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7 überzeugende Gründe, das CRM direkt im Nachhaltigkeitsmanagement zu verankern

Viele kleine und mittlere Betriebe im Gastgewerbe stehen an einem Wendepunkt: Sie wollen ihre Nachhaltigkeitsstrategie professionalisieren – und gleichzeitig besser mit Gästen, Lieferanten oder Partnern kommunizieren. Oft fehlt jedoch ein zentrales System, um all diese Informationen strukturiert zu erfassen und nutzbar zu machen.

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Warum also nicht gleich beides verbinden?

Gerade wenn noch kein eigenständiges CRM-System im Einsatz ist, bietet sich die ideale Chance, von Anfang an eine integrierte Lösung zu wählen: Ein CRM-Modul direkt innerhalb der Nachhaltigkeitsmanagement-Plattform, wie z. B. Core Spot® Manager, spart Kosten, reduziert Schnittstellen und schafft die perfekte Basis für effiziente Kommunikation und strategisches ESG-Management.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen sieben überzeugende Gründe, warum dieser integrierte Ansatz nicht nur praktisch, sondern auch zukunftssicher ist – und sich besonders für Unternehmen lohnt, die jetzt die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen möchten.

1. Synergie statt Silos

Wenn CRM und Nachhaltigkeitsmanagement auf einer Plattform zusammenlaufen, entstehen sofort sinnvolle Verbindungen: Gästedaten, Lieferantendaten und Feedback fließen direkt in die ESG-Bewertung ein. So entstehen keine isolierten Datentöpfe, sondern ein zentraler Überblick über alle relevanten Beziehungen – ökologisch, sozial und wirtschaftlich.

2. Kosten- und Ressourcenvorteil

Ein separates CRM-System bedeutet meist zusätzliche Lizenzkosten, Schnittstellenaufwand, Implementierungszeit und Schulungsbedarf.

  • Wenn das CRM modular integriert ist, profitieren Unternehmen von:
  • einer zentralen Nutzeroberfläche,
  • einheitlichen Datenstrukturen,
  • und geringeren Implementierungskosten.

Gerade für kleinere Betriebe ist das ein enormer Vorteil – weniger Tools, weniger Komplexität, mehr Übersicht.

3. CRM-Daten direkt für die CSRD-Berichterstattung nutzbar

Ein wie z.B. im Core Spot® Manager integriertes CRM kann direkt genutzt werden, um:

  • Stakeholderbeziehungen zu dokumentieren,
  • als Ausgangspunkt für Marketing Automationen oder Newsletterkampagnen,
  • oder Kundenfeedback als Teil der sozialen Nachhaltigkeit in die doppelte Wesentlichkeitsanalyse einzubinden.

So wird das CRM nicht nur ein Marketing-Werkzeug, sondern ein nachhaltigkeitsrelevantes Analyseinstrument.

4. Einbindung von Gästen und Mitarbeitenden in Nachhaltigkeitsthemen

Ein integriertes CRM ermöglicht die gezielte Ansprache von Gästen zu Themen wie:

  • „Wollen Sie den CO₂-Fußabdruck Ihres Aufenthalts kompensieren?“
  • „Wir stellen auf plastikfreie Produkte um – sagen Sie uns Ihre Meinung.“

Solche Interaktionen lassen sich direkt im System speichern und später für Stakeholderkommunikation oder Nachhaltigkeitsberichte verwenden.

5. Keine doppelte Datenpflege

Ein separates CRM-System würde bedeuten: Daten doppelt eintragen, abgleichen, Fehlerquellen riskieren.

Mit der Integration ist alles an einem Ort gespeichert und Daten werden nur einmal gepflegt und können automatisch in Berichte, Kennzahlen oder Maßnahmenpläne übernommen werden.

6. Lieferanten- und Partnermanagement im selben System

Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Gästezufriedenheit, sondern auch transparente Produkte und Lieferketten. Ein integriertes CRM unterstützt:

  • Bewertung und Kommunikation mit Lieferanten,
  • Pflege von Nachhaltigkeitsnachweisen,
  • und Aufbau von Rücknahmesystemen oder zirkulären Partnerschaften.

