Suche
Anzeige

Neue digitale Plattform will Tourismus und Events nachhaltiger gestalten

Die Klimaschutzorganisation myclimate präsentiert eine neue digitale Plattform für das Tourismusprogramm myclimate „Cause We Care“. Diese macht das Klimaschutzmanagement auf dem Weg zu Netto-Null für kleine wie auch große touristische Leistungsträgern einfacher zugänglich und verbessert die Nachhaltigkeit in den Betrieben.

schropferoval, Pixabayschropferoval, Pixabay

Tourismuspartner können mit dem Tool ihren CO2-Fußabdruck ermitteln, gezielt über die Plattform Reduktionsmaßnahmen planen und konkreten Klimaschutz im eigenen Unternehmen praktisch und wirtschaftlich umsetzen. Nicht zuletzt können Tourismusbetriebe zusätzliche Mittel für ihre eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen generieren.

myclimate „Cause We Care“ begleitet Tourismusbetriebe bereits seit 2017 auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Das Programm ermöglicht Tourismusanbietern lokal und global für Klimaschutz Verantwortung zu übernehmen. Dank integriertem Klimaschutzbeitrag werden Gäste mit einbezogen. Gleichzeitig sorgt ein Finanzierungsmechanismus für die Umsetzung der eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Betrieb. So können diese beispielsweise den Wechsel auf Luft-Wärmepumpen, Photovoltaik-Installationen und optimierte Gebäudeisolation, die Umstellung auf e-fleets, eine Nachhaltigkeitszertifizierung wie zum Beispiel IBEX, oder auch die Förderung der ÖPNV-Nutzung durch Beteiligung am Ticketpreis und vieles mehr realisieren. Unternehmen der Tourismusbranche, Verbände und auch ganze Destinationen können sich so gemeinsam mit ihren Gästen für einen nachhaltigen Tourismus engagieren.

Nachhaltigkeitsmanagement vereinfachen

Die neue digitale Plattform von myclimate „Cause We Care“ unterstützt touristische Leistungsträger*innen beim Management ihrer Umwelt- und Klimaschutzbemühungen und bietet ein Instrument zur Planung, Finanzierung und Umsetzung der betrieblichen Nachhaltigkeit. Das Programm zählt bereits über 150 Betriebe und wächst dank einer vereinfachten Implementierung stetig.

Partner aus dem HORECA Scout

Mit der neuen Plattform erhalten teilnehmende Betriebe einen einfachen Zugang zu einer breiten Palette an digitalen Werkzeugen, die sie dabei unterstützen, ihren Betrieb nachhaltiger zu gestalten und die CO2-Reduktion voranzutreiben. Dazu gehört eine einfache und geführte Berechnung des CO2-Fußabdrucks der betrieblichen Emissionen mit Hilfe eines virtuellen Berechnungstools. Weiter beinhaltet die Plattform einen umfassenden Katalog an umsetzbaren Nachhaltigkeitsmaßnahmen, der speziell auf touristische Unternehmen und Organisationen wie Beherbergungsbetriebe, Bergbahnen und Verkehrsbetriebe, Freizeit- und Sportanbieter, Kultur- und Eventveranstalter sowie Tourismusorganisationen abgestimmt ist.

Zudem werden myclimate „Cause We Care“ Mitgliederbetriebe über die Plattform in ihrer Nachhaltigkeitskommunikation unterstützt und haben die Möglichkeit, personalisiertes Kommunikationsmaterial zur Sensibilisierung von Gästen und Mitarbeitenden zu beziehen. Mitarbeitende können über myclimate „Cause We Care“ an Webinaren teilnehmen und werden im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit geschult.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingRecht und ComplianceFührung, Management und Leadership
Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

myclimate „Cause We Care“ bietet mit diesem digitalen Gesamtpaket einen niederschwelligen Zugang zur Planung, Finanzierung und Umsetzung von konkreten Aktionen, damit Unternehmen Klimaschutz erfolgreich im Betrieb verankern können. Bei der Entwicklung wurde viel Wert auf eine intuitive Bedienung gelegt. Die neue Plattform ist für Unternehmen jeder Größe geeignet.

So funktioniert myclimate „Cause We Care“

Der Ansatz des Programms ist einfach: Lokal handeln – global Verantwortung tragen. Gäste zahlen für eine Dienstleistung einen zusätzlichen Beitrag an myclimate „Cause We Care“. Dieser Betrag wird daraufhin vom Tourismusanbieter verdoppelt. Der duale Ansatz von myclimate „Cause We Care“ fördert den Einbezug der Gäste und bietet finanzielle Unterstützung für nachhaltige Maßnahmen.

Themen in diesem Artikel
Nachhaltigkeitdigitale Plattform

Die gesammelten Beträge landen in einem zweckgebundenen Fonds. Von diesen finanziellen Mitteln werden 75 Prozent für lokale Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Betrieb eingesetzt. Die restlichen 25 Prozent dienen der Unterstützung nationaler und internationaler Klimaschutzprojekte.

Klimaschutz im Tourismus wirksam umgesetzt

Die teilnehmenden Partner des Programms myclimate «„Cause We Care“ konnten bereits einiges für den Klimaschutz bewirken. So wurden bisher über neun Millionen Buchungen mit Klimaschutzbeitrag geleistet. Diese ermöglichten einen Mittelzufluss von bisher über 19 Mio. Euro, welche die myclimate „Cause We Care“-Partner für wirksame Nachhaltigkeitsmaßnahmen im eigenen Betrieb einsetzen konnten. Insgesamt haben die mehr als 150 bestehenden Mitgliederbetriebe so über 143.000 Tonnen CO2-Reduktionen über myclimate-Klimaschutzprojekte finanziert.

