Suche
Anzeige

Wasser – das Element für guten Kaffee und Espresso

Wasseroptimierung ist das Stichwort, wenn es um maximale Kaffee-Qualität im eigenen Betrieb geht. „Eine Tasse Kaffee besteht etwa zu 98 Prozent aus Wasser. Es wäre schon seltsam, wenn die Qualität des Wassers beim Aroma keine Rolle spielen würde“ – Meister-Barista Goran Huber für Brita.

Die Qualität des Wasser spiegelt sich im Kaffeegeschmack wider.Korovin | iStockphoto.comKorovin | iStockphoto.com

Ein voller, runder Geschmack mit einem Hauch von Vanille, Zimt oder Beere – Kaffeeliebhaber können in ihrem Heißgetränk immer wieder neue Geschmackswelten entdecken. Denn abhängig von der Bohne, ihrer Röstung, Mahlgrad und Maschine entfalten sich ganz unterschiedliche Aromen. Eine entscheidende und lange unterschätzte Rolle spielt auch das Wasser, mit dem der Kaffee zubereitet wird. Denn beim Brühvorgang werden Aromen aus dem Kaffeemehl im Wasser gelöst. Dabei bestimmt die Zusammensetzung des Wassers maßgeblich das spätere Geschmackserlebnis.

Für Gastro-Profis, die ihre Baristakünste perfekt in Szene setzen und ihre Gäste das Kaffeearoma voll auskosten lassen wollen, ist eine Optimierung des Wassers unabdingbar. Die Wasserfiltration unterstützt eine angenehme Wasserhärte und eine ideale Mineralienzusammensetzung. So macht sich der Einsatz von Wasserfiltern für das Kaffeeangebot im eigenen Betrieb schnell bezahlt – professionelle Trinkwasserspezialisten bieten schnell umgesetzte Lösungen.

Die Chemie zwischen Wasser und Kaffee muss stimmen

Partner aus dem HORECA Scout

Treffen heißes Wasser und Kaffeemehl beim Brühvorgang aufeinander, werden Stoffe aus dem Kaffee im Wasser gelöst. Dieser Vorgang wird als Extraktion bezeichnet. Je nach Sorte und Qualität der Kaffeebohne und Beschaffenheit des Wassers können immer neue und andere Geschmackserlebnisse entstehen. Voraussetzung für diesen Prozess ist, dass Wasser ein hervorragendes Lösungsmittel ist. Durch diese Eigenschaft besteht Trinkwasser auch immer aus mehr Stoffen als nur aus der reinen chemischen Verbindung von Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O), H 2 O. Im Trinkwasser sind Substanzen wie Mineralien oder Stoffe aus der Umwelt gelöst. Diese beeinflussen den Geschmack von Kaffee, weil sie die chemischen Eigenschaften und auch das Lösungsverhalten des Wassers bestimmen. Zu den wichtigsten, natürlich vorkommenden Mineralien im Trinkwasser gehören Kalzium, Magnesium, Natrium und Kalium sowie Hydrogencarbonat. Letzteres ist für die Alkalinität und zusammen mit Calcium und Magnesium für die Karbonathärte im Wasser verantwortlich. Diese hat einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Kaffeegeschmacks.

Säure und Bitterkeit in Balance

„Ist viel Hydrogencarbonat vorhanden beziehungsweise das Wasser zu hart, reagiert dieses mit den feinen Kaffeesäuren. Der Kaffee schmeckt dann unausgewogen, bitter und flach“, erklärt Birgit Kohler, Leiterin des Fachbereichs Sensorik bei BRITA. Ist hingegen zu wenig Hydrogencarbonat vorhanden, schmeckt der Kaffee zu sauer. „Mir persönlich schmeckt Kaffee am besten, wenn er mit einem Wasser von 4°dH Karbonathärte zubereitet wurde. Jeder hat hier seine eigenen Präferenzen. Generell kann man aber schon feststellen, dass den meisten Menschen eher Kaffee mit weichem Wasser schmeckt. Dann hat er die perfekte Balance zwischen Säure und Bitterkeit, um alle feinen Aromen zu entfalten“, sagt Birgit Kohler. Auch Kaffeeverbände empfehlen weiches Wasser mit einer geringen Karbonathärte für die Zubereitung von Kaffee.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingRecht und ComplianceFührung, Management und Leadership
Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

