Suche

Meisterhaftes E-Learning dank digitaler Trainings

Weiterbildung in klassischer Form ließ sich bei Jägermeister schon vor der Pandemie immer schwieriger realisieren. Heute haben Mitarbeitende sowie Vertriebs- und Handelspartner weltweit Zugriff auf die digitale „Meister Academy“.
imc AG

1878 im niedersächsischen Wolfenbüttel als Essigfabrik und Weinhandel gegründete, brachte Jägermeister nach langer Tüftelei 1935 den gleichnamigen, mittlerweile weltbekannten Kräuterlikör auf den Markt. Das geheime Rezept ist seit damals unverändert. Was als kleiner Familienbetrieb begann, hat sich im Lauf der Zeit zu einem internationalen Unternehmen entwickelt: Die Mast-Jägermeister SE befindet sich heute in fünfter Generation in Familienbesitz und vertreibt ihr Hauptprodukt mittlerweile in mehr als 150 Ländern.

Weltweit zeit- und ortsunabhängig lernen mit digitalen Trainings

Weiterbildung lief bei Jägermeister lange Zeit klassisch ab: Neue Mitarbeitende, Vertriebspartner und Reseller wurden meist ins Headquarter nach Wolfenbüttel eingeladen, um Marke um Produkte besser kennen- und verstehen zu lernen. Rund 1000 Angestellte hat das Unternehmen inzwischen, fast 30 Prozent arbeiten außerhalb von Deutschland, meist in einem der sechs internationalen Regionalbüros. Reseller und externe Vertriebspartner weltweit ergänzen mit einer Vielzahl an Personen die zu schulende Gruppe. Deshalb sah das Management des Traditions-Unternehmens schon vor der Pandemie Optimierungsbedarf und setzte sich mit der Anschaffung eines Lernmanagementsystems auseinander. Gleichzeitig entstand der Wunsch nach professionellen digitalen Trainings.

„Wir haben uns gefragt: Wie können wir Lernende aus mehr als 150 Ländern weltweit, zeit- und ortsunabhängig mit inspirierenden, zielgerichteten Lerninhalten erreichen“, sagt Philipp Terstesse, Global Trade Marketing Manager bei Mast-Jägermeister. Nicht nur die Schulungen der externen Vertriebs- und Handelspartner sollten mittels einer Online-Lernplattform und individuellen, webbasierten Trainings abgedeckt werden. Jägermeister wollte auch verschiedene Zielgruppen in E-Commerce schulen. Bei der Auswahl der Lernplattform fiel die Wahl schließlich auf die Learning Suite der imc AG. Das Saarbrückener Unternehmen wurde vergangenes Jahr von der WirtschaftsWoche als bester digitaler Bildungsanbieter ausgezeichnet.

Lernen, das sich nicht wie Lernen anfühlt

„Das besondere an der Arbeit mit einer so starken Marke waren die Komplexität und der Umfang des Projektes“, erläutert Kathrin Heidler von der imc. Denn neben inhaltlich passenden Lerneinheiten musste auch das Design stimmen. „Gemeinsam mit Jägermeister haben wir eine Lernstrategie entwickelt, welche die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombiniert. Dieses sogenannte Blended Learning können wir mit unserem Lernmanagementsystem ideal abbilden“, so die Instructional Designerin weiter. Entstanden sind etwa virtuelle Klassenräume: Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Ländern erfahren im Live-Online-Seminar alles Wichtige über E-Commerce. Lernende lösen an interaktiven Boards vorbereitete Aufgaben oder erarbeiten in Gruppen Strategien und Ideen für ihren jeweiligen Markt.

Zusätzlich gibt es webbasierte Trainings, die Mitarbeitende zeit- und ortsunabhängig über PC, Tablet oder Smartphone durchführen können. Sogenannte Performance-Cards erklären beispielsweise E-Commerce-Grundbegriffe auf einen Blick. Über einen „Readiness Check“ können Nutzer bereits vorhandene Kenntnisse testen, bevor sie tiefer in eine Lerneinheit einsteigen. Ein abschließendes Quiz zeigt Lernenden, wie gut sie vermitteltes Wissen im Vergleich zu anderen Mitspielerinnen und Mitspielern bisher verankert haben. Alle Trainings sind so interaktiv und dynamisch, dass es sich für die Lernenden – sobald sie auf der Lernplattform eingeloggt sind – gar nicht mehr wie Lernen anfühlt, so das einheitliche Feedback der Nutzer. Philipp Terstesse, fasst zusammen: „Unser Anspruch war es, ein Lernerlebnis zu schaffen, das neu gedacht ist und motiviert. Wir glauben, dass unsere digitalen Ambitionen für unsere Marke zukunftsweisend sein werden. Daher sind wir froh, mit imc einen starken Partner an der Hand zu haben, mit dem wir diesen Weg auch in Zukunft gehen werden.“

Weitere Artikel zum Thema

Rebecca Johansson, Unsplash
Die Digitalisierung des Arbeitsumfeldes breitet sich zunehmend aus und eröffnet neue Perspektiven – doch deutsche Gastronom:innen können hinsichtlich des Einsatzes innovativer Tools, beispielsweise zur Personalplanung und -verwaltung, noch einiges verbessern. In Ländern wie Schweden, Dänemark[...]
Jonas Leupe, Unsplash
Auf dem Arbeitsmarkt in Dänemark, aber auch in Deutschland herrscht eine gigantische Generationskluft: Während die GenZ im Café sitzt und am Handy nach Jobs scrollt, sind die allermeisten Jobbörsen aus den 1990ern und frühen 2000ern[...]
andresr | iStockphoto
Ob 2G- oder 3G-Regelung – dank Hygienekonzepte können Restaurants, Cafés und Co. bereits seit Wochen wieder halbwegs normal ihrem Betrieb nachkommen. Trotzdem sind die meisten Gastronomen, aber auch Hoteliers, von einer Vollauslastung teilweise weit entfernt.[...]
Ein korrekt formuliertes Arbeitszeugnis für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.fill | Pixabay.de
Im Rahmen der Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses steht dem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis zu. Seit jeher bietet das Dokument Raum für Spekulationen über versteckte Formulierungen und verklausulierte Inhalte. Doch was gehört rechtlich gesehen tatsächlich in ein vollständiges[...]
Miditec Datensysteme GmbH
Die Miditec Datensysteme GmbH empfiehlt Unternehmen, die bisher noch keine digitale Lösung für die Arbeitszeiterfassung implementiert haben, schnell zu handeln. Die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes zur Einführung einer objektiven, verlässlichen und zugänglichen Arbeitszeiterfassung werden bald[...]
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.