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Von Kreativität und Umsatzpotenzial

Sie sind ein Trendgetränk, ziehen die unterschiedlichsten Gäste an und können eine zuverlässige und ergiebige Umsatzquelle sein. Cocktails bieten zudem in der Umsetzung viele Möglichkeiten zur Kreativität, mit der sich Gastronomen von der Konkurrenz absetzen können.

Cocktails bieten in der Umsetzung viele Möglichkeiten zur Kreativität, mit der sich Gastronomen von der Konkurrenz absetzen können.5PH - iStockphoto.com5PH - iStockphoto.com

Kalkulation und Umsatzsteigerung

Cocktails machen geschmacklich und optisch einiges her, bestehen dabei aber aus verhältnismäßig günstigen Zutaten. Ein guter Weg also für steigende Umsätze. Sehr gut funktioniert das Konzept mit einer Happy Hour. In dieser Zeit locken Sonderangebote, bei denen der zweite Drink umsonst ist oder nur den halben Preis kostet. So ist auch der zweite und dritte Cocktail schnell bestellt. Wichtig ist es, alle Informationen eindeutig in der Cocktailkarte zu kennzeichnen. Das Marketing kann über Soziale Medien und Aushänge oder Aufstelltafeln erfolgen. Ein weiterer Vorteil: Die meisten Alkoholsorten sind sehr lange haltbar und weitere Zutaten wie Eiswürfel, Saft oder Softdrinks haben ebenfalls eine lange Haltbarkeit.

Individuelle Kreationen

Der Geschmack, aber auch die Bezeichnung und Präsentation der Cocktails können für Aufmerksamkeit sorgen. Für den nötigen Pepp:

Partner aus dem HORECA Scout
  • Cocktails nach einem Thema benennen
  • Cocktails auf die jeweilige Speisekarte abstimmen
  • Mit besonderen Gläsern und Dekorationen überzeugen
  • Geschmackliche Experimente wagen
  • Trends wie Molekularcocktails ausprobieren
  • Einen „Signature Cocktail“ des Hauses finden

Saisonale Trends

Im Herbst sind Cocktails mit Kürbis oder anderen warmen Noten beliebt, während im Winter Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Nelken Anreize schaffen. Rund um den Valentinstag lassen sich Getränke in rosa und pink leicht hervorheben. Frische, spritzige Noten wie Zitrone oder Minze sind eine gute Wahl für die warmen Monate. Auch die Garnitur des Cocktails sollte zum Drink passen. Sie kann elegant und minimalistisch, aber auch aufwendig und bunt gestaltet sein, sodass die Gäste vor dem Genuss zunächst ein Foto machen. Von kleinen Weihnachtsmützen über Lametta bis hin zu Herzen, Tiermotiven oder Aufklebern sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass der Cocktail stilvoll aussieht und sich leicht trinken lässt. Die Klassiker sollten nicht übermäßig verziert werden.

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Zeit sparen mit Basismischungen

Besonders sicher kalkulieren lässt sich mit Basismischungen für Cocktails. Eckes Granini bietet Cocktailsäfte an, die eine ideale Basis für Drinks darstellen. Dann fehlen nur noch die Eiswürfel und bei Belieben der entsprechende Alkohol. Die Zubereitung funktioniert schneller und es muss kein erfahrener Barkeeper vor Ort sein. 

Themen in diesem Artikel
BeverageAlkoholfreiSpirituosenTrends

Alkoholfreie Cocktails anbieten

Auch alkoholfreie Cocktails sind sehr attraktiv und erweitern die Zielgruppe. Sie sind in der Zubereitung günstiger als alkoholhaltige Cocktails, befinden sich aber auf der gleichen Getränkekarte. Schon relativ kleine Preisunterschiede sind für den Gast zufriedenstellend. Gastronomen haben die Wahl, ob sie verschiedene neue Cocktails erfinden möchten oder aus Klassikern wie einem Caipirinha oder einem Mojito die alkoholfreien Gegenstücke machen (Mosquito). Diese Varianten sind auch als „Virgin Cocktails“ bekannt. Sie lassen viel Spielraum für Kreativität und können ebenfalls mit Früchten und Aromen auf die Jahreszeit abgestimmt werden. Auch die Präsentation ist wichtig, denn der „Mocktail“ sollte neben alkoholischen Cocktails nicht als solcher zu erkennen sein.

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