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Hamburger Food-Startup Circus bringt 5.400 Food-Roboter nach Peking

Circus SE, ein führendes KI-Robotik-Unternehmen im Bereich autonomer Küchensysteme, hat eine Absichtserklärung mit dem Beijing University Food Raw Material Joint Procurement Centre unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft sind Aufbau und Skalierung eines autonomen Versorgungssystems für frische Gerichte mit dem Circus Autonomy One (CA-1), einem vollautomatischen, selbstreinigenden Food-Roboter, der in der Lage ist, Zutaten zu dosieren, zu kochen und selbstständig zu verpacken.

CircusCircus

CA-1 reduziert Produktionskosten und Lebensmittelverschwendung bei gleichzeitiger Einhaltung höchster kulinarischer und hygienischer Standards auf einer kompakten Fläche von gerade mal 20 Quadratmetern. Die Circus Group entwickelt ein globales Netzwerk dieser Roboter, um weltweit eine ausgewogene und kostengünstige Ernährung zu gewährleisten.

Das im Jahr 2001 gegründete Beijing University Food Raw Material Joint Procurement Centre fungiert als zentrale Plattform für die Beschaffung von Rohstoffen für die Universitätskantinen unter der Leitung des Bildungsministeriums. Ihr Ziel ist die Gewährleistung der Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln, um die Lebensqualität von Lehrkräften und Studierenden zu verbessern. Das Zentrum beliefert über 90 Universitäten und Bildungseinrichtungen in Peking und stellt täglich Millionen von Mahlzeiten in einem begrenzten Zeitraum bereit.

Die Verfügbarkeit und der ständige Zugang zu qualitativ hochwertigen Mahlzeiten für alle Studierenden sollen durch die Einrichtung eines autonomen Lebensmittelversorgungssystems gewährleistet werden, dass von CA-1 Food-Robotern betrieben wird. Das System ermöglicht die
bedarfsgerechte Produktion von über zehn Millionen Mahlzeiten täglich für Pekinger Bildungseinrichtungen.

Partner aus dem HORECA Scout

Die Zusammenarbeit zwischen Circus und dem Beschaffungszentrum soll in mehreren Phasen erfolgen. In einem ersten Schritt werden gemeinsame Testbetriebe an den ersten Universitäten eingerichtet, um die breitere Markteinführung des CA-1 Food-Roboters vorzubereiten. Mit Beginn dieser ersten Phase erhält die Circus Group einen exklusiven Marktzugang. Ziel der Partnerschaft ist eine Integration über mehrere Wachstumsphasen der Circus-Robotertechnologie in 92 Pekinger Bildungseinrichtungen mit einem Gesamtvolumen von 5.400 Robotern mit einem daraus resultierenden geschätzten kumulierten Umsatzpotenzial in Euro im niedrigen einstelligen Milliardenbereich über die nächsten Jahre. Das geplante Netzwerk von Robotern wird in der Lage sein, jährlich bis zu 4 Milliarden Mahlzeiten zu produzieren.

In einer weiteren definierten nationalen Wachstumsphase soll das Beschaffungszentrum die Gruppe bei einer landesweiten Einführung des CA-1 Food-Roboters unterstützen, die 4.000 Bildungseinrichtungen mit insgesamt 60 Millionen Schülern und Studenten bedienen soll.

„Die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung ist ein bedeutender Meilenstein für Circus und die Zukunft des autonomen Foodservice weltweit”, sagt Nikolas Bullwinkel, CEO und Gründer der Circus Group. “Wir freuen uns über die Chance, Pekings Studenten in allen Bildungseinrichtungen und Fakultäten mit unserer Technologie zu versorgen und Millionen kluger Köpfe mit ausgewogenen Mahlzeiten zu unterstützen. Gleichzeitig verbessern wir bei Umsetzung der Partnerschaft die Lebensmittelsicherheit und Effizienz in den Universitätskantinen. Diese Partnerschaft markiert unseren Eintritt in den chinesischen Markt und unterstreicht das immense Potenzial unserer Technologie, die Essensversorgung auf der ganzen Welt zu verändern.”

Liu Zhigang, Direktor der Beijing University Food Raw Material Joint Procurement Centre ergänzt: „Die Partnerschaft mit der Circus Group ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem automatisierten und hocheffizienten Versorgungssystems. Die Robotertechnologie von Circus wird für unsere Einrichtungen von großem Nutzen sein, da sie den Zugang zu erschwinglichen, qualitativ hochwertigen Mahlzeiten auf Abruf ermöglicht. Wir sind zuversichtlich, dass dies die Lebensqualität von Schülern und Lehrern in unseren Einrichtungen verbessern wird.“

Die heute in Peking unterzeichnete Absichtserklärung umreißt die grundlegenden Bedingungen der künftigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien. Die Absichtserklärung ist nicht rechtsverbindlich und dient dazu, die Eckpunkte der künftigen vertraglichen Vereinbarung festzulegen, bis die detaillierten und rechtsverbindlichen Verträge ausgearbeitet sind.

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