Software

Mehr Zeit für die Gäste durch Digitalisierung

Mit der digitalen Komplettlösung MagentaBusiness POS können Gastronomen, Barbetreiber und Hoteliers ihre Arbeitsabläufe digitalisieren und so mehr Zeit für ihre Kunden gewinnen. Die Hard- und Software der Komplettlösung hat der bekannte Unternehmer Marco Börries entwickelt.

Mehr Zeit für Gäste durch Digitalisierung.
© fizkes | iStockphoto.com

In seinem Hinterkopf schlummerte die Idee schon seit 25 Jahren: eine Anwendung zu entwickeln, die Kleinunternehmern weltweit, zu denen auch Gastronomen und Hoteliers gehören, die Digitalisierung ihrer Geschäftsabläufe ermöglicht, und zwar ohne viel Aufwand, Kosten und eigene IT-Abteilung. Seit Beginn seiner Karriere macht sich Börries als Gründer und Unternehmer Gedanken, wie auch Kleinunternehmen die Vorteile neuer digitaler Technologien ausschöpfen können. „Heute – noch mehr als damals – bin ich der Überzeugung, dass kleine Unternehmen in unserer vernetzten Welt die gleiche Technologie brauchen wie die großen. Nur haben Kleinunternehmen nicht die Ressourcen oder das Wissen“, sagt der Seriengründer. Bis jetzt.

Nun hat Börries diese Idee realisiert: Immer mehr Kleingewerbetreibende nutzen die digitale Komplettlösung MagentaBusiness POS, mit Hard- und Software seines mittlerweile vierten Start-ups enfore.
Seine Erfolgsgeschichte beginnt sogar schon 1984: Ein Schüleraustausch führt Börries als 15-jährigen von Lüneburg nach Palo Alto im Silicon Valley. Schon damals erkennt er, welches Potenzial neue Software-Entwicklungen haben können, auch finanziell. Zurück in Deutschland bricht er die Schule ab und gründet mit 2.000 DM Konfirmationsgeld seine erste Firma: Star Division, aus der sich später Open Office entwickelt. Im August 1999 verkauft Börries Star Division für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag an Sun Microsystems.

(Foto: Telekom)

Seriengründer Börries

Bereits 1997 gründet der „deutsche Bill Gates“ seine zweite Firma: Star Finanz, die für den Deutschen Sparkassenverband eine der ersten Onlinebanking-Anwendungen entwickelt. Das Produkt StarMoney entwickelt sich in den Folgejahren zu einem der führenden Homebanking- Produkte. Anfang 2001 verkauft Börries seine Anteile.
Nur kurze Zeit später startet der Seriengründer seine dritte Firma. Das Produkt: Verdisoft, eine Software-Lösung, die eine Schnittstelle zwischen PC und Haushaltsgeräten bietet und damit eine der ersten Anwendungen für das Internet der Dinge ist. Das Unternehmen wird nur vier Jahre später von Yahoo aufgekauft, und Börries gleich mit. 2005 wird er Yahoos Executive Vice President.

Business-Plattform für Kleinunternehmen

Doch eines beschäftigt ihn noch immer: die Business Software, die auch Restaurantbetreibern, Barbesitzern und Hoteliers durch Digitalisierung Arbeit abnimmt. Diese Idee führt ihn 2009 nach Deutschland zurück. Er gründet seine vierte Firma: Number Four (N4), später in enfore umbenannt und in eine AG umgewandelt. Mehrere Jahre widmet sich Börries ganz der Entwicklung, entwirft Pläne und baut Prototypen. Zur IFA 2017 stellt Börries gemeinsam mit der Deutschen Telekom, die den Vertrieb übernimmt, das digitale Komplettpaket MagentaBusiness POS vor.

(Foto: Telekom)

MagentaBusiness POS: Das digitale Komplettpaket

Terminplanung, Warenwirtschaft, Personalplanung, Kundenpflege oder Buchhaltung: Die Telekom und enfore bieten mit MagentaBusiness POS eine zukunftsweisende Lösung, die viele Prozesse in einem System vereint, darüber hinaus bezahlbar und einfach zu bedienen ist sowie einen umfassenden Service sicherstellt. Die digitale POS-Lösung ist in zwei Varianten erhältlich: einmal mit dem enfore-Dasher, zum anderen mit dem enfore-Comet. Der enforeDasher ist ein Point of Sale/Service-Terminal inklusive integrierter digitaler Kasse.

