Suche

Gourmet Burger weiter voll im Trend

Die große Nachfrage bei Gästen nach Gourmet oder Permium Burgern hält an. Experten rechnen sogar mit einem noch weiter wachsenden Trend, denn die Gestaltungsmöglichkeiten für Burger Spezialitäten sind noch längst nicht ausgeschöpft. Aber nur wenn die Qualität des Burger-Angebotes stimmt, zahlen Gäste auch einen höheren Preis. Hier gilt es, einige Punkte zu beachten.

Arla Foods Deutschland GmbHArla Foods Deutschland GmbH

Die Zutaten

Der Burger muss als Gesamtkonzept verstanden werden. Dabei spielt die Herkunft der Zutaten eine Rolle, die Kreativität bei der Zusammenstellung und die Wahl der passenden Beilagen. Besonders beim Fleisch muss mit kritischen Fragen der Gäste gerechnet werden. Daher empfiehlt es sich, Angaben zur Herkunft und eine mögliche Bio-Qualität direkt auf der Karte zu erwähnen. Regionale Lieferanten stehen bei Gästen hoch im Kurs. Wer mehr als einen Burger auf die Karte nehmen will, der sollte unbedingt Alternativen zu Rind anbieten. Ob Hummer oder Veggie Burger die richtige Wahl sind, hängt von der Kundenstruktur ab. Im Gesamtmarkt wird der fleischlose Burger deutlich seltener nachgefragt, als die Fleischalternative.

Im Test: 4 verschiedene Burger Käse von Arla
Im Test: 4 verschiedene Burger Käse von Arla (Foto: Arla Foods Deutschland GmbH)

Partner aus dem HORECA Scout

Eine oft unterschätzte Zutat ist der Käse. Er kann einem Burger den geschmacklichen Feinschliff geben. Auf keinen Fall darf der Käse den Burger dominieren. Mit verschiedenen Käsesorten können mit dem Wechsel nur einer Zutat ganz neue Geschmackswelten angeboten werden. Aber Achtung! Nicht jeder Käse, der geschmacklich passt, hat auch die nötigen Schmelzeigenschaften, damit der Burger auf dem Weg zum Gast appetitlich bleibt. Neben den Klassikern Gurke, Salat, Tomate und Zwiebel können weitere Frischeprodukte angeboten werden, gerne saisonal. Hier kann der Gast überrascht werden und der Burger einen ganz auf den Betrieb abgestimmten, individuellen Touch erhalten. Auch beim Brötchen lässt sich punkten. Produkten von regional bekannten Bäckern ist auf jeden Fall der Vorzug vor industriell gefertigten Buns zu geben.

Der Preis

Stimmt das Gesamtkonzept, so kann ein Burger-Bon mit Beilage und Getränk zwischen 12 und 15 Euro hoch sein. Ob das Angebot diesen Preis wert ist, gibt der Gast sehr schnell bekannt. Denn Burger Fans kennen sich aus und haben klare Erwartungen an das Burger-Menu.

Lesen Sie auch
Food
Frisch, frech, dänisch: Die Mini Danish Delights sind da

Die Zielgruppe

Liebhaber von Gourmet-Burgern sind jung, zählen häufig zu den Besserverdienenden und üben kreative Berufe aus. Das Angebot von Gourmet-Burgern macht daher besonders viel Sinn in Szenevierteln. Aber auch touristisch stark frequentierte Regionen können vom Burger profitieren. Denn es ist ein internationaler Trend und Reisende bevorzugen oft Gerichte, die ihnen bekannt sind.

Themen in diesem Artikel
Food

Das Handwerk

Die passenden Zutaten finden und zu einem Burger-Menu zusammen zu stellen ist nur die halbe Miete. Jeder Burger muss handwerklich mit dem Anspruch gemacht werden, ein Gesamtkunstwerk darzutellen, so wie es bei anderen Gerichten auch der Fall sein sollte. Daher sollte das Personal entsprechend geschult und angelernt werden.

