Suche

Bestell-App Choco investiert 80 Millionen Euro in neue Digitalangebote

Die Bestellplattform Choco zieht nach Abschluss der Internorga eine durchweg positive Bilanz des Messeauftritts. Dabei traf die Digital-App, die aktuell das Verfahren der Warenbestellung zwischen Gastronomie und Lieferant:innen weltweit revolutioniert, offensichtlich exakt den Nerv des Messepublikums. Neben weit über 1.000 Neukund:innen, die sich direkt auf dem Messestand für die Choco-App registriert haben, erhielt das Team des Berliner Unternehmens auch direktes Nutzerfeedback und damit wichtige Impulse für neue Produktfeatures.

ChocoChoco

Nach sechs inspirierenden Messetagen steht für Daniel Khachab, Mitbegründer und CEO von Choco, fest: „Mit unserer Idee der Digitalisierung der Bestellprozesse laufen wir aktuell offene Türen ein. Das hat die Internorga ganz deutlich gemacht. Es freut mich sehr, dass unsere Kund:innen – auf der einen Seite die Gastronomie, auf der anderen Seite die Lieferant:innen – unsere Mehrwerte sofort und ohne lange Erklärungen verstehen. Das war uns bei der Entwicklung besonders wichtig, und das positive Feedback zeigt mir, dass wir vieles richtig gemacht haben. Mit Choco wird Warenbestellung so einfach, wie eine Chatnachricht zu schreiben. Das spart Zeit und Geld. Die Transparenz in allen Prozessen hilft zudem dabei, dass deutlich weniger Lebensmittel in der Tonne landen. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern macht sich auch im Portemonnaie der Gastronom:innen bemerkbar.“

In den Gesprächen mit bestehenden und potenziellen Kund:innen wurde ebenfalls deutlich, dass die Digital-App weiterhin viel Ausbaupotenzial besitzt. So gab es auf der Internorga auch wichtige Impulse für eine Weiter- und Neuentwicklung von Funktionen, etwa rund um Payment oder wiederkehrende Bestellungen.

Ausbau um Payment- und weitere Servicefeatures geplant

„Wir werden in den nächsten zwölf Monaten rund 80 Millionen Euro in den Ausbau unserer Software investieren. So sollen Lieferanten künftig nicht nur die Rechnungstellung komplett über die Plattform abwickeln, sondern Choco auch als Zwischenfinanzierer nutzen können. Das erhöht die Liquidität für die Lieferant:innen und reduziert den finanziellen Druck auf die Gastronom:innen. Außerdem haben wir viele praktische Features geplant, wie etwa Erinnerungsfunktionen, damit in der Hektik des Alltags nichts vergessen wird: Auf KI-Basis werden regelmäßige Bestellungen getrackt und dann Gastronom:innen und Lieferant:innen daran erinnert. Das Ziel auch hier: Prozesse einfacher und transparenter gestalten und mögliche Bestellfehler verhindern“, so Khachab weiter. Wie groß das Risiko von Fehlbestellungen tatsächlich ist, offenbart eine Umfrage des Choco-Teams in Frankreich. Dort ist jede vierte Bestellung der Gastronomie bei den jeweiligen Lieferanten bislang fehlerhaft und führt zur Verschwendung von Lebensmitteln. Weltweit soll gar ein Drittel aller Lebensmittel in der Tonne landen. Eine Katastrophe für Khachab: „Lebensmittelverschwendung ist eins der größten Probleme unserer Zeit. Wir sind uns sicher, dass die Digitalisierung der Bestellprozesse hier erheblich zur Reduzierung beitragen wird.“

Partner aus dem HORECA Scout
Sterne-Advo
Recht und Compliance

Kununu-Fall rechtskräftig: Was Arbeitgeber bei anonymen Bewertungen verlangen können

Anonyme Bewertungen auf Arbeitgeberportalen können Hotels und Gastronomiebetriebe erheblich treffen – besonders, wenn unklar bleibt, ob die bewertende Person tatsächlich Kontakt zum Betrieb hatte. Nach einem rechtskräftigen Kununu-Beschluss ordnet Rechtsanwalt Jan Meyer im Interview ein, wann Portale die Echtheit prüfen müssen, welche Kritik Arbeitgeber weiterhin hinnehmen müssen und warum bei zweifelhaften Bewertungen schnelles Handeln entscheidend ist.

Towfiqu barbhuiya, Unsplash
Finanzen und Controlling

Finanzen im Griff: Wie ein Steuerberater Gastronomen bei Buchhaltung und Liquidität unterstützt

Drei Prozent Umsatzrendite, steigende Kosten und ein Dickicht aus Umsatzsteuersätzen, TSE-Pflicht und Meldevorschriften: Für Gastronomiebetriebe entscheidet sich die finanzielle Handlungsfähigkeit selten am Kontostand, sondern an den richtigen Kennzahlen. Welche Werte den Unterschied machen und wie eine branchennahe steuerliche Betreuung zum Steuerungsinstrument wird.

Courtney Cook, Unsplash
Branche und Trends

Eiscreme-Report 2025: Preise, Lieblingssorten und Verkaufsmuster im DACH-Vergleich

Sommer, Sonne – und ganz viel Eis: Der Eiscreme-Index 2025 nimmt das alljährliche Eis-Konsumverhalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter die Lupe. Welche Eissorten haben die Nase vorn? Wann ist die beliebteste Eiszeit? Was kostet die Kugel mittlerweile – und wo wird am günstigsten und wo am teuersten geschlemmt? orderbird hat das Eis-Konsumverhalten der letzten Jahre untersucht und spannende Trends identifiziert.

Weitere Artikel zum Thema

Gemini, onlinebirds
Reisende fragen heute ChatGPT und Gemini nach dem passenden Hotel – doch viele Betriebe tauchen in diesen Empfehlungen gar nicht erst auf. Die erste Auswertung des AI Prompt Scores zeigt: Wer künftig von KI-Systemen empfohlen[...]
Gemini, onlinebirds
ALLEHERZEN GmbH
Am 2. August 2026 greifen die Transparenzpflichten des EU AI Acts – trotz verschobener Fristen an anderer Stelle. Doch reicht es aus, KI-Systeme nur zu kennzeichnen? Und was passiert, wenn Künstliche Intelligenz eigenständig Prozesse in[...]
ALLEHERZEN GmbH
ACCONSIS
Die Kassennachschau kommt meist unangekündigt – und entscheidet sich selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Mustern, Abläufen und Nachvollziehbarkeit. Gerade in der Gastronomie erleben wir immer wieder dieselben Schwachstellen: technisch oft korrekt, aber organisatorisch[...]
ACCONSIS
Torsten Dettlaff, Pexabay, Pexels
Nach Angaben des Verbands wirkte die Beschwerde professionell und plausibel. Im Hotel wurden deshalb zunächst interne Abläufe und das vermeintlich betroffene Zimmer überprüft. Erst dabei fiel auf, dass die genannte Zimmernummer 721 in dem Betrieb[...]
Torsten Dettlaff, Pexabay, Pexels
Canva
Ein einziger technischer Check, knapp 20.000 Hotel-Websites – und ein Ergebnis, das die Branche aufhorchen lässt: Ausgerechnet die Häuser mit den meisten Sternen patzen am häufigsten. Was steckt hinter dem „Luxus-Paradox", und warum wird digitale[...]
Canva
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.