Wann wird aus einem Gast ein Stammgast und wie wird aus einer schnellen Visite, die manchmal nur dem Hunger geschuldet ist, ein ausgedehnter Besuch, bei dem auch gerne noch ein Gläschen nachbestellt wird? Natürlich sind bekömmliche Speisen und ein guter Service wesentliche Bestandteile eines erfolgreichen Gastronomie-Konzeptes. Soll es aber ein besonderes Erlebnis sein, so darf der Gastronom eines nicht vergessen: Das Ambiente und die Gemütlichkeit sind ein entscheidender Faktor für die Länge und Häufigkeit eines Gästebesuches. Wird mit dem Restaurant- oder Barkonzept Raum zum Wohlfühlen, Entspannen und Beisammensein geschaffen, wird es der Gast mit der Zeit nicht so genau halten und den Besuch im Lokal auch gerne verlängern. Und das tut dem Gastronomen und dem Gast gleichermaßen gut und liegt ganz im Sinne der Restaurant- und Bar-Kultur.

Raumgestaltung mit Flair

Die Zukunft gehört den Living-Lobbys“, In Hotels sind es lebendige Empfangshallen, die zum Co-Working und Co-Living einladen. Aber auch für Restaurants, Bars und Cafés gilt diese Devise. Um dem Gast ein einladendes Gefühl zu vermitteln, kann nicht allein die Servicekraft verantwortlich gemacht werden. Ist es insgesamt gemütlich und strahlt der Raum Wärme aus, werden die Gespräche länger, die bestellten Mahlzeiten üppiger, und auch auf den Nachtisch wird nicht verzichtet. Stimmt das Flair, wird das Restaurant oder die Bar nicht selten sogar als Arbeitsplatz genutzt, an dem man sich nebenbei den Kaffee nachschenken lassen oder eine Kleinigkeit zu essen bestellen kann. Dann zieht der Gast für die Nacharbeit  oftmals auch das öffentliche Lokal dem eigenen Wohnzimmer vor. Um das eigene Konzept aufleben zu lassen, bekommen Gastronomen professionelle Hilfe von Architekten und Inneneinrichtern. Diese wissen um den roten Faden, der sich durch das gesamte Konzept ziehen und zugleich für Gemütlichkeit sorgen muss. So auch die Dittel Architekten GmbH: Hier wird nach dem Credo gearbeitet, hochwertige Raumkonzepte zu schaffen, die die Gastronomie-Kultur leben. So entsteht letztlich aus individuellen Speisekreationen, stilvollem Design und entspannter Atmosphäre die perfekte Symbiose.

Ein klares Konzept für den Wohlfühlfaktor

(Foto: DITTEL ARCHITEKTEN GMBH)

Um den Wohlfühlfaktor herausheben zu können, benötigt es genaue Planung. Nur wer sich seiner Wurzeln bewusst ist und sein zugrunde liegendes Gastronomie-Konzept in klare Gedanken fassen kann, wird den roten Faden auch nach außen ersichtlich machen können. Das Architekturbüro DIA hilft, die eigene Markenphilosophie herauszuarbeiten und entsprechend umzusetzen. Ihr Fachwissen setzte das Architektenteam vor Kurzem in einer Kaffeebar in Tübingen um. An der Fußgängerzone positioniert, ist die Primo Espresso Cafebar zugleich Anziehungspunkt von außen und bildet einen Mehrwert für die Kunden des anliegenden Kaufhauses. Die durchgehende Glasfassade offenbart den Passanten eine warme Stimmung, die – in der Symbiose aus Licht und Material – Lust auf Kaffeegenuss macht. Italienisches Lebensgefühl und die eigene Markenphilosophie werden durch natürliche Materialien und die Hingabe zum Detail zum Ausdruck gebracht. Gäste können sich für erhöhtes Sitzen mit Blick nach draußen, komfortable Lederstühle in der Lounge-Ecke oder geselliges Beisammensein im Rauminneren entscheiden. Dazu greifen goldene Akzente in den Leuchten das Verpackungsdesign der Produkte auf und repräsentieren die hochwertige Kaffeekultur.

Wettbewerbsvorteile erkennen

(Foto: DITTEL ARCHITEKTEN GMBH)

Letztlich muss jedem Restaurant-Konzept eine passende Bühne gegeben werden. Es gilt Wettbewerbsvorteile zu erkennen und glaubwürdig umzusetzen, ohne sich zu verbiegen. Ein Blick zur Konkurrenz schadet nicht, sollte aber nicht dazu führen, einem vermeintlichen Trend hinterherzujagen oder zu kopieren und dabei die eigene Authentizität zu verlieren. Denn auf den eigenen Charakter kommt es an, eine Einrichtung, die eine persönliche und unverkennbare Handschrift trägt, ein hohes Maß an Gemütlichkeit und eine konstante, angenehme Gastfreundschaft zeigt. Es gilt, die Vorteile, die der vorhandene Raum bietet, zu nutzen und in Einklang mit dem eigenen Konzept zu bringen. Um aus einem reinen Verkaufsraum auch Raum für Gemütlichkeit entstehen zu lassen, bieten sich Lounge-Ecken, Lichtinstallationen und eine Einheit in Form, Farbe und Material an, im besten Fall abgestimmt auf die eigene Produktlinie. Ein unverwechselbarer Charakter ist es, was das Restaurant- oder Bar-Konzept zum beliebtesten Wohnzimmer der Gäste macht.