Suche

Hotel und Too Good To Go kämpfen gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Aufgrund des hohen Energie- und Ressourcenverbrauchs bei der Herstellung von Lebensmitteln ist deren Verschwendung einer der Hauptfaktoren, die zum Klimawandel beitragen. Mit Blick auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung hat die Louvre Hotels Group Germany beschlossen, neue Maßnahmen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks ihrer Hotels zu ergreifen und sich Too Good To Go anzuschließen, einer Online-Community von verantwortungsbewussten Lebensmittelanbietern und bewussten Verbrauchern, die sich der Zero-Waste-Philosophie verschrieben haben.

Shutterstock

Bei der Bekämpfung von Umweltproblemen funktioniert die Kombination von zwei Kräften am besten: innovative technologische Lösungen und der gute alte Wille der Menschen. Too Good To Go ist genau das: ein mobiles soziales Netzwerk mit fast sieben Millionen individuellen Nutzern und 12.000 Geschäftspartnern allein in Deutschland. Es funktioniert im Grunde wie ein Online-Shop, in dem Verbraucher Magic Bags kaufen können, die von ausgewählten Lebensmittelanbietern (Restaurants, Hotels, Lebensmittelgeschäften) aus überschüssigen, aber frischen, qualitativ hochwertigen und einwandfrei genießbaren Lebensmitteln mit kurzer Haltbarkeit, die sonst am Ende des Tages weggeworfen werden müssten, für sie zusammengestellt werden. Die Magic Bags werden mit einem Rabatt über In-App-Zahlungsmethoden erworben und die Kunden können sie in einem vom Verkäufer angegebenen Zeitfenster abholen. Da nicht vorhersehbar ist, welche Produkte an einem bestimmten Tag überschüssig sind, ist der Inhalt der Tüte immer eine – wenn auch angenehme – Überraschung.

„Es ist erschütternd zu wissen, dass die Lebensmittelverschwendung, wenn sie ein Land wäre, der drittgrößte Emittent von Treibhausgasen in der Welt wäre. In Deutschland werden jedes Jahr etwa achtzig Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, von denen fünfzig Prozent vermeidbar wären! Allein diese Daten haben uns von der Idee einer Partnerschaft mit Too Good To Go überzeugt. Die Minimierung des CO2-Fußabdrucks unserer Hotels durch Abfallreduzierung und Energieeinsparung war schon immer ein wichtiger Bestandteil unserer Bemühungen um nachhaltige Entwicklung. Jetzt verfügen wir über ein neues und innovatives Instrument, um in diesem Bereich noch bessere Ergebnisse zu erzielen“, so Sebastian Nitsch, Junior Sales & MICE Manager Germany bei der Louvre Hotels Group.

Die Louvre Hotels Group Germany konzentriert sich darauf, die Verschwendung von Lebensmitteln bei der Zubereitung von Frühstücksbuffets zu minimieren. Deshalb können die Kunden prall gefüllte Magic Bags mit Brot, Käse, Aufschnitt, Eiern, Obst und sogar frischen, warmen Morgengerichten erwarten.
Ab sofort sind die Hotels Domicil Hamburg by Golden Tulip, Kiel by Golden Tulip und Düsseldorf City by Tulip Inn Vollmitglieder des Programms. In den kommenden Monaten sollen weitere sechs Hotels der Marken Campanile, Première Classe und Tulip Inn hinzukommen.

Partner aus dem HORECA Scout

„Auf der Verbraucherseite besteht die Nutzerbasis von Too Good To Go überwiegend aus jungen Berufstätigen zwischen fünfundzwanzig und vierundvierzig Jahren, die umweltbewusst und technikaffin sind und einen nachhaltigen Lebensstil anstreben, bei dem die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung eine wichtige Rolle spielt. Wir von der Louvre Hotels Group in der DACH-Region freuen uns über die Möglichkeit, unsere Beziehungen zu dieser Zielgruppe innerhalb der Too Good To Go-Community zu stärken. Viele Aspekte des Stils und des Charakters unserer Häuser sind auf die Bedürfnisse und Erwartungen dieser Gruppe zugeschnitten, einschließlich unseres Engagements für eine nachhaltige Entwicklung“, sagt Bettina Kiefer, Hoteldirektorin im Hotel Düsseldorf City by Tulip Inn.

