Suche
Anzeige

Trendbarometer Tagungen: kompakt, individuell und persönlich

Kleinere Formate, weniger Meetings und hybride Elemente, dafür ein wachsendes Gesamtvolumen an Tagungen und ein steigender Anteil kurzfristiger Buchungen – zudem muss „Raum“ immer öfter gesondert gebucht werden: Das Trendbarometer der „TOP 250 Germany – Die besten Tagungshotels in Deutschland“ zeigt zur Jahresmitte 2023 einige klar erkennbare Entwicklungstendenzen in der Tagungsbranche auf.

Nastuh Abootalebi, UnsplashNastuh Abootalebi, Unsplash

Die individuell geführten Hotels der TOP 250 können in Summe besonders früh Branchenbewegungen erkennen und die Weichen für die Zukunft stellen. Einer der aktuell bestimmenden Trends ist demzufolge die Verkleinerung und Individualisierung von Tagungs- und Seminarformaten. Als Motivation von Unternehmen gilt der Wunsch nach möglichst persönlichen Kontakten, um so die Mitarbeiterbindung zu stärken. Vor diesem Hintergrund sind auch hybride Elemente wieder rückläufig und werden meist auf einzelne Vorträge oder Statements von externen Referenten von 30 bis 120 Minuten Länge konzentriert. Die Bewegung hin zu einer intensiven individuellen Begegnung mit Mitarbeitenden in modernen Lernformaten zeigt sich auch im Rückgang von reinen Besprechungsformaten, die sich mehr und mehr zu Video-Konferenzen verlagern.

Der Faktor „Raum“ wird immer öfter extra angeboten

„Tagungshotels als Orte, an denen sich Menschen persönlich begegnen, gemeinsam weiterentwickeln und auch nach Seminarschluss am Abend noch etwas zusammen unternehmen, besitzen derzeit besonders gute Zukunftsperspektiven“, sagt TOP 250 Geschäftsführer Reinhard Peter. „So werden sich Tagungshotels auch gegen reine Meeting-Locations und Co-Working-Spaces behaupten können.“ Mit ein Grund, weshalb das Gesamtvolumen an Buchungen in Tagungshotels zunimmt, sind dem Tagungsexperten zufolge die sich weiter entwickelnden Home-Office-Zahlen – mit der für Unternehmen negativen Begleiterscheinung, dass die Firmen-Bindung von Arbeitnehmern abnimmt. Regelmäßige „Offsites“ in Tagungshotels bilden neuen sozialen „Team-Kitt“ und stärken die Mitarbeiter-Loyalität von neuem. Gleichzeitig können aber viele Hotels aus personellen Gründen nicht mehr die gleichen Kapazitäten zur Verfügung stellen wie vor Corona. Das veränderte Nachfrageverhalten von Tagungsplanern hat auch dazu geführt, dass Tagungshotels den Faktor „Raum“ neu bewerten: So werden Tagungsräume immer öfter nicht mehr in Pauschalen inkludiert, sondern als flexibler und wichtiger Erfolgsbaustein angeboten, der individuell passend zum Tagungsformat gewählt werden kann.

Partner aus dem HORECA Scout

> Weitere Informationen

Quinyx
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

Mindestlohn 2026: Wie Betriebe im Gastgewerbe Personalkosten wieder steuerbar machen

13,90 Euro heute, 14,60 Euro 2027 – und fast jede zweite Arbeitskraft im Gastgewerbe ist betroffen. Doch der Stundensatz allein entscheidet nicht über die Personalkosten. Wo genau im Dienstplan das Geld verloren geht und welche Schicht-Stellschrauben Lohnsteigerungen abfedern, ohne Service und Team zu belasten.

Joshua Rodriguez, Unsplash
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

Rentenreform: DEHOGA warnt vor Minijob-Aus und sieht eine Million Stellen im Gastgewerbe in Gefahr

Es geht um die Zukunft eines ganzen Beschäftigungsmodells: Die Rentenkommission will den Sonderstatus von Minijobs streichen, und im Gastgewerbe stehen damit rund 1,1 Millionen Stellen auf dem Spiel. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick spricht von einem „Frontalangriff“ auf die Branche, warnt vor neuer Schwarzarbeit und fordert die Politik zum Umsteuern auf.

Markus Spiske, Pexels
Datenschutz

Sommer 2026: Personelle Abwesenheit wird zum Sicherheitsrisiko

Urlaubszeit und ausgedünnte Teams schaffen genau die Lücken, die Cyberkriminelle suchen. Stoïk-Daten belegen, dass Juli und August zu den schadensintensivsten Monaten zählen – und dass die Hotellerie zunehmend ins Visier gerät. Anhand dreier Fälle wird sichtbar, wie E-Mail-Betrug, manipulierte Bankverbindungen und verzögert wirkende Kompromittierungen funktionieren.

Banerjee & Kollegen
Gastro, Recht und Gewerbe

Typische Streitfragen bei Hotel- und Gastronomieimmobilien

Gewährleistungsausschlüsse sind bei Bestandsimmobilien üblich, im Gastgewerbe aber nur dann tragfähig, wenn die Informationslage stimmt. Streit entsteht regelmäßig dort, wo bekannte Einschränkungen der Nutzung oder der Betriebsfähigkeit nicht sauber offengelegt und vertraglich eingeordnet werden.

Weitere Artikel zum Thema

Quinyx
13,90 Euro heute, 14,60 Euro 2027 – und fast jede zweite Arbeitskraft im Gastgewerbe ist betroffen. Doch der Stundensatz allein entscheidet nicht über die Personalkosten. Wo genau im Dienstplan das Geld verloren geht und welche[...]
Quinyx
Tim Douglas, Pexels
Die Branche sucht Nachwuchs – und Nachwuchs fragt zuerst nach dem Gehalt. Die aktuellen Zahlen inklusive der unbequemen Wahrheiten und der Stellschrauben, an denen gute Arbeitgeber drehen sollten.[...]
Tim Douglas, Pexels
Joshua Rodriguez, Unsplash
Es geht um die Zukunft eines ganzen Beschäftigungsmodells: Die Rentenkommission will den Sonderstatus von Minijobs streichen, und im Gastgewerbe stehen damit rund 1,1 Millionen Stellen auf dem Spiel. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick spricht von einem „Frontalangriff“[...]
Joshua Rodriguez, Unsplash
Privat
Eine junge Führungskraft, die schon als Kind von der Hoteldirektion träumte, gewinnt den Deutschen Hotelnachwuchs-Preis 2026. Doch was hält jemanden in einer Branche, die fordert, fordert und manchmal an die Grenzen bringt? Ein Gespräch über[...]
Privat
geralt, Pixabay (KI)
Acht Stunden, zehn Stunden – oder bald eine ganze Woche zum Verteilen? Ein erster Entwurf aus dem Bundesarbeitsministerium soll das Arbeitszeitgesetz reformieren. Doch ausgerechnet die geplante Flexibilisierung sorgt für scharfe Kritik aus dem Gastgewerbe. Warum[...]
geralt, Pixabay (KI)
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.