Über diese Hardware hat der Nutzer auch Zugriff auf kostenlose branchenspezifische Software-Module für die Terminplanung, Warenwirtschaft, Personalplanung, Kundenpflege oder Buchhaltung. Das enforeComet POS Terminal ist ein robustes Gerät mit 14-Zoll-Full-HD-Touchscreen und einem externen Bon-Drucker. Der Comet lässt sich dank einer flexiblen Halterung zum Aufstellen oder Aufhängen überall montieren und so platzieren, dass ihn mehrere Service-Mitarbeiter gleichzeitig nutzen können. Das neue Terminal hat vier USB-Ports und einen HDMI-Anschluss, zum Beispiel für einen weiteren Monitor. Außerdem im Paket enthalten: das enforePayPad, ein Terminal für bargeldloses Zahlen. Dazu kommt ein IP-basierter Festnetzanschluss, DSL-Internetzugang sowie technischer Support für Anwender. „Wir wollen die Kleinen mit der Technik ausstatten, die sie brauchen, um in der vernetzten Welt gegen die Großen wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Börries. „Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

Ein Kommentar zu “Mehr Zeit für die Gäste durch Digitalisierung”

  1. Das Produkt scheint mir sehr durchdacht und gut auf die Anforderungen von Gastronomie und die Hotelbranche zugeschnitten zu sein. Die Verbindung und das Zusammenfassen verschiedener Datenquellen greift das Prinzip von Unified Communications auf und wendet dieses konkret auf die genannten Bereiche an. Hier https://www.pascom.net/de/blog/vorteile-des-unified-communications-as-a-service-modells/ habe ich nachgelesen. Wie auch viele andere Bereiche sind auch hier durch die Verwendung digitaler Technologien und Collabortion Tools Verbesserungen in Sachen Effizienz möglich. Was im Schluss dem Gast zu Gute kommt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema

Interview

Digitalisierung bedeutet: Der Gast wird zum Entscheider

© SuitePad

Die Hotellerie steckt tief in der Krise. Um am Leben zu bleiben, muss sie Umsätze generieren. Aber wie soll das gehen, wenn ein Großteil der Gäste ausbleibt? „Es gibt mutige und machbare Lösungsansätze!“, sagt Moritz von Petersdorff-Campen, Geschäftsführer SuitePad, Europas führender Anbieter von In-Room Tablets in der Hotellerie, und Experte für digitale Gästekommunikation. Im Interview spricht er über das Zusammenspiel von Mensch und Maschine in der Hotellerie.

Digitale Tools

Messenger-Kommunikation als Weg aus der Krise

© alexsl | iStockphoto

Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens hatte nicht nur gesellschaftliche, sondern auch immense wirtschaftliche Folgen: Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) waren und sind von Umsatzeinbußen sowie Schließungen betroffen. Doch KMU haben auch bewiesen, sich in kürzester Zeit digitale Tools aneignen zu können, um damit in der Pandemie Umsätze zu erzielen. Whatsapp Business hilft dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben.

Datenschutzkonformität wird hinterfragt

Gästedaten-Erfassung: Erste Datenschutzüberprüfungen finden statt

Wer wieder Gäste empfangen will, muss zur Vermeidung von Infektionsketten deren Daten erfassen, verwalten und nach einem vom Bundesland vorgegebenen Zeitraum löschen. Kritiker äußerten Bedenken bezüglich des Datenschutzes, erste Schreiben des LDI NRW sind nach dem ersten Restart bei den Gastwirten eingegangen. Was wird gefordert und wie können Gastronomen optimal vorbereitet sein?

Expertenmeinung

Streaming wird auch nach Corona bleiben

© Attention Media Agency

Die Corona-Pandemie hat Distanz zum obersten Gebot gemacht – mit weitreichenden Folgen für Veranstaltungsorte. Konferenz- und Tagungsräume in Hotels und Gasthäusern blieben über Monate hin leer. Digitale Streaming-Events füllten diese Lücke. Auch nach der Corona-Pandemie werden Streaming-Events bleiben. Doch für das Gastgewerbe bringt dies auch Chancen mit sich. Egon Huschitt, Inhaber der Attention Media Agency, greift auf seinen umfangreichen Erfahrungsschatz aus der Medienwelt zurück und wagt eine Trendprognose.