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Mit digitalen Angeboten Gäste begeistern

In immer mehr Bereichen hält die Digitalisierung in der Hotellerie Einzug. Im Interview erläutert Kathleen Kasch, Direktorin im Lindner Hotel & Sports Academy in Frankfurt am Main, die Erwartungen der Gäste und digitale Trends.

Lindner Hotel & Sports Academy in Frankfurt am MainLindner Hotel & Sports AcademyLindner Hotel & Sports Academy

Gastgewerbe-Magazin: In Sachen Digitalisierung geht es in der Hotelbranche mit großen Schritten voran, Online-Buchungen sind längst Standard und ständig kommen neue Innovationen hinzu. Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf Ihr Hotel?

Kathleen Kasch: Die Erwartungen unserer Gäste sowie unserer Mitarbeiter sind diesbezüglich stark gestiegen: „Höher, schneller, weiter“ ist das Motto. Angefangen bei der Buchung über die Booking-Engine auf der Lindner Website, auf der die Gäste auch 360-Grad-Aufnahmen der Hotels für einen virtuellen Rundgang finden, bis hin zu automatisierten Upgrade-Angeboten per E-Mail vor der Anreise, Bewertungsportalen und sozialen Netzwerken gibt es schon vor der Anreise viele digitale Berührungspunkte mit den Gästen. Aber auch die technische Ausstattung des Hotels mit schnellem WLAN, moderner Tagungstechnik wie beispielsweise Smartboards, und auch die Möglichkeit zum Self-Check-in bleibt äußerst wichtig.

Wie gehen Sie damit um?

Das Ziel der Lindner Hotels & Resorts ist es, den Gast im Rahmen der Customer Journey den gesamten Weg von der Entscheidungsfindung bis zum Aufenthalt und noch darüber hinaus digital zu begleiten. Dabei spielen neben der eigenen Website und Social Media-Kanälen auch Suchmaschinen, Bewertungsplattformen und Reiseportale sowie natürlich digitale Services vor Ort und auch im Anschluss an den Aufenthalt eine Rolle.

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Gibt es aktuell hervorstechende Beispiele?

Um den Geschmack aller Gäste bezüglich Magazinen und Zeitungen treffen zu können, setzen wir im Lindner Hotel & Sports Academy auf den digitalen Lesezirkel sharemagazines. Als Ergänzung zu einigen Tageszeitungen, die wir aufgrund der Haptik nicht komplett durch die digitale Version ersetzt haben, bietet die App ein optimales Angebot. Dadurch können wir sowohl unseren internationalen Gästen aktuelle Zeitungen und Zeitschriften in der jeweiligen Landessprache als auch unseren deutschen Gästen eine viel größere Auswahl an Zeitungen und Magazinen anbieten.

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Neben der Tagespresse kommen vor allem Zeitschriften in den Rubriken Sport, Heim und Garten, aber auch Klatsch und Tratsch besonders gut an.
Neben der Tagespresse kommen vor allem Zeitschriften in den Rubriken Sport, Heim und Garten, aber auch Klatsch und Tratsch besonders gut an. (Foto: Lindner Hotel & Sports Academy)

Wie wird das Angebot angenommen?

Unsere Gäste sind  begeistert von dem Angebot. Nicht nur beim Frühstück sieht man sie „blättern“, auch die Verweildauer in unserer Bar am Nachmittag und Abend ist dadurch enorm gestiegen. Neben der Tagespresse kommen vor allem Zeitschriften in den Rubriken Sport, Heim und Garten, aber auch Klatsch und Tratsch besonders gut an.

Themen in diesem Artikel
Software und SystemeDigitalisierungDigitalisierung

Welche digitalen Trends werden sich vermutlich in Zukunft durchsetzen?

Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten und wird auch weiterhin in allen Bereichen unseres täglichen Lebens immer mehr Einzug halten. Alleine die WLAN-Funktion eines Backofens, die über den fertig gebackenen Kuchen informiert, fasziniert mich noch immer nachhaltig. Sie müssen wissen: Ich liebe Kuchen!

Bei den Lindner Hotels sollen zukünftig unter anderem digitale 3D-Modelle den Gästen mit einer VR-Brille schon vor der Anreise einen virtuellen 3D-Rundgang durch Lobby, Restaurant und Zimmer ermöglichen.

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Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Die Lindner Hotels AG ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, wie wir den Aufenthalt unserer Gäste noch angenehmer gestalten können, und setzt dabei auf das Know-how der eigenen Mitarbeiter, sowohl in den jeweiligen Fachabteilungen als auch über die interne Ideenbörse „Lion“ sowie auch durch den steten Austausch mit ihren großen Partnern wie der Telekom und externen Dienstleistern.

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