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Mietbares Internet und WLAN für Events und Festivals: Welches Vermietsystem wann und wo sinnvoll ist

Eventveranstalter können auf mietbare Internet- und WLAN-Infrastruktur für ihre Events setzen. Dabei stellen besonders Online- oder Hybrid-Events hohe Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Es gibt verschiedene Versandsysteme, die für unterschiedliche Zwecke geeignet sind. Eventveranstalter und Projektleiter sollten verschiedene Faktoren beachten, bevor sie sich für ein Versandsystem entscheiden. Dies erläutert der WLAN-Experte Maximilian Pohl, Gründer und Geschäftsführer von Eventnet.

mlc; Eventnetmlc; Eventnet

Grundsätzlich gilt: Vor allem müssen Mietsysteme einfach im Gebrauch und zuverlässig sein. „Bei stressigen Events erwarten Projektleiter einfaches Plug und Play. In dieser Hinsicht ist ein Kundenevent oder eine Promotour im B2B-Bereich genauso anspruchsvoll wie ein Festival oder ein Pop-Up-Event“, erklärt Maximilian Pohl, Gründer und Geschäftsführer von Eventnet.

Nach Worten des WLAN-Experten sollten Eventveranstalter und Projektleiter auf verschiedene Faktoren achten, bevor sie sich für ein Versandsystem entscheiden. Eventnet bietet hier drei verschiedene Varianten an: den Hotspot in a Box, das Multi-LTE-Case und das SAT-System.

Der Urbane Flexible: Der Hotspot in a Box

Das System ist besonders gut geeignet für kleinere Veranstaltungen im urbanen Raum. Es ist sehr kompakt und bietet in Regionen mit LTE- oder 5G-Abdeckung eine zuverlässige WLAN-Versorgung auf Industrie-Niveau: zum Beispiel bei Events, an Filmsets, auf Baustellen. Ideal ist das System laut Eventnet auch für das raue Tourgeschäft, bei dem etwa stabiles WLAN am Einlass oder für Merchandise-Stände mit verschiedenen Services, wie zum Beispiel bargeldloses Bezahlen, benötigt wird.

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Die Lösung ist in einem Hartschalenkoffer verbaut und daher gut transportierbar. Durch einen zusätzlichen 12 Volt- oder Akku-Betrieb ist die Installation auf Fahrzeugen wie Lkw oder Booten möglich. Durch die Größe eines Aktenkoffers erlaubt es leichtes und vor allem schnelles Handling. Der enthaltene WLAN-Sender – in der Fachsprache: Accesspoint – kann bis zu 50 Geräte parallel und stabil mit WLAN versorgen. Durch ein langes Verbindungskabel lässt sich der WLAN-Sender einfach dort positionieren, wo das WLAN benötigt wird.

Wer als Veranstalter auf Nummer sicher gehen will, kann den Hotspot in a Box als Backup oder Failover nutzen, in dem dieser mit einer vorhandenen Leitung kombiniert wird. Falls diese ausfällt, übernimmt der Hotspot-in-a-Box ohne Unterbrechungen.

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Der Universale: Das Multi-LTE-Case

Die Stärke des Multi-LTE Cases ist Ausfallsicherheit. Es bündelt die Internetsignale von allen verfügbaren Anbietern und eine gegebenenfalls verfügbare Hausleitung zu einem ausfallsicheren Ausgangssignal. Damit eignet es sich für Anwendungsbereiche wie zum Beispiel Livestreaming-Events, bei denen eine ausfallsichere Verbindung das Fundament darstellt. Denn Schwankungen in der Bandbreite oder sogar Ausfälle einzelner Leitungen stellen dann kein Risiko mehr dar.

Themen in diesem Artikel
Software und SystemeAccesspointRevenuemanagementWLANWLAN-Sender

Durch diese Technik, die sich “Internet-Bonding” nennt, lassen sich außerdem auch hohe Bandbreiten erreichen, um mehrere hundert Geräte online zu bringen, Standorte zu vernetzen oder große Datenmengen auszutauschen.

Wer zuverlässiges WLAN in Trucks, Bussen oder Zügen benötigt, für den ist dies ebenfalls die richtige Ausstattung. Denn durch die parallele Nutzung aller LTE-Provider hat das Case auch während der Fahrt fast immer mindestens ein verfügbares Signal. Die gesamte Technik ist in einem robusten Flightcase verbaut und hält den rauen Bedingungen des Event Alltags stand.

Der Unabhängige: Das Starlink-SAT-System

Ob Berggipfel, europäisches Ausland, entlegene Industrieanlagen oder die grüne Wiese: Das Eventnet SAT-System bringt Satelliteninternet in die entlegensten Orte. Das SAT-Case ist eine kompakte, robuste Outdoor-Lösung mit direkter Satellitenverbindung und funktioniert europaweit völlig unabhängig von der digitalen Infrastruktur vor Ort. Es wurde speziell für den Eventbetrieb entwickelt und benötigt lediglich eine Stromversorgung und Sichtverbindung zum Himmel. Das SAT-Case selbst enthält dafür die komplette Netzwerktechnik inklusive WLAN für bis zu 500 Geräte.

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„Statt über Kabel übertragen Satellitensysteme von Eutelsat oder Starlink die Daten. Das bietet völlig neue Möglichkeiten für entlegene Regionen ohne jede Netzabdeckung“, erklärt Maximilian Pohl.

Die stabile und unabhängige Datenverbindung eignet sich für den Werbespot-Dreh an entlegenen Orten genauso wie für Festivals, Konzerte oder die Roadshows.

Professionelle Ausstattung garantiert Ausfallsicherheit

Grundsätzlich gibt es beim Mieten für professionelle Events einiges zu beachten: „Wichtig beim Ausleih ist: Selbst wenn Industrietechnik häufig teurer ist als solche aus dem Heimbereich – wer hier spart, spart an der falschen Stelle“, sagt Event-Experte Pohl aus Erfahrung. Das Vermietsystem sollte aus Modulen bestehen, die mindestens auf Industrie-Niveau sind. Nur so steht ausreichend Kapazität bereit, um viele Geräte ohne Abbrüche parallel zu versorgen. Wichtig seien zudem Stoßfestigkeit und der Schutz gegen Feuchtigkeit – egal ob Spritzwasser, Regen oder verspritzte Drinks.

Schnelle, termingenaue Lieferzeiten, leichte Transportierbarkeit und eine einfache Inbetriebnahme ohne Technik-Knowhow sind ebenfalls ein Pluspunkt. Zu jedem System gehört außerdem eine App, mit der sich der Zustand der Verbindung von überall aus überwachen und das WLAN anpassen lässt.

„Live-Veranstaltungen sind oft stressig und es muss improvisiert werden: Eine 24/7-Hotline zu Technik-Experten, die im Notfall auch per Remotezugriff unterstützen können, sind ein wichtiges Backup für die Projektleiter”, sagt Max Pohl.

5 Tipps für den Ausleih von Internet-Mietsystemen:

  • Schnelle, termingenaue Lieferung
  • Für Eventbedigungen ausgelegt: robust und wasserfest
  • Aufbau in 5 Minuten ohne technisches Vorwissen
  • App zur Überwachung und Steuerung der Verbindungsqualität
  • Für den Notfall: Remote-Support und Telefon-Hotline

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