Die Rolle von Mineralien

Für schmackhaften Kaffee spielen Mineralien wie Natrium, Magnesium und Calcium eher eine untergeordnete Rolle. Dennoch beschäftigten sich einige Studien in letzter Zeit mit dem Thema. Sie kommen dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen. Eine Studie mit drei Testern fand einen Unterschied zwischen Calcium und Magnesium. Eine weitere Studie konnte eine theoretisch bessere Extraktion von Magnesium mit 14 Testern im Blindvergleich sensorisch nicht nachweisen. Es gilt weiterhin: Ob ein Kaffee schmeckt, hängt maßgeblich von der Gesamtmineralisierung (Summe aller Mineralien) und Alkalinität (vereinfacht: Wasserhärte) ab. Dieser komplexe Zusammenhang lässt sich für den Verbraucher auf eine goldene Regel herunterbrechen: Weiches Wasser für die Kaffeezubereitung nutzen, damit die Balance aus Säure und Bitterkeit stimmt. Dann können sich die Aromen perfekt entfalten.

Themen in diesem Artikel
BeverageWasserWasserqualität

Filterung von geschmacks- und geruchsstörenden Stoffen

Auch andere Stoffe aus der Umwelt können die sensorischen Eigenschaften von Wasser und oftmals auch die des Kaffees beeinflussen. Das sind Substanzen aus der Wasseraufbereitung wie Chlor, aber auch organische Stoffe wie das natürlich vorkommende Geosmin. Geosmin kann bereits in kleinen Mengen einen erdig-muffigen Geschmack erzeugen, der an Rote Bete erinnert. Befindet sich nun dieser Störstoff im Wasser, kann ein guter Kaffee einen Fehlgeschmack aufweisen. Wird Chlor dem Wasser zugesetzt, so kann es zwar im Wasser nicht wahrnehmbar sein, aber dennoch das Aromen-Profil des Kaffees verändern. Abhilfe schaffen hier Wasserfilter, die nicht nur den Härtegrad regulieren, sondern auch mit Aktivkohle geschmacks- und geruchsstörende Stoffe herausfiltern.

Mit BRITA zu idealem Wasser

Mithilfe von Wasserfiltern werden nicht nur unerwünschte Effekte der Wasserinhaltsstoffe auf Geruch, Geschmack und Optik durch gezielte Wasseroptimierung vermieden. Mit ihnen kann auch die Karbonathärte reduziert werden – für weiches Wasser und schmackhaften Kaffee. Ein weiteres Plus: Dadurch werden die Küchengeräte auch vor Kalkablagerungen geschützt. BRITA bietet verschiedene Filterlösungen für die Zubereitung von Heißgetränken und Kaffeekreationen für Hobby-Kaffeeliebhaber als auch die Gastronomiebranche an. Kernelemente sind in vielen Modellen ein Ionenaustauscher, der die Karbonathärte und damit die Wasserhärte verringert, sowie ein Aktivkohlefilter, der geruchs- und geschmacksstörende Stoffe herausfiltert.

Lesen Sie auch
AußengastronomieGastro, Recht und Gewerbe
Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?
ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

50 Mitarbeiter, jahrelang unbemerkt, ein sechsstelliger Schaden: Die Razzia in einem Restaurant in München hat eine unbequeme Frage zurück auf die Tagesordnung gebracht – wie gut kennen Gastronomen eigentlich die Abläufe in ihrem eigenen Haus? Steuerberater Christopher Arendt erklärt, wo die typischen Schwachstellen sitzen und warum wachsende Betriebe ihre Kontrollen jetzt mitwachsen lassen müssen.

Robert Bye, Unsplash
Außengastronomie

Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?

