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Foodtrucks auf der Überholspur: vom Imbisswagen zum Gourmettempel

Erinnern Sie sich an Imbisswägen, wie der von den „Drei Damen vom Grill“? Das Angebot von damals erstreckte sich von Currywurst mit Pommes, Bratwurst, Hähnchen, Döner bis hin zu Nudelgerichten. Seit einigen Jahren hat sich das jedoch komplett gewendet. Neben den Standard-Imbisswägen gibt es viele Anbieter, die ein neues gastronomisches Konzept mit kleinem Invest testen. Dafür sind moderne Foodtrucks perfekt geeignet – doch was muss bei der Gründung beachtet werden?
Arturo Rey, Unsplash
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Winterhalter

Durchgestylte, mobile und autark arbeitende Küchen, komplett auf das Konzept ausgerichtet, um so den Trend der Veränderung beim Essen mitzugestalten – „Auf die Hand“ muss nicht mehr „billig“ sein – sowohl preislich als auch qualitativ. Oft ist es hochwertigste, teilweise regionale Qualität, gepaart mit Style und Essgenuss. Doch welche Hürden sind zu nehmen, welche Dinge zu beachten?

10 wichtige Gründungstipps für die Konzeption eines Foodtrucks

Tipp 1: Food-Konzept entwickeln

„Was möchte ich anbieten?“ Hier entscheidet sich:

  • Platzbedarf im Truck
  • Gerätebedarf für die Zubereitung
  • Marketing- und Logoideen
  • potenzielle Zielgruppen
  • mögliche Standorte

Tipp 2: Passenden Truck finden

Soll es ein Truck (all-in-one-Fahrzeug) oder Anhänger sein? Jede Lösung hat seine Vor- und Nachteile.
Achtung: es braucht den richtigen Führerschein für das Gespann.

Tipp 3: Einrichtung definieren

Das Food-Konzept gibt die benötigten Geräte vor. Wichtig ist die Lagerung und Verarbeitung der Produkte. Auch die Abläufe im Truck sollten durchdacht werden, – so spart man sich nachträgliche Umbauarbeiten oder unterbrochene Abläufe.

Tipp 4: Logo gestalten

Das Logo und CI sollte zum Foodtruck und dem Konzept passen! Ein professioneller Grafikdesigner kann hier sicherlich helfen. Wichtig: Prüfen, ob der Markenname oder das Logo gegen geltendes Recht oder Urheberrechte verstößt.

Tipp 5: Standorte finden

Lage, Lage, Lage: an den gewählten Standorten sollte die gewünschte Zielgruppe anzutreffen sein, ohne dass sie extra angelockt werden müssen. Der schönste Standort bringt nichts, wenn der Umsatz nicht stimmt. Es lohnt sich, kurze Standortanalysen zu machen und die Plätze der Mitbewerber zu prüfen.

Auch mal an Festivals für Foodtrucks gedacht? Termine findet man zum Beispiel unter foodtruck-festivals.de.

Tipp 6: Außenbestuhlung finden

Passend zum Konzept und zum Standort benötigt man auch eine „Außenbestuhlung“. Reicht der „klassische Stehtisch“ oder rustikale Paletten? Benötigt man Sitzmöbel?! Immer notwendige Genehmigungen abklären! Zudem: Sollte es kein reiner „to-go“ Truck sein, den richtigen Steuersatz mit dem Steuerberater abstimmen!

Tipp 7: Kassensystem konfigurieren

Es gibt viele Kassensysteme auf dem Markt. Die AmadeusKasse beispielsweise ist flexibel und kann sowohl komplexe Indoor-Konzepte als auch kurze „Check-out“-Bestellprozesse abdecken. Natürlich ist sie manipulationssicher und 100 % konform nach aktuellen Gesetzen.

Tipp 8:  Zusatzpotential ausschöpfen

Wer das Kassenbuch automatisch von der Kasse befüllen lässt, spart es sich den abendlichen Tagesabschluss manuell zu erledigen. Ergänzende Module wie der Onlineshop AmadeusGo bringen das Speisenangebot ins Internet und erlauben Bestellungen zur Abholung von zu Hause aus. Auch vollständig digitale Bezahlung am eigenen Handy und der digitale Kassenbon gehören natürlich zur Standard-Ausstattung.

Tipp 9: Mehrwegverpackungen nutzen

Einwegplastik ist verboten. Die letzten Übergangsfristen laufen in Kürze aus. Nutzen Sie nachhaltige Verpackungen, z.B. aus Bambus oder Karton. Wer ganz auf die Müllberge verzichten will, setzt auf Mehrwegsysteme.

Tipp 10: Konzept optimieren

Gründer sollten offen für Veränderungen und Anpassungen im Foodtruck-Konzept sein. Dabei helfen Kennzahlen, Auswertungen und natürlich Gespräche mit den Kunden.

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