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Vermögensschutz für Unternehmer vor dem Ruhestand

Die private Ruhestandsfinanzierung spielt für Unternehmer eine entscheidende Rolle. Die Herausforderung liegt darin, Vermögenswerte aufzubauen, die über das aktive Berufsleben hinaus ein stabiles Einkommen generieren können. Und ebenso spielen die Absicherung vor wirtschaftlichen Tiefschlägen und die Absicherung der Vermögensnachfolge eine Rolle.

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Warum ist die Ruhestandsplanung für Unternehmer wichtig?

Die private Ruhestandsfinanzierung spielt für Unternehmer eine entscheidende Rolle. Im Gegensatz zu Angestellten, die oft auf betriebliche Rentensysteme oder staatliche Pensionen zurückgreifen können, müssen Unternehmer ihre Altersvorsorge weitgehend selbst gestalten. Dies erfordert eine langfristige, strategische Planung, um ein ausreichendes Einkommen im Ruhestand zu sichern. Die Herausforderung liegt darin, Vermögenswerte aufzubauen, die über das aktive Berufsleben hinaus ein stabiles Einkommen generieren können. „Die finanzielle Vorbereitung auf den Ruhestand benötigt eine frühzeitige und umfassende Struktur und Strategie. Dazu gehören das Wissen um die eigenen Ziele und finanziellen Herausforderungen, die Wünsche zur Vermögensnachfolge und schließlich der Aufbau eines diversifizierten und tragfähigen Portfolios aus Investitionen, die weit über das eigenen Unternehmen hinausgehen“, sagt der Krefelder Finanzexperte Rolf Klein. Er hat die Marke „Rolf Klein Insight – Finanzielle Bildung, Aufklärung und Lösungen“ geschaffen und steht dafür, für seine Mandanten finanzielle Freiheit und Sicherheit durch mehr Bildung, Wissen und Verständnis über die Kapitalmärkte und wirtschaftlichen Zusammenhänge zu erreichen.

Wie kann eine ideale Ruhestandsplanung für Unternehmer aussehen?

Zunächst sollten Unternehmer laut Rolf Klein darauf achten, ihr Einkommen und Vermögen im Ruhestand nicht direkt vom Erfolg ihres Unternehmens abhängig zu machen. Bezüge aus der Vermögensnachfolge können einen Beitrag leisten, aber in immer mehr Fällen werden Unternehmen einfach stillgelegt, weil sich kein Nachfolger findet. „Daher sollte eine effektive Anlagestrategie für den Ruhestand die Diversifikation des Portfolios außerhalb des eigenen Geschäfts umfassen, um Risiken zu minimieren. Das beinhaltet Investitionen in Aktien und andere Kapitalmarktinstrumente und gegebenenfalls auch in Immobilien und möglicherweise andere Unternehmen, um ein ausgewogenes Portfolio zu schaffen“, sagt Rolf Klein. Ebenso weist Rolf Klein auf die wachsende Bedeutung des digitalen Vermögensmanagements hin. Die Technologie ermöglicht eine hohe Personalisierung, wobei individuelle Risikopräferenzen und Anlageziele berücksichtigt werden. Außerdem bieten digitale Plattformen eine hohe Transparenz und Echtzeit-Zugang zu Portfolioinformationen, was letztlich für jedermann attraktiv ist. Das von Rolf Klein beratene global investierende „Target Managed Depot“ beispielsweise verfolgt einen sogenannten Absolute Return-Ansatz. Ziel der Strategie ist es, auch bei fallenden Aktien- und Rentenmärkten, die Verlustrisiken möglichst gering zu halten oder sogar davon in Form von Zugewinnen zu profitieren. Das Depot kann digital eröffnet werden.

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Warum ist Vermögensschutz in diesem Zusammenhang so wichtig?

Vermögensschutz ist ein zentraler Bestandteil der Ruhestandsplanung. Er beinhaltet Strategien, um das Vermögen vor Inflation, Marktvolatilität, rechtlichen Risiken und anderen potenziellen Gefahren zu schützen. Dazu gehören Diversifikation der Investitionen, der Einsatz von Versicherungen und die Nutzung von besonderen rechtlichen Strukturen im Ausland. Es geht darum, das Vermögen so zu strukturieren, dass es sowohl im aktiven Berufsleben als auch im Ruhestand gesichert ist und gleichzeitig den steuerlichen Rahmen optimal nutzt.

