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Cyberangriffe auf Caterer nehmen zu – Partyservice Bund Deutschland warnt vor wachsender Bedrohung

Der Partyservice Bund Deutschland e.V. warnt vor einer Zunahme von Cyberangriffen auf Caterer und Partyservice-Betriebe. Oft handele es sich um Ransomware, die Daten verschlüsselt und Gelder erpresst. Die Branche, insbesondere kleinere Anbieter, unterschätze die Bedrohung und investiere zu wenig in IT-Sicherheit. Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken betont, dass effektive Cybersicherheit nicht teuer sein müsse und verweist auf staatliche Förderprogramme sowie Informationsangebote des Verbandes.

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„Effektive Sicherheit muss kein Vermögen kosten“

„Cyberangriffe haben nicht nur zum Teil gravierende wirtschaftliche Folgen. Sie sind zusätzlich schlecht für das Image.“ Das weiß Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken vom Partyservice Bund Deutschland. Oft sollten durch die Cyberangriffe Gelder erpresst werden, erläutert er. Die Rede sei dann von Ransomware. Daten der Firmen würden verschlüsselt und erst gegen Zahlungen freigegeben, „in vielen Fällen aber auch trotz Zahlung nicht“.

Aus mehreren Gründen könnten Partyservice-Betriebe und Caterer ein lohnendes Ziel für kriminelle Attacken sein. Finken: „Viele Caterer arbeiten mit zentralisierten Bestell- und Logistiksystemen – ein attraktives Einfallstor.“ Hinzu kommt ihm zufolge, dass die Branche Krankenhäuser, Schulen und Behörden beliefere und Ausfälle deshalb einen „hohen Druck“ erzeugten. Ein weiterer Aspekt: „Besonders kleinere Anbieter unterschätzen oft die Bedrohungslage.“ Sie investierten zu wenig in die IT-Sicherheit.

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Wolfgang Finken unterstreicht in diesem Zusammenhang: „Effektive Cybersicherheit muss kein Vermögen kosten.“ Außerdem gibt es nach der Darstellung des Bundesgeschäftsführers einige staatliche Förderprogramme für IT-Sicherheitsmaßnahmen, die Partyservice-Unternehmer und Caterer nutzen könnten. Über die informiert zum Beispiel das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (www.nkcs.bund.de). Aber auch der Partyservice Bund Deutschland kläre seine Mitglieder und andere interessierte Entscheidungsträger gerne über passende Informations-, Beratungs- und Förderungsmöglichkeiten auf, so Finken.

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