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Best Western baut Wohnhaus für Mitarbeiter

Das Best Western Hotel Das Donners schafft Wohnraum für seine Mitarbeitenden. Nur wenige Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt, entsteht in den kommenden Monaten ein vierstöckiges, modernes Mitarbeiterhaus nach Energieeffizienzstandard mit insgesamt elf Wohneinheiten. Mit diesem zentral gelegenen Objekt wird bezahlbarer Wohnraum in der Stadt geschaffen und der Arbeitsplatz Cuxhaven damit interessanter für potenzielle Bewerber.

Rodolfo Quirós, PexelsRodolfo Quirós, Pexels

Altes macht Platz für Neues und neue Ideen: Das Best Western Hotel Das Donners in Cuxhaven baut ein modernes vierstöckiges Gebäude mit Mitarbeiterwohnungen. Dafür wurde ein baufälliges Gebäude in der Straße „Neue Reihe“ in Cuxhaven abgerissen. Dort soll in den kommenden Monaten das neue Gebäude nach Energieeffizienzstandard entstehen, Fertigstellung voraussichtlich im Sommer nächsten Jahres. Carsten Weber, Geschäftsführer des Best Western Hotel Das Donners, setzt damit seine Prioritäten klar für seine bestehenden Mitarbeiter sowie potenzielle Bewerber. Er möchte mit dem Projekt die Attraktivität von Arbeitsplätzen in Cuxhaven steigern und einen Mehrwert für potenzielle Mitarbeiter durch vereinfachte Wohnungssuche schaffen. Darum hat Weber seine Pläne für die Erweiterung des Hotelkomplexes zunächst verschoben und das Mitarbeiter-Wohnhaus vorgezogen. Die Umsetzung des Projekts wird unter anderem vom Architekten Manfred Ronstedt aus Halle und dem Bauunternehmen Lüdke Bau aus Cuxhaven begleitet. Das geplante Gebäude soll später Platz für elf vollmöblierte Wohnungen bieten. Geplant sind Wohnungen zwischen 21 und 39 Quadratmetern. „Das Gebäude wird durch einen Fahrstuhl und Bewegungsräume vollständig barrierefrei sein. Alle Wohnungen werden mit Wohn-Essbereich, Schlafplatz, Küchenzeile und Duschbad ausgestattet. Weiterhin wird nach Standard EE 40, also besonders energieeffizient, gebaut,“ erklärt Weber. Zusätzlich sollen Räumlichkeiten zur Nutzung für das Housekeeping, ein Pausenbereich und neue Sozialräume für das Team des Bestandshotels entstehen.

Bezahlbaren Wohnraum in Cuxhaven schaffen

Die Thematik der bezahlbaren Wohnräume für Mitarbeiter steht allerdings nicht nur in der Gastronomie im Vordergrund. Auch andere Branchen könnten von dem Projekt profitieren. Weber würde sich freuen, wenn er die Wohnungen auch an weitere Unternehmer vermieten kann, um den Mangel an möblierten Team-Wohnungen zu reduzieren. „Diese Wohnungen wären zum Beispiel auch interessant für Projektleiter, Werksstudenten oder Schülerinnen und Schüler der Seefahrtsschule,“ so Weber.

Partner aus dem HORECA Scout

Herausforderung Mitarbeitende

„Die vergangenen Monate waren aufgrund der Corona-Pandemie besonders hart für die Hotellerie und Gastronomie. Auch wenn die Auflagen und Maßnahmen zurzeit fast vollständig verschwunden sind, ist die Situation weiter angespannt. Bereits vor der Pandemie war es eine Herausforderung, qualifizierten Nachwuchs und ausgebildete Fachkräfte zu finden. Aber während der Pandemie kam hinzu, dass viele Betriebe in Kurzarbeit gehen mussten und die Mitarbeiter teilweise in andere Branchen abwanderten“, erklärt Weber. Am Standort Cuxhaven komme erschwerend hinzu, dass bezahlbarer Wohnraum rar ist. Die Alternative, eine entfernte Wohnung anzumieten, sei nur erschwert möglich, da wechselnde Dienstzeiten nicht durch den ÖPNV abgedeckt werden können. Viele Bewerber kommen zudem nicht direkt aus Cuxhaven oder dem Umland. „Gerade hier in Cuxhaven mit der Nordsee und dem UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer direkt vor der Tür reizt die Küstenregion viele Menschen aus verschiedenen Ecken Deutschlands, aber auch dem Ausland als neuer Arbeitsplatz”, sagt Weber.

Beim Thema Nachwuchskräfte und Auszubildende sind die Anfragen ebenfalls eher verhalten. „In den vergangenen Jahren wurden jährlich zwischen sechs und zehn neue Auszubildende eingestellt“, so Weber. „In diesem Jahr konnte nur eine neue Auszubildene für unser Team gewonnen werden. Dies hat auch mit fehlendem, bezahlbarem Wohnraum zu tun.“ Wie Weber beschreibt, ist gerade bezahlbarer Wohnraum auf Zeit ein Grund, warum das Hotel ein Nachsehen bei den Bewerbern hat: „Als Ausbildungsbetrieb sind wir in der glücklichen Lage, unseren eigenen Nachwuchs nach der Ausbildung übernehmen zu können“, erklärt Weber. „In diesem Jahr freuen wir uns direkt über vier motivierte Auszubildende, die uns im Team weiterhin unterstützen werden. In den kommenden Jahren könnte sich dies allerdings schwieriger gestalten“, so die Einschätzung des Hotelchefs.

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