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So hat sich das Gastgewerbe im 2. Quartal 2019 entwickelt

Auch für das 2. Quartal 2019 hat der DEGOHA Bundesverband wieder die aktuellen Umsätze ermittelt. Auf Grundlage monatlicher Konjunkturerhebungen werden somit die aktuellsten Entwicklungen ermittelt, um den Umsatz übersichtlich aufzubereiten. Aber wie haben sich die Zahlen im Vergleich zum vorherigen Quartal entwickeln können?

Statistiken des 2. Quartals 2019 für das Gastgewerbekreatikar, Pixabay

Wie haben sich die Umsätze entwickelt?

Auch im zweiten Quartal haben sich die Gewinne im Gastgewerbe leicht ausbauen lassen. Im ersten Quartal lag der nominale Anstieg zwar noch bei 2,7 Prozent, was im Vergleich zu den 1,9 Prozent des zweiten Quartals etwas weniger ist, der Gewinn ist allerdings dennoch gestiegen. Im Vergleich zum Gaststättengewerbe fällt dieses Wachstum jedoch vor allem im Beherbergungsgewerbe noch deutlich größer aus.

Welche Fortschritte gibt es im Bereich der Beschäftigtenzahlen?

Innerhalb des letzten Jahres sind die Beschäftigungszahlen kontinuierlich gestiegen. Seit März 2019 geht dieser Trend jedoch wieder leicht abwärts, sodass die Zahlen rund um die Beschäftigung derzeit wieder sinken. Mit insgesamt etwa 580.000 Menschen im Gaststättengewerbe stellt dieser Teil den bisher größten Abschnitt dar, gefolgt von den rund 310.000 Menschen im Beherbergungsgewerbe.

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Wie hat sich die Unternehmensanzahl weiterentwickelt?

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass immer weniger Unternehmen und Betriebe in beiden Arten der Gewerbeformen gegründet werden. Im Vergleich zu 2009 hat sich diese Zahl im Gaststättengewerbe um etwa 6 Prozent verringert, für das Beherbergungsgewerbe ist hingegen nur eine Abnahme von etwa 2 Prozent erkennbar. Dennoch zeigt der Trend auch in den letzten Jahren keinen großen Anstieg der Neugründungen, was wiederum den vielen Schließungen entgegensteht.

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Welche Erkenntnisse gibt es zu den Übernachtungszahlen?

Die Analyse der Übernachtungszahlen fällt im Vergleich zum vorherigen Quartal sehr deutlich aus. In jedem Bundesland gibt es einen entsprechenden Zuwachs, was vor allem auch durch die wärmere Jahreszeit bedingt ist. Besonders Mecklenburg-Vorpommern sticht hierbei mit einem Zuwachs von etwa 14,5 Prozent hervor und baut somit auch die Gewinne zunehmend aus. Die Belegung der Hotels liegt bundesweit bei durchschnittlich 60 Prozent, was wiederum etwas weniger als der Gesamtwert des Vorjahres ist.

Themen in diesem Artikel
Management

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