Lesen Sie auch
AußengastronomieGastro, Recht und Gewerbe
Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?
ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

50 Mitarbeiter, jahrelang unbemerkt, ein sechsstelliger Schaden: Die Razzia in einem Restaurant in München hat eine unbequeme Frage zurück auf die Tagesordnung gebracht – wie gut kennen Gastronomen eigentlich die Abläufe in ihrem eigenen Haus? Steuerberater Christopher Arendt erklärt, wo die typischen Schwachstellen sitzen und warum wachsende Betriebe ihre Kontrollen jetzt mitwachsen lassen müssen.

Robert Bye, Unsplash
Außengastronomie

Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?

Sommer, Sonne, Außengastronomie – und eine Rechnung, die je nach Standort um den Faktor 60 auseinandergehen kann. Pünktlich zum Start der Hauptsaison hat der Bund der Steuerzahler die Terrassengebühren für rund 200 deutsche Städte erhoben. Das Ergebnis macht deutlich, wie unterschiedlich Städte Außengastronomie bepreisen.

wattline GmbH
Allgemeine Haustechnik

Öffnungszeiten, Auslastung, Standort: Welche Faktoren den Energieverbrauch im Gastgewerbe bestimmen

Strom, Gas, Heizung – Energiekosten gehören zu den größten Ausgabenposten in Hotels und Restaurants. Doch die Höhe der Rechnung ist alles andere als Zufall: Öffnungszeiten, Gästeaufkommen und die Lage des Betriebs spielen eine ebenso große Rolle wie die technische Ausstattung. Wer weiß, an welchen Stellschrauben sich tatsächlich drehen lässt, kann Kosten senken – ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Doch welche Faktoren wiegen am schwersten, und wo verbergen sich die größten Einsparpotenziale?

Canva
Digitalisierung

KI-Inhalte kennzeichnen: Was Gastronomen und Hoteliers ab August wissen müssen

Ein KI-generiertes Zimmerfoto auf der Buchungsseite, der Speisekarten-Text aus ChatGPT, das Instagram-Motiv per Knopfdruck: Ab dem 2. August sind solche Inhalte kennzeichnungspflichtig. Was der EU AI Act konkret fordert, wo die Grenze zur klassischen Bildbearbeitung liegt – und warum Betriebe, die das ignorieren, Abmahnungen und empfindliche Bußgelder riskieren.

Lightspeed, L Seden
Branche und Trends

„Green Gap“ – Lightspeed-Umfrage zeigt Nachhaltigkeits-Paradox in der Gastronomie

Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Lightspeed bringt eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Deutschlands Restaurantgäste fordern nachhaltige Konzepte – regional, saisonal, müllvermeidend. Doch sobald es ans Bezahlen geht, kippt die Begeisterung. Mehr als die Hälfte akzeptiert maximal fünf Prozent Aufschlag. Für Gastronomiebetriebe wird die grüne Transformation damit zur ökonomischen Gratwanderung.

Gastfreund GmbH
Branche und Trends

Warum Hotels 2026 ohne digitale Gästekommunikation Marktanteile verlieren

Zwei Drittel aller Gäste fordern heute aktiv digitale Kommunikationslösungen, doch viele Hotels hinken weit hinterher. Was einst als Innovation galt, ist längst zur Grunderwartung geworden und wer jetzt nicht handelt, verliert nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern schlicht den Anschluss. Ein aktueller Branchenreport der Gastfreund GmbH zeigt, wo der größte Hebel liegt – und warum die eigentliche Herausforderung nicht Technologie, sondern Integration ist.

Weitere Artikel zum Thema

wattline GmbH
Strom, Gas, Heizung – Energiekosten gehören zu den größten Ausgabenposten in Hotels und Restaurants. Doch die Höhe der Rechnung ist alles andere als Zufall: Öffnungszeiten, Gästeaufkommen und die Lage des Betriebs spielen eine ebenso große[...]
wattline GmbH
Lightspeed, L Seden
Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Lightspeed bringt eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Deutschlands Restaurantgäste fordern nachhaltige Konzepte – regional, saisonal, müllvermeidend. Doch sobald es ans Bezahlen geht, kippt die Begeisterung. Mehr als die Hälfte akzeptiert maximal[...]
Lightspeed, L Seden
Gemini
Bandspülmaschinen mit Kameras, Untertischgeräte mit Lernkurve, Spülanlagen mit dynamischer Energieverteilung – die Hersteller bringen Künstliche Intelligenz in einen der unterschätztesten Bereiche der Profi-Küche. Ein Überblick über drei Ansätze, die sich erkennbar unterscheiden.[...]
Gemini
Hans, Pixabay
Ob Café, Bäckerei, Hotel oder Büro: Fliegende Insekten sind ein hygienisches Risiko und können schnell zum Problem für Betriebe werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Design. Gefragt sind deshalb Lösungen, die wirksam[...]
Hans, Pixabay
ZfP Reichenau; Meiko
Im Zentrum für Psychiatrie Reichenau werden täglich 800 Mahlzeiten für Patienten und Mitarbeitende zubereitet. Als die alte Spülanlage den Geist aufgab, entschied sich die Klinik nicht einfach für Ersatz – sondern für einen grundsätzlichen Neuanfang.[...]
ZfP Reichenau; Meiko
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.