Das spart nicht nur Zeit, sondern schafft echte strategische Vorteile bei der Umsetzung der Circular Economy.

7. Sofortige Skalierbarkeit

Ein CRM innerhalb der Nachhaltigkeitsplattform ist zukunftssicher:

Starten Sie klein – z. B. mit Gastkontakten und Feedback – und bauen Sie nach und nach:

  • Lieferantenkommunikation,
  • automatisierte Auswertungen,
  • personalisierte Nachhaltigkeitsangebote hinzu, ohne die Plattform wechseln zu müssen.

CRM im Nachhaltigkeitssystem ist die clevere Lösung für den Einstieg

Gerade wenn ein Unternehmen noch kein CRM-System nutzt, ist es sinnvoll, nicht mit einem zusätzlichen Tool zu starten, sondern mit einer integrierten Lösung, die:

  • Prozesse vereinfacht,
  • Transparenz schafft,
  • CSRD-Anforderungen vorbereitet,
  • und dabei Gäste, Mitarbeitende und Lieferanten gleichermaßen im Blick behält.

CRM & Nachhaltigkeit fördern lassen – mit den richtigen Programmen

Die Einführung eines CRM-Systems zur Unterstützung Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie muss nicht allein aus eigener Kraft gestemmt werden. Aktuelle Förderprogramme wie das INQA-Coaching bieten kleinen und mittleren Betrieben die Möglichkeit, sich bei der Auswahl, Integration und Nutzung eines CRM-Moduls gezielt beraten zu lassen – mit bis zu 80 % Zuschuss. Besonders sinnvoll ist dies, wenn das CRM direkt in eine Plattform eingebettet wird, die Nachhaltigkeit und Stakeholdermanagement vereint. Ergänzend dazu ermöglichen Programme wie Fit für die Zukunft und Coach2Change (z. B. in NRW) die Weiterentwicklung von Mitarbeitendenkompetenzen und die Verankerung digitaler, nachhaltigkeitsrelevanter Prozesse im Arbeitsalltag. So wird der Aufbau eines CRM nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch und strategisch begleitet – ein entscheidender Schritt, um Ihre ESG- und Gästeziele effizient miteinander zu verbinden.

Nachhaltigkeit ist heute ein Wettbewerbsvorteil – nicht erst morgen eine Pflicht

Auch ohne gesetzliche Verpflichtung zeigt sich: Wer Nachhaltigkeit frühzeitig strategisch angeht, sichert sich wirtschaftliche Vorteile, stärkere Kundenbindung und mehr Resilienz im Betrieb. Die nötigen Werkzeuge dafür sind vorhanden – von praxistauglichen Plattformen wie Core Spot® Manager bis hin zu modularen Beratungsansätzen, die genau auf Ihre Unternehmensgröße und Bedürfnisse abgestimmt sind.

Fördermittel gezielt für Nachhaltigkeit einsetzen

Nachhaltigkeitsmanagement muss kein Kraftakt sein – wenn die richtigen Ressourcen zur Verfügung stehen. Für Unternehmen im Gastgewerbe bieten verschiedene Förderprogramme die Möglichkeit, professionelle Beratung und Umsetzungsbegleitung mit bis zu 80 % Zuschuss zu nutzen. Mit dem INQA-Coaching steht ein bundesweites, niedrigschwelliges Programm zur Verfügung, das speziell auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist und die Einführung von nachhaltigen, beteiligungsorientierten Strukturen unterstützt – von der Prozessoptimierung über das Mitarbeitendenmanagement bis hin zur Digitalisierung. Ergänzend ermöglichen Programme wie Fit für die Zukunft und Coach2Change (z. B. in NRW) den gezielten Kompetenzaufbau und die Weiterentwicklung von betrieblichen Nachhaltigkeitsstrategien – insbesondere in Verbindung mit den Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). So entstehen praxisnahe, individuell passende Lösungen, mit denen sich Nachhaltigkeit wirtschaftlich, sozial und ökologisch wirksam umsetzen lässt.

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