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Wie geht der Gast heute mit E-Mails von Hotels um?

Die von Smart Host präsentierte Studie kommt zu überraschenden Erkenntnissen – Klickraten erhöhen sich regelmäßig, nachmittags wird gerne die Hotelwebseite besucht und die Länder der DACH-Region reagieren unterschiedlich. Hier finden Sie alle Ergebnisse und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Hotellerie.
Ekaterina Bolovtsova, Pexels

Das Unternehmen hat in der ersten Jahreshälfte über zehn Millionen E-Mails analysiert, die Hotels an Gäste versendet haben. Dabei konnten die Experten der Customer-Relationship-Management-Software-Lösung für die Hotellerie Smart Host auch feststellen, dass es zwischen den Mitgliedsländern der DACH-Region in Bezug auf das Verhalten nach E-Mail-Kampagnen unterschiedliche Reaktionen gibt. Während Österreich die höchsten Klickraten auf Hotelwebseiten realisiert, zeigt Deutschland im Vergleich die höchsten Öffnungsraten. Die Konsumenten in der Schweiz hingegen lagen dabei stets im Mittelfeld. Darüber hinaus stellten die Autoren der Studie fest, dass über die Hälfte der an die Gäste gesendeten E-Mails seitens der Hotels auf dem Smartphone geöffnet werden und der andere Teil auf dem Desktop.

„Einer der wichtigsten Erkenntnisse ist jedoch, dass von 100 potenziellen Gästen, die durch eine E-Mail einer Kampagne erreicht wurden, knapp ein Drittel diese E-Mail nachmittags abgerufen und dann die Hotelwebsite besucht hat. Was lernen wir daraus? Timing ist und bleibt alles! Apropos Timing: Auch die Wochentage spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Neben dem Mittwoch ist auch der Freitag besonders beliebt. Somit steht fest, dass dieses Marketingtool immer noch rockt, sofern natürlich einige Regeln beachtet werden“, so Thomas Hertkorn, Chief Marketing Officer von Smart Host.

„In dieser umfangreichen Studie konnten wir das Kundenverhalten recht genau analysieren. Die norddeutschen Leserinnen und Leser von Newslettern oder ähnlichen Marketingaktionen reagieren beispielsweise schlechter auf Mailkampagnen als Süddeutsche. Wir können sogar sagen, dass es sich hier speziell um Empfänger aus Berlin und dem Ostseeraum handelt sowie in Süddeutschland um Baden-Württemberg und Bayern. In Österreich im Raum Salzburg sah es dagegen am schlechtesten von allen Regionen im deutschsprachigen Raum aus. Doch es gab noch weitere Erkenntnisse die tatsächlich überrascht haben. Dazu gehörte unter anderem folgende Feststellung: Betreffzeilen mit Smilies sorgen dafür, dass die Wahrscheinlichkeit des Öffnens einer Nachricht um knapp 20% steigt“, fügt Julian Leitner, Gründer von Smart Host, hinzu.

Die Studie der Smart Host GmbH ist hier abrufbar

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