Suche

Energiespar-Fahrplan für Unternehmen – 7 Schritte zu mehr Energieeffizienz

Angesichts steigender Energiepreise, verschärfter Umweltauflagen und des wachsenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, steigt der Bedarf nach einfachen und schnellen Lösungen zur Senkung der Gebäudeenergiekosten. Mithilfe intelligenter Technologien können die Energiekosten um bis 31 Prozent reduziert werden. Die Installation erfolgt ohne Umbaumaßnahmen und im laufenden Betrieb.

betterspacebetterspace

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen in Bestandsgebäuden lauern oft ungeahnte Herausforderungen und Hürden, die bewältigt werden müssen. Betterspace hat einen 7-stufigen Energiespar-Fahrplan erarbeitet, der Gastgeber Schritt für Schritt auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz begleitet.

Energiespar-Fahrplan für mehr Energieeffizienz in Gebäuden

Mit diesen sieben Schritten kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt und das Gebäude beinahe über Nacht in ein Smart Building verwandelt werden:

Partner aus dem HORECA Scout

1. Schritt: Energieaudit im Unternehmen durchführen

Um in einem Gebäude Energie einsparen zu können, muss erst einmal der gesamte Energieverbrauch systematisch untersucht werden. Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Bereiche des Energieverbrauchs zu erhalten.

Das Energieaudit sollte sowohl den direkten Energieverbrauch in Produktionsprozessen als auch den indirekten Verbrauch in Bezug auf Beleuchtung, Heizung, Kühlung umfassen. Durch die Analyse dieser Daten können Unternehmen identifizieren, welche Bereiche den größten Optimierungsbedarf haben.

Lesen Sie auch
Recht und ComplianceRechtsprechung und UrteileSteuernSoftware und SystemeMarketing
Mehr Prüfungen, mehr Überblick: Warum 2026 zur Chance für Gastronomie und Hotellerie wird

Nach Abschluss des Energieaudits sollten klare und erreichbare Energieziele festgelegt werden. Diese Ziele sollten sowohl kurzfristige als auch langfristige Aspekte berücksichtigen und darauf abzielen, den Gesamtenergieverbrauch zu reduzieren sowie die Emissionen von Treibhausgasen zu minimieren.

Wichtig hierbei ist, dass die Energieziele sowohl realistisch als auch ambitioniert sind, um eine langfristige Verpflichtung zur Energieeffizienz zu gewährleisten.

Themen in diesem Artikel
NachhaltigkeitEnergieeffizienz

2. Schritt: Heizkörperthermostate austauschen

Nach dem Energieaudit werden über Nacht die alten Thermostate durch neue funkfähige LoRaWAN-Heizkörperthermostat von Betterspace ausgetauscht. Nun wird die Raumtemperatur, dank der Verbindung zwischen den Funkthermostaten und der Energiemanagement-Software better.energy, zentral mithilfe intelligenter Steuerungsalgorithmen per neuster Funktechnologie LoRaWAN automatisch eingestellt. So können im Gebäude bis zu 31 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden.

Die Grund-Funktionen von better.energy:

  • Belegungen verwalten
  • Allgemeine Temperaturen & Zeiten einstellen
  • Regeln erstellen, priorisieren und zu Regelsets gruppieren
  • Heizprofile erstellen
  • Bei Bedarf manuell Eingreifen
  • Temperaturverläufe einsehen
Lesen Sie auch
Künstliche Intelligenz, KI und AutomationSoftware und SystemeRecruiting und Fachkräftemangel
Wenn das Kochwissen die Küche verlässt: Wie digitale Sous-Chefs Großküchen entlasten

Ganz ohne Knöpfe und Schnick-Schnack überzeugen die Thermostate aufgrund ihrer Robustheit und des schlichten, aber eleganten, Designs. Durch Drehen des Außenrings kann die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Diese wird in Grad auf dem integrierten Zifferndisplay der Frontseite in Echtzeit angezeigt.

