Suche

Umsatzgestützte Personaleinsatzplanung — Das Erfolgsrezept für Gastronomen und Bäcker

Möchten Sie in die Zukunft schauen? Das geht auch ohne Kristallkugel, und zwar dank der umsatzgestützten Personaleinsatzplanung. Dahinter verbirgt sich die Chance für Ihren Betrieb, flexibel auf Ereignisse zu reagieren. Erfahren Sie in diesem Gastbeitrag von Sandra Link – Expertin für Digitalisierung, Personalmanagement und Sales – wie Sie als Gastronom oder Bäcker ganz einfach vorausschauend planen und dadurch Kosten sparen.

E2NE2N

Ihre wichtigste Ressource

Zu Beginn ein paar Fragen: Was genau zeichnet Ihren Betrieb aus? Was macht Ihr Unternehmen erfolgreich? Sind es die attraktiven Preise, das schöne Ambiente oder die verlockenden Angebote? Mit Sicherheit tragen diese drei Aspekte ebenfalls dazu bei – aber auch Ihre geschickten Mitarbeiter spielen eine der Hauptrollen. Ihr fleißiger Koch und die flinken Servicekräfte sind maßgeblich für die Zufriedenheit Ihrer Gäste und somit den Unternehmenserfolg verantwortlich.
Deshalb hat Mitarbeitermanagement eine hohe Priorität. Ist Ihr Personal motiviert und glücklich, zeigt sich das sofort in ihren Leistungen. Sie kennen es sicher selbst: Mit guter Laune arbeiten Sie gleich effizienter. So sind auch Ihre Angestellten erfolgreicher beim Zusatzverkauf – und das gilt für den klassischen Restaurantbetrieb genauso wie für die Bäckertheke oder eine telefonische Bestellung. Im Mitarbeitermanagement geht es aber um noch viel mehr: Eine durchdachte Personalplanung spart Ihnen eine Menge Zeit und Geld, die Sie in wichtigere Aufgaben investieren können. Ihre Mitarbeiter sind Ihre wichtigste Ressource!

Umsatzgestützte Personaleinsatzplanung für Gastronomen und Bäcker

Stellen Sie sich vor, Sie könnten einen Blick in die Zukunft werfen und voraussehen, wie viel Personal Sie an welchem Tag wie lange einplanen sollten. Damit wären Ihre Angestellten optimal ausgelastet und Ihre Gäste rundum zufrieden.
Die Lösung lautet: umsatzgestützte Personaleinsatzplanung. Ihr täglicher Umsatz gibt Ihnen nämlich vor, wie viel Personal Sie pro Tag einteilen können. Der Personaleinsatz in der Gastronomie beläuft sich auf durchschnittlich 30 Prozent. Das heißt also, Sie können rund 30 Prozent Ihrer täglichen Einnahmen für Mitarbeiter ausgeben. Eine durchdachte Personalplanung funktioniert daher folgendermaßen:

Partner aus dem HORECA Scout

1. Bestimmen Sie Ihren zu erwartenden Tagesumsatz, indem Sie auf Ihre bisherigen Werte zurückgreifen. Auch Wochentag, Saison und Wetter beeinflussen den Planumsatz.
2. Definieren Sie die einzelnen Schichten anhand des geplanten Tagesumsatzes.
3. Teilen Sie Ihr Personal in diese Schichten ein.

Und schon haben Sie umsatzgestützt geplant! Denken Sie daran, zum Schluss noch Ihre Mitarbeiter über ihre Arbeitszeiten zu informieren und schon kann ein weiterer erfolgreicher Tag beginnen.

Lesen Sie auch
DatenschutzGastro, Recht und GewerbeSteuernSoftware und Systeme
Wenn Daten plötzlich nicht mehr verfügbar sind: Das Cloud-Risiko in der Kassenprüfung

Erhalten Sie mehr wissensreiche Tipps, wie genau Sie Ihr Personal planen und erfolgreich durchstarten.

Dynamische Planung für garantierten Erfolg

In einer perfekten Welt würden Sie mit dem beschriebenen Vorgehen jeden Tag optimal wirtschaften. Aber wir wissen alle, dass es oft anders kommt als geplant – sei es ein plötzlicher Regenschauer, der alle Gäste vertreibt oder im Gegenteil ein Ansturm einer großen Gästegruppe. Was tun Sie in solchen Situationen also?
Sie müssen flexibel sein. Denn Anpassungsfähigkeit ist ein großer Erfolgsfaktor in der Arbeitswelt. Nur wenn Sie bereits im Laufe des Tages erkennen, dass Ihr Planumsatz unter- oder überschritten wird – und entsprechend reagieren – können Sie Ihre Personaleinsatzkosten im Griff behalten und am Ende des Tages mit einer optimalen Produktivität herausgehen. Das heißt im Klartext: Wenn Sie bereits mittags merken, dass Sie den erwarteten Umsatz nicht erreichen, müssen Sie die eingesetzten Personalstunden senken und beispielsweise Mitarbeiter früher nach Hause schicken.
Am besten funktioniert das, wenn Sie alle wichtigen Zahlen jederzeit im Blick haben. Ein Anbieter einer solchen Lösung ist E2N. Dort können Sie über Ihr Smartphone sogar aus der Ferne einsehen, was zu jedem Zeitpunkt in Ihrem Betrieb passiert. Dank Schnittstellen mit vielen Kassensystemen können Sie Ihren Umsatz in Echtzeit abrufen und dadurch die Personalstunden flexibel danach ausrichten.