4 Käsevariationen im Profitest! Mit verschiedenen Käsesorten können mit dem Wechsel nur einer Zutat ganz neue Geschmackswelten angeboten werden.

Lesen Sie auch
FoodNachhaltigkeit und UmweltschutzKostenmanagement
Jahreszeiten auf dem Teller – warum saisonale Speiseplanung mehr als ein Trend ist
SuitePad
Digitalisierung

Kostenlose Menü-Analyse deckt Umsatzpotenzial im Room Service auf

Der Zimmerservice vieler Hotels verschenkt systematisch Umsatz – oft ohne dass die Betreiber es wissen. Ein neues Analyse-Tool macht die Schwachstellen innerhalb von zwei Minuten sichtbar und zeigt auf Basis von über 200.000 Bestellvorgängen, wo konkret Optimierungsbedarf besteht.

Nick Fewings, Unsplash
Ausstattung und Interieur

Glanzvolle Akzente im Hoteldesign: Rechnen sich echte Edelmetalle?

Gold im Hoteldesign ist mehr als pure Dekoration – es ist ein Statement. Doch zwischen dem optischen Wow-Effekt und der wirtschaftlichen Realität liegt eine komplexe Kalkulation. Volatile Rohstoffpreise, aufwändige Handwerkskunst und anspruchsvolle Pflege: Wann lohnt sich der Griff zum echten Edelmetall, und wo reicht geschicktes Akzentuieren aus?

StockSnap, Pixabay
Branche und Trends

Hunger auf Stammgäste: Wie digitale Kundenbindung die Gastronomie verändert

Steigende Kosten, knappes Personal, verschärfter Wettbewerb – und trotzdem sollen die Tische voll und die Gäste treu bleiben? Ein neuer Branchenreport zeigt: Wer seine Gäste digital bindet, gewinnt nicht nur mehr Umsatz, sondern echte Verbundenheit. Doch Vorsicht: Pauschale Angebote reichen längst nicht mehr. Was Gäste heute wirklich erwarten und warum das Smartphone den Stempelpass ablöst.

Weitere Artikel zum Thema

Schulstad Bakery Solutions / Lantmännen Unibake,
Knusprig, kompakt und mit fünf verschiedenen Füllungen: Schulstad Bakery Solutions bringt dänisches Blätterteiggebäck im Miniformat auf den Markt. Die neuen Mini Danish Delights verbinden traditionelle Backkunst mit zeitgemäßem Geschmack – und könnten Frühstücksbuffets und Kaffeepausen[...]
Schulstad Bakery Solutions / Lantmännen Unibake,
LebensWert Gastgeber GmbH
Der nachhaltige Caterer LebensWert Gastgeber setzt in seinen Küchen auf eine Speiseplanung, die sich konsequent an den Jahreszeiten orientiert. Dieses Prinzip prägt Einkauf, Menügestaltung und Kommunikation mit Gästen und wirkt sich messbar auf Frische, Geschmack[...]
LebensWert Gastgeber GmbH
Arla® Pro
Feta-Alternativen und Hirtenkäse haben in den letzten Jahren auf den Speisekarten der Gastronomie deutlich an Fahrt aufgenommen – von der Bowlbar über die Systemgastronomie bis zur Schulkantine. Der Erfolg steht und fällt dabei weniger mit[...]
Arla® Pro
Barilla
Glatte Nudel, perfekte Sauce – klingt logisch, ist aber falsch. Denn erst die raue Oberfläche bronzegezogener Pasta sorgt dafür, dass Saucen wirklich haften statt am Teller zu landen. Ein Herstellungsverfahren aus Süditalien macht den Unterschied[...]
Barilla
Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
Weinempfehlungen zu Gerichten gehören in vielen Restaurants zum Standard. Doch das Konzept lässt sich problemlos auf Bierspezialitäten übertragen – mit messbarem Erfolg. Gastronomiebetriebe, die gezieltes Food-Pairing mit Bier in ihre Speisekarte integrieren, schaffen Mehrwert für[...]
Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.