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Der richtige Umgang mit Bloggern und Influencern

Im Januar kochte die Geschichte hoch: Der Chef eines irischen Luxushotels ging mit der allzu dreisten Anfrage einer englischen Bloggerin nach einer kostenlosen Luxus-Übernachtung an die Öffentlichkeit, die er ähnlich dreist ablehnte. Was folgte, war ein medialer Shitstorm sowohl gegen das Hotel als auch gegen die Bloggerin. Was aber auch an die Öffentlichkeit kam: Immer mehr Hotels und Restaurants werden mit derartigen Anfragen konfrontiert: Eine Geburtstagsfeier für zehn Personen wird genauso angefragt wie ein Wellness-Wochenende – inklusive Massage, versteht sich.

Life-Of-Pix | PixabayLife-Of-Pix | Pixabay

Eine Möglichkeit, diese Anfragen zu kanalisieren, bietet das Portal Freachly, das seit knapp einem Jahr auf dem Markt ist. Hier können Unternehmen gegen eine entsprechende monatliche Gebühr Angebote für Blogger einstellen – genau abgestuft für die jeweilige Bedeutungskategorie der Influencer.

Die Blogger wiederum, die auf Freachly nach Kontakten suchen, werden von dem Portal geprüft und kategorisiert. Für Fabian Auffenberg von Freachly ist der konzeptionelle Umgang mit den Influencern ein wichtiges Marketinginstrument. „Wer keine Ahnung hat, sollte die Finger lassen von der Zusammenarbeit mit Bloggern“, meint er. Auf der anderen Seite können solche Beiträge, die auf Instragram gepostet werden, durchaus dazu beitragen, die Bekanntheit des eigenen Betriebes zu steigern – und das darf dann ruhig auch mal einen Gutschein oder eine kostenlose Übernachtung Wert sein.

Der Vorteil des Portals neben der Prüfung der Blogger: Man kann seine Angebote je nach Bedeutung der Meinungsbildner staffeln und schafft für das eigene Marketing eine klare Struktur – so klar, dass man nicht mehr bei jeder Anfrage nachdenken und überlegen muss, ob dieser Kontakt geeignet ist.

> freachly.de

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