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Mit Augmented-Reality Weinverkostung erlebbarer machen

Gäste der Dresdner Vinothek Barceloneta, die noch mehr über Wein erfahren möchten, können sich in Zukunft ein Augmented-Reality- (AR)-Kartenspiel nach Hause bestellen. Das „Spiel“ wurde von der Leipziger Firma Sensape gemeinsam mit Barceloneta-Chef und Winehead Miguel Matthes entwickelt und bietet zwischen allbekannten Weinpaketen, Weinverkostungen, Büchern oder Seminaren ein interaktives Erlebnis mit Lerneffekt. Eine ideale Weiterbildungsmöglichkeit für Hotellerie und Gastronomie.

Quadronet_Webdesign, PixabayQuadronet_Webdesign, Pixabay

Sensape hat mit seiner AR-Lösung eine bis jetzt einzigartige Lösung geschaffen, die sowohl Wissensvermittlung als auch Unterhaltung und Genuss miteinander verschmelzen lässt. Die AR-Weinverkostung für zuhause ist ein Kartenwerk, dessen Spielkarten durch Smartphone oder Tablet der Spieler lebendig werden. Das Spiel besteht aus einer Einleitung durch den Inhaber der Dresdner Vinothek Barceloneta, Miguel Matthes, einer Wissensvermittlung durch verschiedene AR-Inhalte, einer anschließenden Weinverkostung von vier mitgelieferten Weinen der eigenen Winehead-Kollektion und einem abschließenden Quiz, in dem das gelernte Wissen über Aussehen, Aromatik, Geschmack und Haptik der Weine geprüft werden kann. Per Smartphone werden in den Spielkarten versteckte Inhalte, wie zum Beispiel interaktive 3D-Elemente, per Augmented Reality sichtbar. Die Inhalte lassen sich dabei im Browser öffnen und machen einen App-Download unnötig.

„Genuss durch Wissen“ lautet das Motto von Miguel Matthes. „Wenn ich meine Gäste frage, wie ihnen der Wein gefällt, den ich ihnen empfohlen habe, höre ich immer dasselbe: Lecker! Das zeigt, wie wenig Beachtung die sensorische Wahrnehmung von Lebensmitteln im Allgemeinen und von Wein im Besonderen findet. Es gäbe so viel mehr über Wein und dessen Wirkung auf unsere Sinne zu sagen. Mit der AR-Weinverkostung wollen wir einen Beitrag leisten, um spielerisch mehr über die Physiologie der menschlichen Sinne am Beispiel Wein zu erfahren. Die didaktische Symbiose zwischen Spielkarten und Smartphone hat mich selbst überrascht”, verrät Matthes. „Wenn wie in der aktuellen Situation potenziellen Gästen Weinproben vor Ort teilweise verwehrt werden, dann ist die ARbasierte Weinprobe zuhause ein erster Schritt für mich hin zur Kundenbetreuung. Schließlich endet jede Pandemie irgendwann und dann möchte ich nicht erst wieder bei null anfangen“, so Matthes weiter.

Michael Lehnert, Commercial Director von Sensape, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, mit Barceloneta eine der führenden und mehrfach ausgezeichneten Vinotheken Sachsens als Partner gewonnen zu haben. Zusammen haben wir die AR-gestützte Weinverkostung konzipiert, entwickelt und über mehrere Monate mit Probanden getestet. Das Resultat ist eine zweistündige, virtuelle Weinreise zu fernen Weinbergen, animierten Produktionsstätten bis ins heimische Wohnzimmer zum Verkosten.“

Partner aus dem HORECA Scout

Die Weinverkostung ist so aufgebaut, dass sie auch als Marketinginstrument für Winzer, Kellereien oder Weinhändler verwendet werden kann. Auch soll sie zukünftig für die Aus- und Weiterbildung in Hotellerie und Gastronomie wie beispielsweise bei der Schulung angehender Sommeliers zum Einsatz kommen.

Die SENSAPE GmbH mit Sitz in Leipzig entwickelt und vermarktet Produkte zur interaktiven und intelligenten Kundenansprache. Gegründet 2015 beschäftigt das Unternehmen aktuell 25 Mitarbeiter. Zu den Kunden gehören die Deutsche Bahn, Ritter Sport, Oreo, Haufe Lexware, die Commerzbank, Porsche und über 300 weitere Mittelständler und Konzerne. Mit Kundeninstallationen in mehr als 30 Ländern, darunter den USA, China, Japan, Italien, Spanien und Dubai, bekräftigt die SENSAPE GmbH ihre internationale Kompetenz und den Drang zur Expansion.

„Auf Grundlage dieses AR-basierten Infotainments können wir uns sehr gut vorstellen, auch andere Lebensmittel, ganze Warenkörbe beispielsweise einer Bäckerei oder auch eines Luxushotels mit großem Spa-Bereich virtuell erlebbar zu machen. Gerade in der aktuellen Corona-Phase kann dies der erste Schritt hin zu einer späteren Geschäftsbeziehung oder sogar einem entspannten Urlaub sein. Hier sind wir für alle Ideen offen“, so Lehnert abschließend.

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