Suche

SCORM-Editor für konformes E-Learning

E-Learning in der Gastronomie und im Gastgewerbe wächst stetig. Statistiken des Bundesministeriums für Bildung belegen, dass E-Learning zu den wachstumsstärksten Märkten in Deutschland gehören. Trotzdem der Staat mit dem Ausbau der High-Speed-Leitungen im internationalen Vergleich im Rückstand liegt. Gastronomiebetriebe arbeiten zur Schulung ihrer Mitarbeitenden mit fachspezifischen Bildungseinrichtungen zusammen. Für Schulungen benötigen Anbietende ein SCORM-Tool.

Lara Far, UnsplashLara Far, Unsplash

E-Schulung erstellen mit SCORM-Autorentool

Mit dem SCORM-Editor erzielen Tutoren für E-Learning eine höhere Schulungsqualität. Lehrende holen durch individuelle Stilmittel Mitarbeitende ab und bieten ihnen abwechslungsreiche, fachbezogene Themen. SCORM ist eine Programmiersprache für Lerninhalte. Aktuell sind zwei Versionen erhältlich. Version 1.2 ist die erste Version, es gab nur einen Nachfolger, 2004. Beide Versionen bedienen verschiedene Tools.

Sie garantieren, dass integrierte Lerninhalte mit dem LMS kommuniziert. Die Sprache dient Programmierern und ist in Anwender-Tools enthalten. SCORM besteht aus Paketen, die in der HTML-Version erstellt werden.

Firmen in der Gastronomie, die ein Lern-Event planen, erstellen in erster Version eine Skizze von den Inhalten der Schulung. Darin enthalten sein müssen Schriften, grafische Darstellungen, Videos, Bilder, Grafiken und Audiodateien, sofern sie für die Schulung relevant sind. Jeder einzelne Inhalt wird HTML-formatiert und zu einem SCORM-Paket zusammengestellt.

Bildungsanbieter des Gastgewerbes entscheiden sich vorher für die Desktop- oder Web-Version. Die fertige Schulungsdatei auf dem Desktop funktioniert offline und online auf einem Rechner. Die Web-Version ist online abrufbar und steht allen Teilnehmenden zur Verfügung. Welche Version ein Tutor wählt, häng vom Inhalt ab, ob Lernende auf Inhalte zugreifen müssen oder es sich um reinen Frontalunterricht handelt.

Inhalte nachvollziehbar vermitteln

Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass in der EU circa 9,1 Millionen Arbeitnehmende im Gastgewerbe beschäftigt sind. Auf Deutschland entfallen rund 1,2 Millionen Menschen. Laut Süddeutsche Zeitung beträgt der Ausländeranteil im Gastgewerbe ungefähr 35 Prozent. Für Tutoren bedeutet das, dass sie sich auf die Verständlichkeit der Lerninhalte konzentrieren müssen, um Inhalte fehlerfrei zu vermitteln.

Lesen Sie auch
Künstliche Intelligenz, KI und AutomationFührung, Management und LeadershipRecruiting und Fachkräftemangel
Warum Digitalisierung keine Gastronomie rettet – aber über Überleben oder Scheitern entscheidet

Einige SCORM-Tools verfügen über einen Übersetzer. Mit dem erreichen Unternehmen Mitarbeitende mit mangelnden Deutschkenntnissen. In den international ausgerichteten Betrieben gewinnt Englisch als Betriebssprache eine höhere Bedeutung. Betriebe im Gastgewerbe können generell die Betriebssprache intern festlegen, dass alle fließend miteinander kommunizieren. Laut Experten wächst der Anteil ausländischer Arbeitnehmenden in der Gastronomie und Hotellerie in den kommenden Jahren.

Interesse der Arbeitnehmenden bedienen

Es gilt, mit Schulungen Defizite abzubauen, sich modernen Strukturen anzupassen und neue Erkenntnisse zu transportieren. Mitarbeitende in den Betrieben, die eine Bindung zum Unternehmen pflegen, sind bereit, sich für Inhalte einzusetzen. Darin besteht für Unternehmen das größte Potenzial.

Themen in diesem Artikel
DigitalisierungE-Learning

Gastronomen, die auf Nachhaltigkeit im Gastgewerbe setzen, müssen dem Team erforderliche Maßnahmen, präsentieren. Ressourcen sparen, weniger Energieverlust verursachen und das eingesparte Potenzial in die Arbeitskräfte investieren, ist eine gewinnbringende Strategie für Betriebe des Gastgewerbes.

Wachstumsmarkt E-Learning – Deutschland Spitzenreiter

Spätestens 2025 wird der Markt weltweit die Schallmauer von 300 Milliarden Umsatz durchbrechen. Seit dem Jahr 2000 beträgt der Wachstumsanteil 900 Prozent. In Europa zählt Deutschland mit einer Wachstumsstärke von 8,3 Prozent zum größten Anbieter digitaler Schulungen. 2.500 Unternehmen geben an, dass umfassende Schulungen der Mitarbeitenden den Umsatz pro Kopf um bis zu 218 Prozent steigern. Die Gewinnspanne liegt im Vergleich zu Unternehmen ohne Bildungsangebote höher. Insgesamt verzeichneten die Firmen 24 Prozent höhere Gewinne.

SCORM-basierte Tools für E-Learning im Gastgewerbe

Externe Schulungen sind eine Option, das Team weiterzubilden. Es ist effizienter, Bildungsprogramme im eigenen Betrieb durchzuführen. Mit einem internen oder externen Tutor, der eine Fachkraft der Branche ist, erstellen Unternehmen ihr eigenes Schulungsprogramm. Zur Präsentation der Inhalte nutzen erfahrene Firmen SCORM-basierte Tools zur Erstellung wichtiger Lehrinhalte für die Fortbildung. Besonders die Übersetzungsfunktion erleichtert die Vermittlung von relevanten Inhalten.

Weitere Artikel zum Thema

Pentacode AG
Wie bleibt die Gastronomie wettbewerbsfähig, wenn Personal knapp und der Druck hoch ist? Welche Rolle spielt Technologie – und wo muss der Mensch im Mittelpunkt bleiben? Acht zentrale Fragen an Lorenz Strasser, CEO von Pentacode,[...]
Pentacode AG
mip Consultant GmbH
Microsoft will in Teams künftig automatisch erkennen, wer im Büro ist – praktisch für hybride Teams, heikel für den Datenschutz. Warum die geplante Funktion mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet und wie Unternehmen mit diesem[...]
mip Consultant GmbH
Gewinnblick GmbH
Die Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomiebetriebe, die heute vom Bundesrat bestätigt wurde und ab dem 1. Januar 2026 gilt, sorgt in der Branche für neue Zuversicht. Nach Monaten stetig steigender Kosten und zusätzlichen Herausforderungen im[...]
Gewinnblick GmbH
TheFork, OpenAI; simon, Unsplash
Die Reservierungsplattform TheFork hat als einer der ersten Launch-Partner von OpenAI ihre Buchungsfunktion in ChatGPT integriert. Gäste können ab sofort über einfache Dialoge mit der KI Restaurants entdecken und direkt reservieren. Für Gastronomiebetriebe eröffnet die[...]
TheFork, OpenAI; simon, Unsplash
Access Hospitality
Hotels arbeiten mit durchschnittlich fünf verschiedenen Tools – das kostet pro Teammitglied jährlich mehr als 500 Arbeitsstunden. Carmen Delle-Case, Team Sales Lead bei Access Hospitality, zeigt anhand von drei KI-Entwicklungen zeigen, wie sich das 2026[...]
Access Hospitality
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.