Canva
Recht und Compliance

Gekündigt und sofort krank: Warum Arbeitgeber mit Misstrauen allein nicht weiterkommen

Ein Mitarbeiter kündigt und wird prompt krank – die Krankschreibung endet passgenau vor dem Resturlaub. Viele Arbeitgeber kennen dieses Muster und sind versucht, die Lohnfortzahlung zu streichen. Doch Vorsicht: Ein aktuelles Urteil zeigt, wie schnell der Verdacht allein zur teuren Falle wird. Wann reicht ein auffälliges Timing aus, um die Krankschreibung anzuzweifeln? Und was müssen Gastgeber konkret in der Hand haben, bevor sie handeln?

Steuerberatungsgesellschaft Schnitzler & Partner
Finanzen und Controlling

Kauf einer Unternehmensimmobilie: Neue Chancen bei der Kaufpreisaufteilung

Die aktuelle Rechtsprechung erweitert den Spielraum bei der Bewertung von Grund und Boden und kann – richtig genutzt – zu höheren Abschreibungsvolumen führen. Eine professionelle Beratung zur Kaufpreisaufteilung kann bei größeren Immobilienerwerben erhebliche Steuervorteile erschließen. Zugleich sollte der Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum erwartbaren Effekt stehen.

Vernetzte Fallen wie die von Rentokil monitoren etwaige Schadnageraktivitäten rund um die Uhr. © Rentokil Initial
Recht und Compliance

Rodentizid-Verbot: Warum Gastronomiebetriebe ihre Schädlingsprävention jetzt umstellen müssen

Die Schädlingsbekämpfung steht vor einem Paradigmenwechsel: Ab Mitte 2026 dürfen Giftköder gegen Nagetiere nur noch bei akutem Befall eingesetzt werden. Die bisher übliche vorbeugende Dauerbeköderung wird verboten. Für Hotels und Gastronomiebetriebe bedeutet das: Wer seine Präventionskonzepte nicht rechtzeitig anpasst, riskiert rechtliche Konsequenzen und gefährdet Hygienezertifikate.

Kemal Üres
Führung, Management und Leadership

Neue Folge „Kemal Rettet“: Wenn Leidenschaft nicht mehr reicht

70 Stunden in der Woche – für vier Euro netto. Kann ein Café überleben, wenn die Inhaberin alles gibt, aber die Zahlen gegen sie arbeiten? Kemal Üres zeigt in Braunschweig, wo selbst bei zufriedenen Gästen die Gefahr lauert – und warum Herzblut allein keine Miete zahlt.

NESTO; Pawel Czerwinski, Pexels
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

KI-gestützte Personalverwaltung: Wie Sprachsteuerung den HR-Alltag in der Gastronomie revolutioniert

Die Nesto Software GmbH präsentiert auf der INTERNORGA 2026 eine KI-gestützte Automatisierungslösung, die Personalverantwortlichen in Gastronomie und Hotellerie zeitaufwändige Routinearbeiten abnimmt. Das System NORA beantwortet HR-Anfragen per Spracheingabe und automatisiert wiederkehrende Verwaltungsprozesse. Was bedeutet das für Betriebe, die täglich mit Schichtplänen, Saisonverträgen und Compliance-Vorgaben jonglieren?

Weitere Artikel zum Thema

Urte Bösche
Der Kostendruck in der Hotellerie zwingt zum Umdenken: Statt auf den niedrigsten Einkaufspreis zu setzen, rücken langfristige Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung in den Fokus. Doch wie rechnen sich Investitionen, die auf den ersten Blick teurer erscheinen?[...]
Urte Bösche
Ketut Subiyanto, Pexels
Wer sagt, dass Reisen schnell gehen muss? Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für den langsameren Weg – und tun damit nicht nur der Umwelt einen Gefallen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Es sind vor allem[...]
Ketut Subiyanto, Pexels
Duravit
Eine neue Badmöbelserie aus massivem Eichenholz bringt natürliche Materialien in zeitgemäßem Design. Das in Kooperation mit Designer Christian Werner entwickelte Programm wird PEFC-zertifiziert im Schwarzwald produziert und bietet modulare Kombinationsmöglichkeiten für unterschiedliche Raumkonzepte.[...]
Duravit
Freepik
Zu viel bestellt, zu viel weggeworfen – und am Ende fehlt trotzdem die richtige Zutat? Künstliche Intelligenz verspricht Abhilfe: Sie analysiert Verbrauchsmuster, passt Bestellmengen an und warnt vor drohendem Verderb. Doch welche Systeme passen wirklich[...]
Freepik
Freepik
Mehrweg wird Pflicht, Einweg wird grüner – und Gastronomen stehen mittendrin. Zwischen gesetzlichen Vorgaben, steigenden Kosten und einer Kundschaft, die Nachhaltigkeit zunehmend einfordert, stellt sich die Frage: Wie gelingt der Umstieg auf umweltfreundliche Verpackungen, ohne[...]
Freepik
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.