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Welche Möglichkeiten stehen denn im Ausland zur Verfügung?

Vor allem das Fürstentum Liechtenstein steht dabei im Fokus. Liechtenstein gilt als Wirtschafts- und Stabilitätsoase und bietet besondere Möglichkeiten für Anleger. Liechtenstein hat als eines von nur fünf Ländern weltweit ein AAA-Rating, weil es keine Staatsverschuldung gibt. Außerdem unterliegt Liechtenstein als Nicht-EU-Mitglied keinen Bankenhaftungsrisiken nach dem Europäischen Stabilitätsmechanismus, bietet dafür aber alles Vorteile des europäischen Wirtschaftsraumes. Eine Möglichkeit zur Nutzung liechtensteinischer Strukturen für den Vermögensschutz und die Ruhestandsfinanzierung hat Rolf Klein mit der „Private Wealth Police“ geschaffen. „Damit ist es möglich, die Lebensversicherung nach liechtensteinischem Recht als ganzheitliche Lösung für eine banken- und vertriebsunabhängige Vermögensstrukturierung mit dem Fokus auf Vermögensplanung, Finanzplanung, Nachlassplanung und Vorsorgeplanung zu nutzen. Durch die liechtensteinische Versicherungslösung kann das Vermögensmanagement breit diversifiziert werden, indem aus über 10.000 Fonds und ETFs beziehungsweise diverse Vermögensverwaltungsstrategien ein individuelles passendes Depot zusammengestellt wird“, erklärt Rolf Klein, der die Strategie gemeinsam mit der Vienna-Life Lebensversicherung AG aus Liechtenstein, einem Spezialanbieter für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen, entwickelt hat. Das wird mit weitreichenden steuerlichen Vorteilen für die Anleger verbunden, die vor allem bei der Vermögensnachfolge ausgespielt werden. „Durch das Gestaltungsprivileg der sogenannten ‚Whole Life Police‘ lässt sich der Nachlass frühzeitig organisieren. Die Lösung endet erst mit dem Tod der versicherten Person oder Personen, wodurch individuelle Gestaltungen jederzeit möglich sind. Dadurch kann der Versicherungsvertrag so gestaltet werden, dass die Auszahlung aus der Vermögensverwaltung steuerfrei und außerhalb eines eventuellen Testaments direkt an den im Versicherungsvertrag begünstigten Versicherungsnehmer und Erbe erfolgt.“

Themen in diesem Artikel
Recht und FinanzenRuhestandsfinanzierung

Gibt es weitere Gestaltungsvorteile im Vermögensschutz durch die liechtensteinische Lösung?

Rolf Klein stellt zwei Vorteile heraus. Zum einen unterliegt die Tätigkeit von Versicherungsunternehmen in dem Fürstentum dem liechtensteinischen Versicherungsaufsichtsgesetz. Dieses Gesetz sieht ausdrücklich vor, dass die Vermögenswerte zur Deckung der versicherungstechnischen Rückstellung (der sogenannte Deckungsstock) eine Sondermasse nach der Konkursordnung zur Befriedigung der Versicherungsforderungen bilden. Bei einer Insolvenz einer Versicherungsgesellschaft in Liechtenstein kann der Versicherungsnehmer das Deckungskapital einfach zurückfordern und wird besonders rasch befriedigt. „Und auch der andere Aspekt hat direkt mit dem Risiko einer Insolvenz zu tun, und zwar der des Senior-Unternehmers. Marktveränderungen, unternehmerische Fehlentscheidungen oder auch eine Scheidung können schnell an den Rand des wirtschaftlichen Ruins führen. Der Insolvenzschutz des Fürstentums Liechtenstein setzt dabei internationale Maßstäbe. So können im Rahmen der Private Wealth Police zuverlässige Personen mit unwiderruflichen Bezugsrechten ausgestattet werden, um das darin befindliche Vermögen der Haftung zu entziehen. Damit entfaltet die Insolvenzschutz-Police umfassende Schutzfunktionen, um das Vermögen auch in Krisenfällen abzusichern.“ Rolf Klein hat mit drei Co-Autoren, einem Nachlass-Coach und zwei Rechtsanwälten für Erbrecht beziehungsweise Stiftungsrecht, das Buch „Erfolgsformel Liechtenstein“ verfasst.

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