Einweg und Nachhaltigkeit?

Mit Servietten und Co. Kosten senken und die Umwelt schonen.

Wo Einwegprodukte einerseits viel Abfall für den Betrieb bedeuten, können sie doch als nachhaltige Alternative dienen – ein gutes Gewissen am Gästetisch, reduzierte Energiekosten im Betrieb.

Auch Einweggeschirr kann nachhaltig sein. DUNI macht es vor.
© DUNI - Kompostierbare Servietten aus dem ecoecho Sortiment

Einmal benutzt und danach direkt im Müll – auf den ersten Blick scheint es klar, Einwegprodukte in Restaurant und Bar, wie Einwegservietten oder Pappteller und Schalen, sind eine praktische, aber keine nachhaltige Lösung. Doch so gegensätzlich müssen Einweg und Nachhaltigkeit gar nicht gedacht werden: Kommen kompostierbare Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen zum Einsatz, so lassen sich Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit leicht kombinieren.

Einweg als praktische Lösung

Warum die Mühe machen und ausschließlich waschbare Servietten und Tischdecken sowie Geschirr zum Spülen verwenden, wenn es dafür Einweglösungen gibt? Eine durchaus berechtigte Überlegung! Im stressigen Arbeitsalltag hilft jede Erleichterung und wenn der Reinigungsaufwand entfällt, weil dreckiges Geschirr und Servietten nach Gebrauch ganz einfach als Abfall entsorgt werden können, umso besser. Denn Zeit ist ein kostbares Gut und praktische Produkte wie die Einwegserviette oder der Pappteller helfen bei der Prozessoptimierung.

Doch es bleibt ein fader Beigeschmack: Wo sich der gastronomische Betrieb den Anspruch eines nachhaltigen Konzeptes auferlegt hat, Transparenz gegenüber den Gästen und seinen Einsatz für die Umwelt zeigen möchte, kommen schnell Zweifel auf, ob Einweg die richtige Lösung sein kann. Aber Müll ist nicht gleich Müll, wenn er einst aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wurde und kompostierbar ist. Gastgeber, die meinen, ein schlechtes Gewissen bei der Verwendung von Einwegprodukten per se haben zu müssen, irren. Denn im Gegenteil – Einweg kann nicht nur die praktischere, sondern auch die günstigere und nachhaltigere Lösung sein.

Welche Art der Servietten benutzen Sie in Ihrem Betrieb?

Ergebnis ansehen

Loading ... Loading ...

Einweg als nachhaltige Alternative

Nachhaltigkeit, Qualität und Stil – um den Anforderungen in der Gastronomie gerecht zu werden, sollten sich diese Eigenschaften bei der Einwegserviette und Co. mit einer großen Auswahl und modernen Designs vereinen. Die Lösung: nachwachsende Rohstoffe, kontrollierte Umweltstandards, recycelte Materialien und biologisch abbaubare Werkstoffe. Erfüllt die Einwegserviette solche Kriterien, geht ihr Lebenszyklus weit über die einmalige Nutzung hinaus, während Ressourcen wie Energie und Wasser zur Reinigung eingespart werden.

Bei der Auswahl der Einwegprodukte sollte daher auf die Verwendung umweltfreundlicher Materialien geachtet werden. Dazu zählen: Biokunststoff aus Zuckerrohr, kompostierbare Bagasse, wiederverwendbares rPET aus recycelten Kunststoffflaschen, FSC-zertifizierte Pappe mit kompostierbarer Beschichtung oder der wiederverwertbare Biokunststoff PLA, gewonnen aus fermentierter Maisstärke. Orientierung geben entsprechende Zertifizierungen, wie das FSC-Umweltsiegel, das Ökolabel “Nordic Swan” oder das “OK compost”-Zeichen. Sind die Einwegprodukte am Gästetisch mit dem entsprechenden Label ausgezeichnet, wird das Engagement für die Umwelt schnell sichtbar.

