Suche
Anzeige

Es ist angerichtet: Feinkosthändler mit erweitertem Multi-Channel-Vertrieb

Die 1973 in Göttingen gegründete A. Viani Importe GmbH bietet Gastronomen, Feinkostfachhändlern sowie privaten Gourmets über 3.000 erlesene italienische Feinkostprodukte. Mit einem Fachhandelskatalog für Großhändler und Gastronomen gestartet, macht der führende Importeur mediterraner Spezialitäten seine Produkte schmackhaft und distribuiert mehrkanalig – über einen Print-Katalog, eine zentrale Content- und E-Commerce-Plattform und über den Flagship-Store „Viani Alimentari“ in der Göttinger Innenstadt.

Multi-Channel in PerfektionA. Viani Importe GmbHA. Viani Importe GmbH

Den Weg zur aufmerksamkeitsstarken Multi-Channel-Distribution prägen zwei Meilensteine: Zunächst führten die Vertriebsprofis ein zentralisiertes Produktinformationssystem (PIM) ein, das regelmäßig Updates erfährt. Darauf folgte der Relaunch des Online-Shops hin zu einer Lust auf Genuss schürenden Content- und E-Commerce-Plattform mit integrierter Arbeitsumgebung.

Viele Systeme verderben den Brei

Zwei wichtige Ingredienzen verleihen dem Shop eines Feinkostanbieters die nötige Würze, um zum Kauf zu animieren: schöne, von Händlern einsetzbare Produktinformationen sowie verlässlicher Datenstamm. Für die Göttinger keine Kleinigkeit, denn Produktvielfalt, häufiger Produkt-, Größen- und Etikettenwechsel sowie eigenes Firmenwachstum durchkreuzen gute Datenqualität. Verschiedene Abteilungen wie Einkauf, Kundendienst oder Entwicklung nutzen verschiedene Programme. Wer Artikel in den Online-Shop einpflegt, greift zu einem anderen Tool als Katalog-Layouter oder Mitarbeiter, die Händler direkt mit Informationen versorgen. Daten werden mehrfach erfasst, Fehler potenzieren sich, Zeit verrinnt ineffizient. Daher suchte Geschäftsführer Remo Viani nach einer Lösung, die Produktdatenpflege zu kanalisieren und beauftragte die Digital-Commerce-Agentur Blackbit.

Partner aus dem HORECA Scout

Zutaten für gute Produktdatenpflege: Zentralisierung, Schnittstellen, Offenheit

Julius Kuhn-Régnier, Leiter des Online-Bereichs von Viani.
Julius Kuhn-Régnier, Leiter des Online-Bereichs von Viani. (Foto: A. Viani Importe GmbH)

Blackbit setzt als Basis das intuitiv bedienbare, flexible Produktinformationssystem Pimcore ein und schneidet es auf den Feinkostanbieter zu. Nach Entwicklung, Implementierung und Schulung legen die Mitarbeiter los. Sie importieren nun via Plugin Produkte aus der Warenwirtschaft in das Produktinformationsmanagementsystem (PIM); Änderungen im ERP-System schlagen sich nachfolgend automatisch im Online-Shop nieder. Ziert beispielsweise ein neues Etikett eine Olivenölflasche und eine weitere Größe stößt hinzu, ziehen sich Mitarbeiter Artikelinformationen, Artikelnamen und Packungsgrößen mit Fotografien, Beschreibungen und Videos aus dem PIM. Das klappt mit wenigen Klicks und merzt manuelle Fehlerquellen aus. „Während die grundlegenden Informationen zu jedem Produkt zentral im Warenwirtschaftssystem verwaltet werden, können wir Ergänzungen über das PIM beliebig steuern“, so der Leiter des Online-Bereichs von Viani, Julius Kuhn-Régnier. „Denn je nach Saison gibt es andere Geschichten zu erzählen.“

Lesen Sie auch
Arbeitszeit, Dienstplan, und SchichtplanungGehalt, Benefits und AltersversorgungKostenmanagement
Mindestlohn 2026: Wie Betriebe im Gastgewerbe Personalkosten wieder steuerbar machen

Convenience Flow

Schnittstellen verbessern den Workflow: Das flexible System arbeitet mit der von Viani präferierten Katalogerstellungssoftware EasyCatalog zusammen, so dass die zuständigen Mitarbeiter ganze Sortimentskataloge einfach auf Klick aktualisieren und digital ausgeben oder drucken lassen können. Blackbit bezieht in der neuen Plattform unterschiedliche Ziel- und Kontaktgruppen ein: Zulieferer erstellen sich im eigens für sie ins Leben gerufenen Lieferantenportal Etiketten, die die Warenannahme ins automatisierte Warenhaussystem vereinfachen. Händler genießen den Service, sich mit dem neuen Pimcore-Shop in Sekunden Bild-, Textmaterial und ganze Kataloge herunterzuladen. Und wer für wenig Aufwand viel bekommt, ist wohlgesinnt und klickt bereitwillig auf „mehr“. Endkunden, die zuvor nur stöbern konnten, kaufen nun mit eigenem Warenkorb ein, während das Fachpublikum sich ins Händlerportal einloggt.

Themen in diesem Artikel
ManagementFeinkostFoodMarketing

Lust auf Genuss – ein Muss

Blackbit rät Viani, den Erlebnischarakter des Angebotes in den Vordergrund zu stellen und Online-Shop sowie Marketingmaterialien emotional aufzuladen. Charmante Bilder, erzählte Geschichten, Persönliches und konsequent emotionale Sprache berührt Consumer, hebt Viani von Mitbewerbern ab und macht Lust auf Genuss. Viani vertraut auf die Empfehlung der Agentur. Mit einem integrierten Content- und Asset-Management setzt Blackbit die Idee um. Die Plattform hebt Stimmung und Kaufbereitschaft des Besuchers, greift diese in Echtzeit auf und wandelt den Erwerb eines Produktes zum Gewinn eines Gefühls.

