Suche

Es stinkt zum Himmel und ist brandgefährlich – Frittierfett rechtzeitig wechseln

Auch Frittierfette und -öle werden zur Zeit immer teurer und sind nicht ständig verfügbar. Nichtsdestotrotz müssen sie regelmäßig ausgetauscht werden. Aktuelle Erfahrungen der BGN aber zeigen: So mancher dehnt notgedrungen das Wechselintervall über Gebühr oder spart sich das Wechseln für gewisse Zeit ganz. Das ist gefährlich – von der Minderwertigkeit der frittierten Produkte ganz abgesehen.

BGN; Gilly, UnsplashBGN; Gilly, Unsplash

Risikofaktor altes Fett

Im Wesentlichen sind drei Punkte, die das alte Fett gefährlich machen. Unmittelbar ist das Risiko der Selbstentzündung:

  • Je länger das Fett in Gebrauch ist, desto leichter entflammt es selbst. Fraglos ist altes Fett unappetitlich. Nicht zuletzt ist es außerdem gesundheitsgefährdend:
  • In altem Fett entstehen beim Frittieren Stoffe, die die Atemwege reizen und
  • auch im Frittiergut selbst bilden sich gesundheitsschädliche Stoffe.
Partner aus dem HORECA Scout

Der Zeitpunkt für den Wechsel ist leicht zu erkennen. Frisches Fett ist klar, riecht wenig und raucht nicht, sofern es nicht zu stark erhitzt wird. Dunkle Färbung, sichtbare Trübung, stechender verbrannter Geruch oder zunehmende Rauchentwicklung zeigen an: Spätestens jetzt muss gewechselt werden!

Gut zu wissen: Die Qualität des Frittierfetts lässt sich auch durch einen chemischen Schnelltest mit Hilfe von speziellen Teststäbchen prüfen. Und wer gebrauchtes Frittierfett oder -öl regelmäßig filtert, kann die Nutzdauer in begrenztem Maß erhöhen. Wie’s schmeckt, ist eine andere Frage.

Mehr zum Thema hier zum Download: Arbeitssicherheitsinformation (ASi) 2.15 „Fritteusen, Woks und Fettbackgeräte“

Lesen Sie auch
FoodFinanzierung und InvestmentBranche und Trends
Vom Vion-Verkauf zur Wachstumschance: Simon Morris über die Zukunft von Salomon FoodWorld
Quinyx
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

Mindestlohn 2026: Wie Betriebe im Gastgewerbe Personalkosten wieder steuerbar machen

13,90 Euro heute, 14,60 Euro 2027 – und fast jede zweite Arbeitskraft im Gastgewerbe ist betroffen. Doch der Stundensatz allein entscheidet nicht über die Personalkosten. Wo genau im Dienstplan das Geld verloren geht und welche Schicht-Stellschrauben Lohnsteigerungen abfedern, ohne Service und Team zu belasten.

Joshua Rodriguez, Unsplash
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

Rentenreform: DEHOGA warnt vor Minijob-Aus und sieht eine Million Stellen im Gastgewerbe in Gefahr

Es geht um die Zukunft eines ganzen Beschäftigungsmodells: Die Rentenkommission will den Sonderstatus von Minijobs streichen, und im Gastgewerbe stehen damit rund 1,1 Millionen Stellen auf dem Spiel. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick spricht von einem „Frontalangriff“ auf die Branche, warnt vor neuer Schwarzarbeit und fordert die Politik zum Umsteuern auf.

Markus Spiske, Pexels
Datenschutz

Sommer 2026: Personelle Abwesenheit wird zum Sicherheitsrisiko

Urlaubszeit und ausgedünnte Teams schaffen genau die Lücken, die Cyberkriminelle suchen. Stoïk-Daten belegen, dass Juli und August zu den schadensintensivsten Monaten zählen – und dass die Hotellerie zunehmend ins Visier gerät. Anhand dreier Fälle wird sichtbar, wie E-Mail-Betrug, manipulierte Bankverbindungen und verzögert wirkende Kompromittierungen funktionieren.

Banerjee & Kollegen
Gastro, Recht und Gewerbe

Typische Streitfragen bei Hotel- und Gastronomieimmobilien

Gewährleistungsausschlüsse sind bei Bestandsimmobilien üblich, im Gastgewerbe aber nur dann tragfähig, wenn die Informationslage stimmt. Streit entsteht regelmäßig dort, wo bekannte Einschränkungen der Nutzung oder der Betriebsfähigkeit nicht sauber offengelegt und vertraglich eingeordnet werden.

Weitere Artikel zum Thema

Salomon FoodWorld
Ein Verkauf, der nach großer Veränderung klingt – und im Alltag doch keine sein soll: Simon Morris erklärt, was hinter dem Wechsel zur Group of Butchers steckt, warum Teams, Verträge und Versorgung stabil bleiben und[...]
Salomon FoodWorld
Klaus Nielsen, Pexels
Die aktuellen Menücharts von apetito zeigen, welche Gerichte in Kitas, Schulen, Betriebsrestaurants und Senioreneinrichtungen besonders gefragt sind. Während bekannte Klassiker beliebt bleiben, gewinnen vegetarische Angebote weiter an Bedeutung.[...]
Klaus Nielsen, Pexels
Bridor
Die Pinsa gewinnt in Gastronomie, Hotellerie und Bäckereien an Bedeutung. Ein neues Whitepaper von Bridor zeigt, warum das italienische Gebäck mehr ist als eine Pizza-Alternative und wie Betriebe es vielseitig einsetzen können.[...]
Bridor
MILRAM
Quark entwickelt sich zur Schlüsselzutat für moderne Gastronomiebetriebe. Mit drei neuen würzigen Spezialitäten bringt MILRAM nun Produkte in die Großküche, die im Einzelhandel bereits seit Jahren überzeugen. Die Gebindegrößen und Produkteigenschaften sind speziell auf die[...]
MILRAM
Schulstad Bakery Solutions / Lantmännen Unibake,
Knusprig, kompakt und mit fünf verschiedenen Füllungen: Schulstad Bakery Solutions bringt dänisches Blätterteiggebäck im Miniformat auf den Markt. Die neuen Mini Danish Delights verbinden traditionelle Backkunst mit zeitgemäßem Geschmack – und könnten Frühstücksbuffets und Kaffeepausen[...]
Schulstad Bakery Solutions / Lantmännen Unibake,
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.