Sommer, Sonne, Außengastronomie – und eine Rechnung, die je nach Standort um den Faktor 60 auseinandergehen kann. Pünktlich zum Start der Hauptsaison hat der Bund der Steuerzahler die Terrassengebühren für rund 200 deutsche Städte erhoben. Das Ergebnis macht deutlich, wie unterschiedlich Städte Außengastronomie bepreisen.

wattline GmbH
Allgemeine Haustechnik

Energieverbrauch im Gastgewerbe: Wo die größten Kostentreiber liegen

Strom, Gas, Heizung – Energiekosten gehören zu den größten Ausgabenposten in Hotels und Restaurants. Doch die Höhe der Rechnung ist alles andere als Zufall: Öffnungszeiten, Gästeaufkommen und die Lage des Betriebs spielen eine ebenso große Rolle wie die technische Ausstattung. Wer weiß, an welchen Stellschrauben sich tatsächlich drehen lässt, kann Kosten senken – ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Doch welche Faktoren wiegen am schwersten, und wo verbergen sich die größten Einsparpotenziale?

Canva
Digitalisierung

KI-Inhalte kennzeichnen: Was ab 2. August 2026 gilt

Ein KI-generiertes Zimmerfoto auf der Buchungsseite, der Speisekarten-Text aus ChatGPT, das Instagram-Motiv per Knopfdruck: Ab dem 2. August sind solche Inhalte kennzeichnungspflichtig. Was der EU AI Act konkret fordert, wo die Grenze zur klassischen Bildbearbeitung liegt – und warum Betriebe, die das ignorieren, Abmahnungen und empfindliche Bußgelder riskieren.

Lightspeed, L Seden
Branche und Trends

Nachhaltigkeit in der Gastronomie stößt an die Preisgrenze

Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Lightspeed bringt eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Deutschlands Restaurantgäste fordern nachhaltige Konzepte – regional, saisonal, müllvermeidend. Doch sobald es ans Bezahlen geht, kippt die Begeisterung. Mehr als die Hälfte akzeptiert maximal fünf Prozent Aufschlag. Für Gastronomiebetriebe wird die grüne Transformation damit zur ökonomischen Gratwanderung.

Gastfreund GmbH
Branche und Trends

Warum Hotels 2026 ohne digitale Gästekommunikation Marktanteile verlieren

Zwei Drittel aller Gäste fordern heute aktiv digitale Kommunikationslösungen, doch viele Hotels hinken weit hinterher. Was einst als Innovation galt, ist längst zur Grunderwartung geworden und wer jetzt nicht handelt, verliert nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern schlicht den Anschluss. Ein aktueller Branchenreport der Gastfreund GmbH zeigt, wo der größte Hebel liegt – und warum die eigentliche Herausforderung nicht Technologie, sondern Integration ist.

Weitere Artikel zum Thema

LudgerA, Pixabay
Im April 2026 startete in Wiesbaden ein neuer Jahrgang der Mineralwassersommelier-Ausbildung. Die seit 20 Jahren etablierte Qualifizierung des Handelsverbandes für Heil- und Mineralwasser vermittelt Fachkräften aus Gastronomie und Handel das notwendige Rüstzeug für eine kompetente[...]
LudgerA, Pixabay
Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
Mild, malzig, massentauglich – und zunehmend auch alkoholfrei: Das Helle hat sich vom bayerischen Klassiker zum bundesweiten Bestseller entwickelt. Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, älteste Brauerei der Welt, zeigt in ihrem aktuellen Themendienst, warum der Bierstil[...]
Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
Oatly
Matcha-Drinks sind längst mehr als ein flüchtiger Trend – sie sind zum festen Bestandteil des Getränkeangebots geworden. Oatly reagiert auf diese Entwicklung und kombiniert in seiner Neuheit japanischen Grüntee mit Erdbeer-Geschmack. Das Ergebnis: ein trinkfertiges[...]
Oatly
chinh-le-duc, Unsplash; BWT
In der Vending-Branche wird bis auf Becher-Ebene kalkuliert – doch steigende Erwartungen an Geschmack und Geräteschutz verlangen nach professioneller Wasseraufbereitung. Kann eine kompakte Filterlösung wirtschaftliche Effizienz mit stabiler Qualität verbinden? BWT water+more positioniert seinen neuen[...]
chinh-le-duc, Unsplash; BWT
Pexels, Pixabay
Selbst teure Vollautomaten liefern schlechten Kaffee – wenn die Bohne billig ist, das Wasser zu heiß oder die Maschine nicht geputzt wird. Barista Arne Preuß von Coffeeness verrät, welche sechs Fehler fast jeder macht und[...]
Pexels, Pixabay
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.