Warenkorb oder Einkaufskörbchen?

Der Onlinekauf auf der E-Commerce-Plattform geht mühelos und intuitiv vonstatten.  Konsumenten und Händler finden jeweils passende und beliebte Zahlungsoptionen. B2B-Kunden bestellen volle Verpackungseinheiten per Vorauswahl, während Endverbraucher einzelne Artikel ordern. Die Bestellhistorie nimmt Präferenzen auf, und für Freunde der Haptik sowie des kleinen Plauschs weist die nutzerfreundliche Händlersuche den Weg ins Geschäft ums Eck.

Lesen Sie auch
Branche und TrendsGehalt, Benefits und AltersversorgungRecruiting und Fachkräftemangel
Was verdient man wirklich im Gastgewerbe? Ein ehrlicher Gehalts-Check vom Azubi bis zur Küchenleitung

Auf den Punkt

Für seine Strategie und Entwicklung, die zu einem deutlich höheren Online-Umsatz führen, wurde Blackbit mehrfach belohnt: „Der Webauftritt errang den Shop Usability Award für den ‚Innovativsten Shop‘, brachte Vianis Geschäft nach vorn und erhöht die Mitarbeiterbindung, weil sich das Team kreativ austoben kann“, fasst Blackbit-Geschäftsführer Daniel Gerlach zusammen. „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg!“

Quinyx
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

Mindestlohn 2026: Wie Betriebe im Gastgewerbe Personalkosten wieder steuerbar machen

13,90 Euro heute, 14,60 Euro 2027 – und fast jede zweite Arbeitskraft im Gastgewerbe ist betroffen. Doch der Stundensatz allein entscheidet nicht über die Personalkosten. Wo genau im Dienstplan das Geld verloren geht und welche Schicht-Stellschrauben Lohnsteigerungen abfedern, ohne Service und Team zu belasten.

Joshua Rodriguez, Unsplash
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

Rentenreform: DEHOGA warnt vor Minijob-Aus und sieht eine Million Stellen im Gastgewerbe in Gefahr

Es geht um die Zukunft eines ganzen Beschäftigungsmodells: Die Rentenkommission will den Sonderstatus von Minijobs streichen, und im Gastgewerbe stehen damit rund 1,1 Millionen Stellen auf dem Spiel. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick spricht von einem „Frontalangriff“ auf die Branche, warnt vor neuer Schwarzarbeit und fordert die Politik zum Umsteuern auf.

Markus Spiske, Pexels
Datenschutz

Sommer 2026: Personelle Abwesenheit wird zum Sicherheitsrisiko

Urlaubszeit und ausgedünnte Teams schaffen genau die Lücken, die Cyberkriminelle suchen. Stoïk-Daten belegen, dass Juli und August zu den schadensintensivsten Monaten zählen – und dass die Hotellerie zunehmend ins Visier gerät. Anhand dreier Fälle wird sichtbar, wie E-Mail-Betrug, manipulierte Bankverbindungen und verzögert wirkende Kompromittierungen funktionieren.

Banerjee & Kollegen
Gastro, Recht und Gewerbe

Typische Streitfragen bei Hotel- und Gastronomieimmobilien

Gewährleistungsausschlüsse sind bei Bestandsimmobilien üblich, im Gastgewerbe aber nur dann tragfähig, wenn die Informationslage stimmt. Streit entsteht regelmäßig dort, wo bekannte Einschränkungen der Nutzung oder der Betriebsfähigkeit nicht sauber offengelegt und vertraglich eingeordnet werden.

Weitere Artikel zum Thema

Quinyx
13,90 Euro heute, 14,60 Euro 2027 – und fast jede zweite Arbeitskraft im Gastgewerbe ist betroffen. Doch der Stundensatz allein entscheidet nicht über die Personalkosten. Wo genau im Dienstplan das Geld verloren geht und welche[...]
Quinyx
Tim Douglas, Pexels
Die Branche sucht Nachwuchs – und Nachwuchs fragt zuerst nach dem Gehalt. Die aktuellen Zahlen inklusive der unbequemen Wahrheiten und der Stellschrauben, an denen gute Arbeitgeber drehen sollten.[...]
Tim Douglas, Pexels
Joshua Rodriguez, Unsplash
Es geht um die Zukunft eines ganzen Beschäftigungsmodells: Die Rentenkommission will den Sonderstatus von Minijobs streichen, und im Gastgewerbe stehen damit rund 1,1 Millionen Stellen auf dem Spiel. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick spricht von einem „Frontalangriff“[...]
Joshua Rodriguez, Unsplash
Privat
Eine junge Führungskraft, die schon als Kind von der Hoteldirektion träumte, gewinnt den Deutschen Hotelnachwuchs-Preis 2026. Doch was hält jemanden in einer Branche, die fordert, fordert und manchmal an die Grenzen bringt? Ein Gespräch über[...]
Privat
geralt, Pixabay (KI)
Acht Stunden, zehn Stunden – oder bald eine ganze Woche zum Verteilen? Ein erster Entwurf aus dem Bundesarbeitsministerium soll das Arbeitszeitgesetz reformieren. Doch ausgerechnet die geplante Flexibilisierung sorgt für scharfe Kritik aus dem Gastgewerbe. Warum[...]
geralt, Pixabay (KI)
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.