Suche

Wann sich eine Versicherung gegen Cybertattacken lohnt

Ransomware, die Daten verschlüsselt und die Produktion lahmlegt, digitaler Diebstahl von Geschäftsdaten oder Deepfake-Angriffe, um sich eine Geldüberweisung zu erschleichen – Cyberangriffe bedrohen praktisch alle Unternehmen. Doch was kann eine Cyberversicherung leisten und hilft sie auch bei der Prävention?

geralt, Pixabaygeralt, Pixabay

Im vergangenen Jahr wurden 8 von 10 (80 Prozent) Opfer von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage, allein durch Cyberangriffe entstand der Wirtschaft ein Schaden von 148 Milliarden Euro. Und 52 Prozent aller Unternehmen sehen ihre Existenz durch eine erfolgreiche Cyberattacke bedroht. Viele Unternehmen überlegen daher, sich gegen das Risiko mit Hilfe einer Cyberversicherung abzusichern.

Was eine solche Versicherung bieten kann und worauf es vor dem Abschluss zu achten gibt, beleuchtet ein neuer Leitfaden „Cyberversicherung und -sicherheit“ des Digitalverbands Bitkom, der ab sofort kostenlos zum Download bereitsteht. „Eine Cyberversicherung kann ein wichtiger Baustein sein, um sich gegen Cyberangriffe und deren Folgen zu schützen. Dabei geht es nicht nur um die Absicherung finanzieller Schäden, sondern eine Cyberversicherung kann auch bei der Prävention helfen und einen Beitrag bei der Schadensbehebung im Anschluss an einen erfolgten Angriff leisten“, sagt Felix Kuhlenkamp, Referent Sicherheitspolitik beim Bitkom.

Am Anfang des Leitfadens steht eine Übersicht unterschiedlicher Cyber-Bedrohungen, denen Unternehmen ausgesetzt sind, und deren möglichen Auswirkungen, die von direkten finanziellen Folgen wie Lösegeldzahlungen und Beratungsleistungen bis zu Reputationsverlusten reichen können. Nach einem kurzen Überblick über gesetzliche Vorschriften zur Cybersicherheit wird in einem eigenen Kapitel ein fiktiver Cybersicherheitsvorfall durchgespielt und skizziert, welche Maßnahmen das Unternehmen zu welchem Zeitpunkt ergreifen sollte.

Partner aus dem HORECA Scout

Im Folgenden steht die Cyberversicherung selbst im Mittelpunkt, also welche Schäden abgedeckt sind, aber auch welche Maßnahmen Unternehmen zum Beispiel zur Prävention ergreifen müssen, wenn sie Versicherungsschutz genießen wollen. Ganz konkret werden typische Meinungen und Vorurteile zu Cyberversicherungen diskutiert und erläutert, worauf bei einer Cyberpolice zu achten ist, etwa mit Blick auf die Schadenssumme und Ausschlusskriterien.

Zum kostenlosen Download

Gemini
Marketing

Google Maps zeigt gelöschte Bewertungen: Was Hotels und Gastronomie wissen müssen

Seit dem 26. April 2026 zeigt Google Maps bei deutschen Unternehmensprofilen an, wie viele Google-Bewertungen wegen Diffamierungsbeschwerden in den vergangenen zwölf Monaten gelöscht wurden – nicht in exakten Zahlen, sondern in Spannen. Für Hotels, Restaurants und Cafés lohnt sich ein genauer Blick darauf, was die Neuerung bedeutet und wie sich das Bewertungsmanagement darauf einstellen lässt.

Firmbee, Unsplash
Marketing

Google-Bewertungen löschen lassen? Warum Hoteliers und Gastronomen jetzt genau hinschauen sollten

Ein aktuelles Urteil des OLG Frankfurt sorgt für Klarheit – und Handlungsbedarf. Negative Google-Bewertungen können für Hotels und Restaurants existenzbedrohend sein. Kein Wunder also, dass viele Betriebe Agenturen beauftragen, die versprechen, unliebsame Bewertungen bei Google löschen zu lassen. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 19. März 2026 (Az.: 16 U 2/25) nun aber deutlich gemacht: So einfach ist das nicht.

