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Hygienisch auch ohne Handschuhe – Arbeiten an Bedientheken

An der Essensausgabe, beim Metzger, Bäcker oder im Foodtruck – Einmalhandschuhe signalisieren der Kundschaft, dass hier mit Lebensmitteln hygienisch umgegangen wird. Studien zeigen aber: Beim Bedienen bringen Handschuhe keinen Vorteil für die Hygiene, schaden aber der Haut. Entscheidend für die Sauberkeit ist eine gute Hygienepraxis.

© BGN

Beim Umgang mit Lebensmitteln an Frischetheken sind Hände und Arbeitsgeräte innerhalb kurzer Zeit mit Bakterien besiedelt – ganz gleich, ob Handschuhe getragen werden oder nicht. Bakterienumschlagplätze sind in erster Linie Flächen, die mit Waren in Berührung kommen, also zum Beispiel Schneidebretter und Ablagen.

Auch wenn manche Kunden die Handschuhe gerne sehen, sollten sie also nicht länger und häufiger als wirklich notwendig getragen werden. Sauber gewaschene Hände sind jedenfalls hygienischer als zu lange oder falsch getragene Einmalhandschuhe. Zudem die Überzieher zu nachlässiger Hygienepraxis verleiten können und das feuchtwarme Milieu unter den Handschuhen eine ideale Voraussetzung für Keimwachstum ist. Ein weiterer Effekt: Die Haut quillt auf, verliert ihre Schutzfunktion und wird damit anfälliger und „durchlässiger“ für Reizstoffe, Krankheitserreger und Allergene.

Das komplette Interview mit Dr. Annette Sautter gibt es im BGN-Report 1/2021.

Weitere Informationen zum Thema Hautschutz, Hygiene und Schutzhandschuhe gibt es auf der Webseite der BGN.

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