Themen in diesem Artikel
PersonalentwicklungMarketingPersonalplanung

Vertrauen ist gut, Controlling ist besser

Bleiben Sie beruhigt: Es geht nicht darum, dass Sie ab jetzt Ihre Mitarbeiter kontrollieren sollen – sondern Ihre Kennzahlen! Denn die Personalkosten sind ein wichtiger Faktor, der zum Unternehmenserfolg beiträgt. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig einen Blick auf die relevanten betrieblichen Kennzahlen zu werfen, unter anderem:

  • Umsatz
  • Personalkosten
  • Personaleinsatz
  • Produktivität
Lesen Sie auch
DatenschutzVersicherungen und RisikomanagementSoftware und Systeme
Aktuelle IHA-Warnung: Wenn die Bettwanzen-Beschwerde zur Phishing-Falle wird

Personalplanung ist dynamisch – und gerade zur aktuellen Zeit ist es wichtig, vorausschauend zu planen und flexibel zu reagieren. Daher ist die umsatzgestützte Personaleinsatzplanung für Gastronomen und Bäcker die optimale Lösung: Dank aktueller Informationen zu Umsatz und Personal, haben Sie alles im Blick und können Ihren Dienstplan ganz leicht an Veränderungen anpassen. Damit sparen Sie Kosten fürs Personal und verbessern zugleich wichtige Betriebsprozesse.

Sie benötigen weitere Infos oder wünschen eine Beratung?

Vereinbaren Sie jetzt mit Sandra Link und ihrem Team eine kostenlose Onlinepräsentation zu Ihrem Wunschtermin. Sie bekommen die Funktionen der Software gezeigt und welchen konkreten Mehrwert sie für Ihren Betrieb bieten. Dabei erhalten Sie eine persönliche Beratung, bei der auf Ihre individuellen Wünsche und Fragen eingegangen wird. Entdecken Sie Ihre Chancen und nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf.

Autoreninfo

Als Expertin für Personalmanagement und Sales treibt Sandra Link bereits seit 2015 mit E2N die Digitalisierung in der Gastronomie voran. Inzwischen ist sie Head of Sales sowie zertifizierte Lohnbuchhalterin und optimiert mit ihrem Team Personalprozesse im Gastgewerbe und dem Bäckerhandwerk.

Privat
Finanzen und Controlling

GKV-Reform ab 2027: Was auf Betriebe im Gastgewerbe als Arbeitgeber zukommt

Steigende Minijob-Beiträge, eine angehobene Bemessungsgrenze und ein neuer Ehegatten-Zuschlag: Die Krankenkassenreform wird meist aus Sicht der Versicherten diskutiert – doch für Hoteliers und Gastronomen entscheidet sie ab 2027 direkt über das Personalbudget. Warum trifft ausgerechnet das Gastgewerbe die Reform härter als fast jede andere Branche, und welche Zahlen sollten Betriebe kennen, bevor das Jahresbudget steht?

Google DeepMind, Unsplash
ESG Reporting und CSRD Standards

Neues RAL-Gütezeichen: So soll nachhaltige Gastronomie messbar werden

Ein neues RAL-Gütezeichen soll nachhaltiges Wirtschaften in gastronomischen Betrieben anhand einheitlicher Kriterien überprüfbar machen. Die Anforderungen reichen vom Einkauf und der Speiseplanung über Personal und Lebensmittelsicherheit bis zu Energieverbrauch und Abfallmanagement. Angesprochen sind Gemeinschaftsverpflegung, Catering sowie Individual- und Systemgastronomie.

Weitere Artikel zum Thema

Daniel Lengies, Pexels
Last Minute war gestern: Wer im Sommer 2026 verreist, plant offenbar wieder mit Vorlauf. Eine Datenauswertung großer Buchungsportale widerspricht dem Bild vom spontanen Schnäppchenjäger deutlich – und zeigt, welche Regionen jetzt gefragt sind. Was steckt[...]
Daniel Lengies, Pexels
Winterhalter Deutschland GmbH
Der Spülmaschinenherstellter Winterhalter ruft zum zweiten Mal zur Wahl des „Spülers des Jahres" auf. Die Auszeichnung richtet sich an Mitarbeiter in der Spülküche, deren Arbeit für den Betriebsablauf unverzichtbar ist, aber selten öffentliche Anerkennung findet.[...]
Winterhalter Deutschland GmbH
Privat
Eine junge Führungskraft, die schon als Kind von der Hoteldirektion träumte, gewinnt den Deutschen Hotelnachwuchs-Preis 2026. Doch was hält jemanden in einer Branche, die fordert, fordert und manchmal an die Grenzen bringt? Ein Gespräch über[...]
Privat
Nikita Kulikov, Unsplash
Speisequalität und Service sind die Grundlage gastronomischen Erfolgs – doch der Umsatz entscheidet sich oft Sekunden vor dem ersten Gespräch mit dem Personal. Betriebe, die ihre Kommunikationsflächen strategisch bespielen, verwandeln passive Wände in aktive Verkäufer[...]
Nikita Kulikov, Unsplash
e2n
5:02 Uhr. Die erste Krankmeldung kommt rein. Um 6 Uhr öffnet die Bäckerei-Filiale. Und plötzlich muss alles schnell gehen – Verkauf besetzen, Ruhezeiten prüfen und irgendwie den Überblick behalten. In solchen Momenten ist ein digitaler[...]
e2n
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.