Anton Ryazanov, Unsplash
Datenschutz

Drei Klicks für DSGVO-konforme Gästedaten mit Microsoft Copilot Flex Routing

Seit Mitte April 2026 verarbeitet Microsoft Copilot Daten auch außerhalb Europas – standardmäßig und ohne explizite Zustimmung. Was nach einem technischen Detail klingt, wird für Betriebe mit Gästedaten zur Compliance-Frage. Drei Klicks können das Problem lösen. Doch die eigentliche Entscheidung liegt tiefer: Wem vertrauen Gastronomen und Hoteliers ihre sensibelsten Daten an – und können sie das noch kontrollieren?

Katt Galvan, Unsplash
Gastro, Recht und Gewerbe

Sofortmeldepflicht im Gastgewerbe beachten und Schwarzarbeit vermeiden

Wer im Gastgewerbe neue Mitarbeiter einstellt, muss schnell handeln: Anders als in anderen Branchen gilt hier eine Sofortmeldepflicht bei der Sozialversicherung. Versäumnisse werden als Schwarzarbeit gewertet – mit potenziell teuren Folgen für den Betrieb. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) erneuert ihre Warnung an Arbeitgeber.

progros
Finanzen und Controlling

4 Tipps: Einkaufs- und Prozesskosten in der Hotellerie optimieren

Die Gewinnmargen in Hotels schrumpfen – doch viele Betriebe verschenken Potenzial im Einkauf. Wo drei verschiedene Produkte eines Typs von unterschiedlichen Herstellern geordert werden, würde oft eines genügen. Gewohnheit kostet Geld. Doch wie lässt sich gegensteuern? Jochen Oehler, Geschäftsführer progros und Vorstand DEHAG Hospitality Group zeigt, mit welchen vier strategischen Hebeln Hoteliers ihre Einkaufskosten nachhaltig senken können – von strukturierten Ausschreibungen bis zur Trennung von Fachlichem und Kaufmännischem.

Canva
Gastro, Recht und Gewerbe

AGB: Hotelverband sorgt für Rechtsklarheit im Kleingedruckten

Aktualisierte AGB schützen vor Abmahnungen – doch wer das Kleingedruckte nicht anpasst, riskiert rechtliche Lücken. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Beherbergungsverträge, Veranstaltungen, Reiseveranstalter und Parkplätze turnusmäßig überprüft und an die aktuelle Rechtsprechung angepasst.

Weitere Artikel zum Thema

Diana, Pexels
Transporter und LKWs gehören in vielen Gastgewerbebetrieben zum Alltag – für Warenlieferungen, Getränketransporte oder Entsorgung. Doch gerade beim Rangieren auf engen Höfen passieren schwere Unfälle. Die Berufsgenossenschaft reagiert und bezuschusst professionelle Fahrtrainings.[...]
Diana, Pexels
Stella He, Unsplash
Die Küche zählt zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen im Gastgewerbe – doch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Unfallprävention waren bislang über zahlreiche Dokumente verstreut. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe ändert das jetzt mit einer zentralen Anlaufstelle.[...]
Stella He, Unsplash
Monstera Production, Pexels
Gute Nachrichten für Betriebe in der Gastronomie und Hotellerie: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe senkt die durchschnittliche Beitragslast für 2025 um vier Prozent. Gleichzeitig zeigt die langfristige Unfallstatistik eine deutlich positive Entwicklung. Doch die Kosten[...]
Monstera Production, Pexels
Rolf Klein
Politische und gesellschaftliche Verschiebungen treffen privates Vermögen häufig indirekt: über neue Transparenzpflichten, engere Kontrollmechanismen und veränderte Zugriffsmöglichkeiten. Im Gastgewerbe erhöht sich das Risiko zusätzlich, weil Einkommen und Vermögensstruktur oft stark am Betrieb, am Standort und[...]
Rolf Klein
Dennis112, Pixabay
Wegeunfälle kosten Zeit und Geld – doch viele Betriebe glauben, sie könnten daran nichts ändern. Ein Irrtum: Mit den richtigen Werkzeugen lassen sich Mobilitätsrisiken systematisch senken. Die BGN zeigt, wie das funktioniert.[...]
Dennis112, Pixabay
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.