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Ökologisch gedeckt mit Servietten & Co.

Umweltfreundlich, nachhaltig, kompostierbar, wiederverwertbar – Die Ansprüche an eine moderne Gastronomie und Hotellerie zeigen ganz klar in eine Richtung. Bei der Wahl von Serviette & Co. können Gastgeber in Sachen Nachhaltigkeit ein grünes Zeichen setzen.

Ökologisch gedeckt mit nachhaltigen Servietten & Co.Duni

Es wird immer grüner: Nachhaltige Konzepte sind bei der Gästebewirtung hoch im Kurs. Dass Plastikstrohhalme aus den Restaurants und Bars verbannt werden und umweltfreundliche Alternativen gefordert und gesucht werden, ist ein klares Signal. Darauf sollten sich Gastgeber jedoch nicht ausruhen, denn der Wunsch nach nachhaltigen Lösungen geht auf eine Grundeinstellung zurück, die sich der Gast in allen möglichen Bereichen wünscht. Und glaubhaft ist nur, wer sich nicht an anderer Stelle widerspricht.

So sollte nicht nur bei den Strohhalmen oder bei dem Speisenangebot, sondern auch bei den Verpackungen oder der Speisenpräsentation auf einen bewussteren Umgang mit den vorhandenen Ressourcen geachtet werden. Bei allen Bereichen der Gästebewirtung fällt einer besonders schnell ins Auge: Die Tischwäsche – von Servietten über Besteckhüllen bis hin zu Tischsets und auch den Tisch zierende Lampen oder Besteckkästen. Wer hier Nachhaltigkeit leben und zeigen möchte, dem bieten sich viele, leicht umsetzbare Optionen.

Die Servietten-Frage: Einweg oder Wiederverwendung?

Es ist eine ganz klassische Frage, ob Stoffservietten oder Einwegservietten genutzt werden sollten. So einfach wie die Frage zu stellen ist, ergibt sich die Antwort im Einzelfall jedoch nicht. Hier muss genau abgewogen werden. Dort, wo das Waschen für den Betrieb möglich ist, können Servietten, Tischsets und Tischläufer aus wiederverwendbaren Materialien ein gutes Argument sein. Dem Gast erscheinen waschbare Stoffe zudem grundsätzlich nicht als umweltschädlich. Allerdings liegt die Vermutung, dass Stoffservietten und Co. die umweltfreundlichste Lösung für einen gastronomischen Betrieb seien, nicht unbedingt auf der Hand. Denn der Gastronom und Hotelier weiß: Auch bei der Reinigung und Instandhaltung der Tischwäsche entstehen Kosten und Ressourcen wie Wasser und Energie werden verbraucht. Solche Verbräuche entfallen bei der Verwendung von Einwegprodukten. Landen diese jedoch nach einmaliger Benutzung am Gästetisch im Müll und werden zur Belastung für die Umwelt, ist das Argument für Einweg nicht haltbar. Eine umweltfreundliche Alternative bieten Einwegprodukte erst dann, wenn sie aus nachhaltigen Materialien gefertigt und in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden und dabei weniger Ressourcen in Anspruch genommen werden müssen, als beispielsweise bei der regelmäßigen Reinigung.

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Stoffähnlich und kompostierfähig

Auch Einwegservietten und Co. können dem Gästewunsch nach Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit entsprechen. Die Produkte einiger professioneller Hersteller aus dem Wäschebereich sind kompostierbar, lassen sich recyceln oder zur Energierückgewinnung verbrennen. Dabei beginnt die Nachhaltigkeitskette biologisch abbaubarer Produkte bereits bei der Herstellung. So sind Servietten und Tischläufer in vielen verschiedenen Designs erhältlich, die frei von umweltschädlichen Chemikalien und FSC-zertifiziert sind. Auch das Ökolabel Nordic Swan weist auf solche Produkte hin, die strenge Umwelt- und Klimaschutzanforderungen erfüllen.

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Wichtig bei Einwegprodukten für den Tisch: Produktsicherheit, Qualität und Stil dürfen nicht in den Hintergrund geraten. Neben dem Nachhaltigkeitsgedanken spielt dennoch das Gästeerlebnis eine wichtige Rolle und Optik und Haptik, beispielsweise bei der Serviette, entscheiden mit über den Wohlfühlfaktor. Deshalb sollten hier weiche, stoffähnliche Materialien mit starker Saugfähigkeit gewählt werden, wie sie unter anderem in Leinenoptik erhältlich sind.

Nachhaltig – ob sichtbar oder versteckt

Produkte in natürlichem Braun und mit einem Umweltlabel markiert, zeigen dem Gast auf den ersten Blick ihre ökologischen Vorteile. Ob ein so offensichtliches Bekenntnis zur Nachhaltigkeit dem Stil des Betriebs entspricht, bleibt dem Gastgeber zu entscheiden. Soll die Tischwäsche stilvoller und farbenfroher sein, muss dennoch nicht auf Umweltfreundlichkeit verzichtet werden. Denn auch in Farbe ist bei Herstellern wie Duni, Mank oder Papstar ein breites Sortiment an recyclebaren, kompostierbaren Produkten vorhanden. So bleibt dem Gastronomen und Hotelier mit nachhaltigem Konzept rund um den Tisch selbst überlassen, ob die Botschaft plakativ kommuniziert oder eher unbemerkt umgesetzt wird.

Themen in diesem Artikel
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Innovative Materialien

Die Akzeptanz unter den Gästen für neue Lösungen ist groß. Gastgeber sollten sich daher nicht scheuen, Alternativen, die dem Gästewunsch entsprechen, auszuprobieren. Wichtig ist immer die Erklärung und der Gedanke dahinter. Die Plastikstrohhalme, die über Jahrzehnte  zum klassischen Bild der Gastronomie gehörten und nicht infrage gestellt wurden, sind ein gutes Beispiel dafür, wie neue Impulse zum Erfolg führen können. Eine innovative Lösung bringt beispielsweise Duni an den Gästetisch: Was mit Apfel oder Nudel die Alternative für den Plastikstrohhalm, ist hier Gras als Basis für Tischsets und Besteckhüllen: Die Linie Leaf ist mit aus Graspapier gefertigten Tischsets und Sacchetto für höchste Standards der Umweltschonung konzipiert.

Produkte 

Weich und elegant mit Duni

Das neue Dunilin® ist extrem weich und lässt sich optisch und haptisch kaum von Stoff unterscheiden. Trotz einer gewissen Schwere und damit verbesserter Saugfähigkeit, ist das Material kompostierfähig und setzt hohe Standards in Sachen Nachhaltigkeit. Elegant präsentiert sich Dunilin® beispielsweise in reduziertem Design Cocina in Schwarz und Bordeaux. Für stilvolle Frühlingsmomente empfiehlt sich das Design Sweet Spring der Servietten und Mitteldecken. 

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