Wirtshaussterben

Rettet das Wirtshaus!

Unter diesem Motto suchen die Gastgeber der HOGA das kreativste Gastro-Startup in Bayern. Ob Bäcker, Brauer oder Barbetreiber – diese Gelegenheit sollte sich kein Newcomer entgehen lassen.

Rettet das Wirtshaus! Unter diesem Motto suchen die Gastgeber der HOGA das kreativste Gastro-Startup in Bayern.
© obs/AFAG - Messen und Ausstellungen GmbH

Anlass: Wirtshaussterben

In ganz Deutschland sind die Zahlen rückläufig, immer mehr Wirte müssen ihre Gaststätten aufgeben. Die Gründe sind zahlreich, Nachfolgeprobleme und das Ausbleiben der Gäste nur zwei davon. Um dem Wirtshaussterben entgegen zu wirken, müssen neben Nachfolgern auch wieder mehr Gäste in die traditionellen Stuben gelockt werden.

Aktiv innovative Ideen fördern

An dieser Stelle setzt der Wettbewerb unter dem Motto „Rettet das Wirtshaus“ an. Denn die bayrische Küche hat mehr zu bieten als Weißwürstel und Brezel. Innovative Konzepte für die Kneipe um die Ecke, selbst hergestellte Spirituosen oder experimentelle Wurstkreationen sind keine Seltenheit und geben Hoffnung auf ein Aufleben des Wirtshauses. Um diesen Ideen eine Plattform zu bieten und die neuen Produkte bekannt zu machen, suchen die Veranstalter der HOGA in Nürnberg Startups rund ums Gastgewerbe.

Wer kann teilnehmen?

Egal, ob Gastronom, Winzer, Metzger oder Food-Trucker: Alle Menschen mit Ideen und Kreationen, die das Gastgewerbe bereichern können sich anmelden. Dabei ist es nicht wichtig, ob das Produkt bereits im Handel oder noch in der Testphase am heimischen Tresen ist. Ob dann am Ende das selbst gebraute Craft-Bier gewinnt oder die Gaststätte mit dem ausgefallensten Konzept – das entscheidet eine Fachjury. Diese ist mit Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin a.D. und Nürnberger Unternehmerin, sowie Mitgliedern des DEHOGA Bayern und der Metro hochkarätig besetzt. Dem Gewinner winkt ein Messestand auf der Hoga (13. Bis 15. Januar 2019), ein Preisgeld von 2.000 Euro und nicht zu vergessen der exklusive Marketingsupport, der besonders für Startups eine große Hilfe sein kann.

Wer mitmachen möchte, kann sich noch bis Ende November unter diesem Link anmelden.

Ein Kommentar zu “Rettet das Wirtshaus!”

  1. Aus meiner Sicht hat das Wirtshaussterben mehrere Gründe:

    1. Die Qualifikation so mancher Wirte ist sehr bescheiden
    Jeder darf heutzutage ein Wirtshaus aufmachen und führen
    Hier sollte man dem Betreiber eine Prüfung/Nachweisliche Praxis auferlegen

    2. Die Qualität bei den Grundprodukten lässt sehr zu wünschen übrig
    Beispiel: Orangensaft und Apfelsaft aus dem Packerl vom Aldi
    Billigste Fleisch- und Wurstprodukte
    So lange es Betriebe gibt die schlechter kochen als die Menschen sich selbst zu Hause kochen wird es immer
    Diskrepanzen geben

    3. Die deutsche Manier ist es die Kollegen zu unterbieten, anstelle Werte zu verkaufen
    Bei einem Mittagsmenü von 5,90 wird der Gastronom nicht wirklich glücklich werden und über kurz oder lang
    schließen müssen
    Richtig wäre es von unten nach oben zu kalkulieren und nicht von oben nach unten
    Hat wieder mit der kaufmännischen Ausbildung der Gastronomen zu tun

    Es gibt noch viele andere Gründe warum diese schließen müssen, jedoch liegt es meist am kaufmännischen
    und an der Kommunikationsfähigkeit

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