3. Schritt: Heizung zentral über Verwaltungsplattform regeln

Für mehr Überblick im Bestandsgebäude sorgt die Online-Verwaltungsplattform better.core. Über better.core wird die smarte Energiemanagement-Software better.energy zentral geregelt und gesteuert. Es können verschiedene Nutzerrollen angelegt, Raumtypen des Gebäudes definiert, Steuerungsalgorithmen hinterlegt, Belegungspläne angepasst und auch Standorte gemanagt werden.

Die Betterspace Plattform better.core ist web-basiert und muss nicht physisch installiert werden. Das bedeutet, dass Nutzer immer und überall Zugriff auf alles haben.

Die Grund-Funktionen von better.core:

  • Unternehmen anlegen
  • Standorte einrichten & verwalten
  • Räume erstellen & gruppieren
  • Geräte anlegen & administrieren
  • Benutzer & Benutzerrollen managen
  • Belegungen verwalten

Je nach den Anforderungen des Gastgebers kann better.core beliebig skaliert werden.

4. Schritt: Vernetzung weiterer smarter Geräte im Gebäude

Nicht nur die Heizkörperthermostate von better.energy können dank der Verwaltungsplattform better.core geregelt und gesteuert werden. Auch andere smarte Geräte wie Aktoren, Sensoren, Fan Coils oder Wandthermostate im Gebäude können schnell und einfach über die Plattform vernetzt werden. So können im Gebäude Ressourcen effizienter genutzt, die Gesamteffizienz erhöht und Kosten erheblich reduziert werden.

5. Schritt: Schulung & Sensibilisierung der Mitarbeitenden

Die erfolgreiche Implementierung eines Energiespar-Fahrplans in einem Bestandsgebäude hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein entscheidender Aspekt ist die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeitenden.

Denn nur wenn das Verständnis für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gefördert wird, werden die Mitarbeitenden auch dementsprechend engagiert handeln und so aktiv zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen. Beispiele, wie Mitarbeitende sensibilisiert werden können:

  • Regelmäßige Schulungen und Workshops
  • Messbare Ziele für die Mitarbeitenden setzen
  • Bereitstellung von verständlichen Ressourcen wie Leitfäden oder Energiespar-Tipps
  • Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Unternehmenskultur integrieren
  • Beteiligung der Führungsebene
  • Offene Feedback- und Kommunikationskultur etablieren

6. Schritt: Energieverbräuche vergleichen & optimieren

Um die tatsächliche Wirksamkeit der Energieeffizienzmaßnahmen zu überprüfen, ist es wichtig, die Verbrauchsdaten regelmäßig zu vergleichen. So kann zum einen überprüft werden, ob die erwarteten Verbesserungen eingetreten sind, und zum anderen werden so Potenziale zur weiteren Effizienzsteigerung im Gebäude identifiziert.

Die Verwaltungsplattform better.core nutzt AI-Modelle, um Daten zu sammeln und intelligent auszuwerten. So erhalten die Kunden aussagekräftige Informationen und können dementsprechend Anpassungen vornehmen, um die Effizienz im Gebäude zu steigern.

7. Schritt: Berichterstattung & Kommunikation

Die Berichterstattung und Kommunikation ist ein wichtiger Punkt im Energiespar-Fahrplan, um den Fortschritt der Effizienzmaßnahmen im Unternehmen transparent zu machen, Interesse zu wecken und vor allem das Engagement aller Beteiligten aufrechtzuerhalten.

Regelmäßige Berichte zum aktuellen Energieverbrauch, das Hervorheben von Erfolgen oder auch das Teilen der langfristigen Vision des Unternehmens hinsichtlich der Energieeffizienz und nachhaltige Praktiken können entscheidend sein. Durch transparente Kommunikation wird das Engagement im gesamten Unternehmen gestärkt, was zu nachhaltigen Veränderungen und Erfolgen führen kann.

Energiesparen kann so einfach sein!

Die sieben Schritte zu mehr Energieeffizienz in deinem Gebäude sind dank der intelligenten Energiemanagement-Software better.energy, den eleganten LoRaWAN-Heizkörperthermostaten und der Verwaltungsplattform better.core im laufenden Betrieb schnell und einfach umsetzbar.

