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How to: Restaurant ohne Küche

Erst ein Modegeschäft, dann eine Corona-Teststelle und jetzt ein spanisches Restaurant? Anfang Mai 2022 entstand die spanische Cerveceria „La Plaza“ in einem Leerstand in der Ahauser Innenstadt und verbindet seitdem verschiedene Gastronomieobjekte auf einer digitalen Plattform.
Keine Bildrechte?

Eigentlich ist es gar nicht möglich in dem ehemaligen Modegeschäft ein Restaurant zu führen, denn für eine Küche ist hier kein Platz. Dennoch findet man in der Speisekarte vom La Plaza sowohl Speisen als auch Getränke. Der Software-Hersteller Tobit.Software aus Ahaus wollte in dem tollen Ambiente ein neues gastronomisches Angebot schaffen und realisierte das mit Hilfe des cloudbasierten Betriebssystems „chayns“.

Wenn die Gäste heute in der digitalen Speisekarte vom La Plaza bestellen, landet die Bestellung der Getränke an der Theke des Lokals, die Essensbestellungen allerdings werden auf dem Terminal des TKWY, einer Gastronomie auf der anderen Straßenseite ausgegeben. Quasi als Ghost Kitchen kümmert sich das TKWY um die Zubereitung der Speisen und liefert sie dann in Warmhalteboxen über die Strasse. Mit chayns lässt sich die Verknüpfung verschiedener Angebote einfach umzusetzen. Wird die Speisekarte in Kategorien (Speisen und Getränke etc.) gegliedert, können die Bestellungen direkt an verschiedene Ausgabegeräte versendet werden. Zukünftig lassen sich damit weitere Restaurants in die Speisekarte aufnehmen, um das Speiseangebot zu erweitern.

Aktuell nutzt das La Place seine technischen Möglichkeiten, um seine Außengastronomie zu erweitern. Der Außenbereich des benachbarten Schlosshotels, dessen Betreiber für zwei Wochen wegen Urlaub geschlossen hat, wurde (nach Absprache) kurzerhand mit Biertischen, Bänken und den eigenen QR-Codes ausgestattet. Die Gäste nutzen das erweiterte Angebot gerne und genießen in den warmen Sommerabenden die spanischen Biere im Ahauser Zentrum.

Vorteilhaft für alle Beteiligten: Der Gast bestellt und bezahlt direkt mit seinem Smartphone, sodass keine komplizierten Abrechnungen anfallen. Alles läuft digital und bargeldlos per Online-Zahlung und der Gast entscheidet, ob er mit Apple Pay, Paypal, Kreditkarte oder auch dem digitalen Stadtgutschein bezahlt.

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