Fazit: Einweg geht günstig und grün

Die Einwegserviette ist eine praktische Lösung, die das Servicepersonal im stressigen Arbeitsalltag wenig Zeit kostet und keinen Reinigungsaufwand bedeutet. Ist sie als kompostierbares Abfallprodukt mit dem Eco-Label ausgezeichnet, so gewinnt der Gastronom gleich mehrfach: Serviette und Co. sind alsdann nicht nur eine praktische Lösung, sondern auch ein wirtschaftlicher Erfolg für den Betrieb und die Umwelt. Ressourcen werden geschont, Energiekosten dauerhaft gesenkt und nicht zuletzt: die “grüne Serviette” wird zum nachhaltigen Erlebnis am Gästetisch.

Einer der Vorreiter für nachhaltige Einwegprodukte ist DUNI mit dem ecoecho Sortiment. Hier erfahren Sie mehr über die Philosophie und Bemühungen von DUNI, umweltgerechte Alternativen anzubieten.

Das könnte Sie auch interessieren:

Schluss mit Plastik: Zwei Hamburger Hotels setzen ... Etwa 600.000 Plastikhalme pro Jahr. So hoch war bis vor kurzem der Verbrauch von Einwegtrinkstäben in den sieben Restaurants und Bars des Empire Riverside Hotel und des Hotel Hafen Hamburg. Nach einer zweimonatigen Testphase setzen die Häuser nun auf die nachhaltige Alternative aus Glas.
Die Kaffeetasse aus Kaffeesatz Recycling mit sinnvollem Nutzen: Der Produktdesigner Julian Lechner hat ein Verfahren entwickelt, wie Kaffeesatz noch einmal verwendet werden kann.
Klimafreundliches Essen Etwa 21 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland werden durch die Herstellung von Lebensmitteln erzeugt. Diese zu reduzieren, ist ein Ansatzpunkt der Klimateller-App, die Ende August an den Start geht. Seien Sie dabei und registrieren Sie sich jetzt schon unter www.klimateller.de.
5-Punkte-Plan soll Plastikmüll reduzieren Umweltministerin Svenja Schulze von der SPD hat am 26.11. einen 5-Punkte-Plan vorgestellt, der mit freiwilligen und gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen den Plastikmüll reduzieren und das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Wertstoffen schärfen soll.
5-Punkte-Plan gegen den Plastikmüll
SPmemory | iStockphoto.com

5-Punkte-Plan soll Plastikmüll reduzieren

Umweltministerin Svenja Schulze von der SPD hat am 26.11. einen 5-Punkte-Plan vorgestellt,…
HOGA im Überblick | Unsere ausgesuchte Sammlung der relevanten Links der letzten 7 Tage
rawpixel | Pixabay

HOGA im Überblick KW7

Geheimcode gegen sexuelle Belästigungen und ein ehemaliges Bordell als romantischstes Hotel in…
Gilian Gerke
privat

„Auch kleine Schritte führen zum Erfolg“

Interview mit Gilian Gerke, Professorin an der Hochschule Magdeburg-Stendal, über Nachhaltigkeit, die…
Brinner – Alles zu jeder Zeit anbieten.
Tafelstern

Brinner – ein opulenter Frühstückstrend

Hinter der Wortschöpfung aus Breakfast und Dinner steht die Idee, dass nun…
kalhh - pixabay.com

HOGA im Überblick –  So gelingt der Umgang mit schwierigen Kunden und der Trinkgeldzuwachs.

Im Stimmungshoch sind Hüttenwirte dank hoher Umsätze und Red Bull mit eigens…
Mit jedem „KlimaTeller“ werden rund ein Kilogramm CO2-Emissionen gegenüber einem herkömmlichen deutschen Essen eingespart.
congerdesign - pixabay.com

Klimafreundliches Essen

Etwa 21 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland werden durch die Herstellung von…
kalhh - pixabay.com

HOGA im Überblick – Ein automatisches Restaurant öffnet, einer der „Kochprofis“ macht dicht.

Weiter oben ist dafür der Filterkaffee, er ist immer noch die Nummer…
Das Creativhotel Luise ist einzigartig in seinem Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit.
Ben Förtsch

Check-In im Zeichen der Nachhaltigkeit

Ein Hotelier als Klima-Pionier – und dabei sieht man dem Creativhotel Luise…
Too Good To Go

Too Good to Go

Gemeinsam dafür sorgen, Lebensmittel vor dem Müll zu retten – dafür steht…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.