Mehr Informationen

StockSnap, Pixabay
Branche und Trends

Hunger auf Stammgäste: Wie digitale Kundenbindung die Gastronomie verändert

Steigende Kosten, knappes Personal, verschärfter Wettbewerb – und trotzdem sollen die Tische voll und die Gäste treu bleiben? Ein neuer Branchenreport zeigt: Wer seine Gäste digital bindet, gewinnt nicht nur mehr Umsatz, sondern echte Verbundenheit. Doch Vorsicht: Pauschale Angebote reichen längst nicht mehr. Was Gäste heute wirklich erwarten und warum das Smartphone den Stempelpass ablöst.

NakNakNak, Pixabay
Branche und Trends

Branchenverbände gegen Tierhaltungskennzeichnung: Wenn Bürokratie Tierwohl verhindert

Die Bundesregierung plant, die Tierhaltungskennzeichnung auf Restaurants, Kantinen und verarbeitete Lebensmittel auszuweiten. Acht Branchenverbände von der Systemgastronomie bis zum Bäckerhandwerk laufen dagegen Sturm. Ihr Argument: Die Reform belastet Betriebe mit Millionenkosten und bürokratischem Aufwand – ohne dass mehr Tierwohl entsteht. Im Gegenteil: Sie könnte sogar dazu führen, dass Gastronomen auf schlechtere Haltungsformen umsteigen.

ZfP Reichenau; Meiko
Allgemeine Haustechnik

Modernes Spül- und Restesystem für einen Betrieb im Wandel

Im Zentrum für Psychiatrie Reichenau werden täglich 800 Mahlzeiten für Patienten und Mitarbeitende zubereitet. Als die alte Spülanlage den Geist aufgab, entschied sich die Klinik nicht einfach für Ersatz – sondern für einen grundsätzlichen Neuanfang. Warum ein funktionierender Spülraum in einer psychiatrischen Einrichtung zum Schlüsselfaktor wird und wie moderne Technik den Arbeitsalltag eines ganzen Teams verändert hat.

Weitere Artikel zum Thema

Hans, Pixabay
Ob Café, Bäckerei, Hotel oder Büro: Fliegende Insekten sind ein hygienisches Risiko und können schnell zum Problem für Betriebe werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Design. Gefragt sind deshalb Lösungen, die wirksam[...]
Hans, Pixabay
ZfP Reichenau; Meiko
Im Zentrum für Psychiatrie Reichenau werden täglich 800 Mahlzeiten für Patienten und Mitarbeitende zubereitet. Als die alte Spülanlage den Geist aufgab, entschied sich die Klinik nicht einfach für Ersatz – sondern für einen grundsätzlichen Neuanfang.[...]
ZfP Reichenau; Meiko
RATIONAL
Gastronomie- und Hotelküchen kämpfen mit massivem Personalmangel, explodierenden Energiekosten und steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen – während Gäste gleichzeitig höchste Qualität erwarten. Wie gehen Profis weltweit damit um? Und welche Strategien versprechen wirklich Entlastung? Eine internationale Studie mit[...]
RATIONAL
PROJECT FLOORS
Wenn Gäste ein Hotel betreten, nehmen sie viel wahr – oft unbewusst. Der Boden gehört dazu. Er prägt die Atmosphäre, ohne aufdringlich zu sein. Doch welche Optik passt zu welchem Konzept? Und wie vereint man[...]
PROJECT FLOORS
Biohotel Eggensberger, T. Reinelt
Klimaanlagen gehören zur Standardausstattung in Hotels – doch genau diese Selbstverständlichkeit wird zum Problem. Denn während Gäste Kühlung erwarten, lehnen viele gleichzeitig die Begleiterscheinungen klassischer Systeme ab: Lärm, Zugluft, trockene Luft. Hotels investieren also in[...]
Biohotel Eggensberger, T. Reinelt
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.