zum Download zur Verfügung.

Bisher keine Kommentare zu “Forderung des DEHOGA zur Europawahl”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema

Politik & Verbände

No-Deal-Brexit-Szenario – Die Bedeutung für den Tourismus

© Alexas_Fotos | Pixabay.de

Im Jahr 2016 wurde es entschieden, am 29. März 2019 ist es so weit: Das Vereinigte Königreich tritt aus der Europäischen Union aus. Der sogenannte Brexit hat schon seit dem Referendum drastische Folgen für Großbritannien gehabt, zu denen vor allem sinkende Aktienkurse und wirtschaftliche Verluste gehören. Es wird noch verhandelt, wie genau der Austritt ablaufen soll. Dabei ist die Frage, ob es zu einem Übergangs-Deal kommt oder ob der No-Deal-Brexit eintreten wird.

Politik & Verbände

Arbeitszeitflexibilisierung: Österreich geht mit gutem Beispiel voran

© malerapaso | iStockphoto.com

Österreich macht vor, was der DEHOGA für das Gastgewerbe in Deutschland seit zwei Jahren fordert: Die Arbeitszeitregeln wurden gelockert, sodass ein Zwölf-Stunden-Tag künftig einfacher möglich ist. Während die österreichischen Unternehmer bislang auf Vereinbarungen mit dem Betriebsrat oder das OK von Arbeitsmedizinern angewiesen waren, ist dies ab 1. September dank der Arbeitszeitflexibilisierung nicht mehr der Fall. Arbeitnehmer haben jedoch die Möglichkeit, die längere Arbeitszeit ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

DEHOGA Bundesverband

Branchenbericht Frühjahr 2018: Unmut, Frust und doch Zuversicht

© Svea Pietschmann

Bei der Jahrespressekonferenz zog DEHOGA Präsident Guido Zöllick eine Bilanz, wie es dem Gastgewerbe im Frühjahr geht. Er sprach von einer insgesamt guten Geschäftsentwicklung, berichtete aber auch von Unmut und Frust der Unternehmer angesichts immer neuer Belastungen. Dringlichste Forderung der Branche an die Politik ist neben einer Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes der Abbau von Bürokratie.