Suche
Anzeige

Keine Angst vor Acrylamid

Die Acrylamidverordnung ist seit Mitte April in Kraft, doch noch immer gibt es jede Menge Unsicherheit. Denn längst ist nicht klar, welche Regelungen nun für welche Betriebe gelten und ab welcher Betriebsgröße schärfere Vorschriften, die vor allem eine Vielzahl von Dokumentations-, Probe- und Analysepflichten beinhalten, greifen.
Es gibt noch viele offene Fragen zur Acrylamid-VerordnungSenlay | Pixabay

Die entsprechenden Leitlinien zum Thema Acrylamid wurden seitens der EU noch nicht veröffentlicht und befinden sich in der Abstimmung. Der DEHOGA sieht vor allem Abgrenzungsschwierigkeiten und fordert, kleine und mittelständische Betriebe nicht unverhältnismäßig zu belasten.

Der Verband aber schon einmal hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die alle Betriebe beachten sollten, um Acrylamid zu vermeiden:

Bei der Selbstherstellung von Pommes Frites und anderen geschnittenen und frittierten Kartoffelerzeugnissen sind folgende Punkte zu beachten

  • Soweit verfügbar und mit dem herzustellenden Erzeugnis
  • vereinbar: Verwendung von Kartoffelsorten mit niedrigem ZuckergehaltLagerung der Kartoffeln bei einer Temperatur über 6 °C

Soweit möglich und mit dem herzustellenden Erzeugnis vereinbar muss eine der folgenden drei Maßnahmen angewandt werden:

  • Kartoffeln waschen und vorzugsweise 30 Min. bis zu 2 Stunden lang im kalten Wasser einweichen oder
  • Kartoffeln einige Minuten in warmem Wasser einweichen oder
  • vor dem Frittieren mit sauberem Wasser spülen oder Blanchieren der Kartoffeln

Während des Frittierens von Pommes Frites oder anderen Kartoffelerzeugnissen (auch bei TK-Produkten ist ferner zu beachten

  • Verwendung von Frittierölen bzw. -fetten
  • Frittiertemperatur muss unter 175 °C liegen
  • Häufiges Abschöpfen des Frittieröls zur Entfernung von Kleinteilen und Krümeln

Wie bewerten Sie die Acrylamidverordnung?

Ergebnis ansehen

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden und melden Sie sich hier bei unserem Newsletter an!

Weitere Artikel zum Thema

Unternehmer können über ein Service-Portal ihre Rundfunkgebühren einsehen und Informationen abrufen.MichaelGaida | Pixabay
Speziell für Unternehmer hat der Beitragsservice der Öffentlich-Rechtlichen einen eigenen Service geschaffen. Hoteliers und Gastronomen haben dort die Möglichkeit, ihr Beitragskonto selbst zu führen und Änderungen online zu beauftragen, etwa die Anmeldung weiterer Dienstwagen oder[...]
geralt | Pixabay
Das Landgericht München I fällte vor wenigen Tagen ein viel beachtetes Urteil zur Betriebsschließungsversicherung. Eine Versicherung muss einem Gastronomen 1.014.000 EUR zahlen. Rechtsanwalt Dr. Burkhard Tamm ist Fachanwalt für Versicherungsrecht und er erläutert die juristischen[...]
Hispanolistic, iStockphoto
In der heutigen Zeit ist es für Gastronomiebetriebe unerlässlich geworden, Kartenzahlung anzubieten, um den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden. Doch die Vielzahl an Anbietern für Kartenterminals und der damit verbundene Wettbewerb können dazu führen,[...]
Kanzlei Menold Bezler
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Gastronomen und andere Gewerbetreibende, die von flächendeckenden Betriebsschließungen oder -einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen waren, vom Staat keine über die Soforthilfen hinausgehenden Entschädigungen verlangen können. Für viele weitere Kläger[...]
Stadtratte | iStockphoto
Auf Nachfrage des DEHOGA hatte die Gema bereits im März erklärt, dass für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen von Betrieben keine Gema-Lizenzgebühren berechnet werden sollen. Doch wie genau funktioniert die Rückerstattung und welche Details sind[...]
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.