Suche
Anzeige

Warum kontaktloses Bezahlen in der Gastronomie immer wichtiger wird

Videokonferenzen im Beruf, Self-Checkout im Supermarkt oder Roboter, die die Wohnung saugen – sämtliche Bereiche unseres Alltags werden immer digitaler. Und davon ist die Gastronomie nicht ausgeschlossen: Eine der bedeutendsten Veränderungen der vergangenen Jahre betrifft die Art und Weise, wie Gäste ihre Rechnungen begleichen – die Kartenzahlung. Die Zukunft der Kartenzahlung in der Gastronomie verspricht eine digitale Revolution, die sowohl für Restaurantbesitzer als auch für Gäste ein großer Vorteil sein wird.

LightspeedLightspeed

Kontaktlose Zahlungen sind auf dem Vormarsch

Laut einer Studie von Lightspeed aus dem Jahr 2022, in der weltweit 1100 Gastronomiebetriebe und 7000 Verbraucher befragt wurden, zahlen 51% der Restaurantgäste bevorzugt bargeldlos. 26% zahlen gerne mit EC- oder Kreditkarte, während 25% lieber Mobile Payment nutzen. Die Akzeptanz von kontaktlosen Zahlungen wurde in den vergangenen Jahren im Zuge der Kontaktbeschränkungen beschleunigt, da sie den Kontakt zwischen Gast und Servicekraft minimieren und somit hygienischer sind. Kontaktlose Zahlungen geben den Gästen daher ein Gefühl von Sicherheit, was einer der Gründe dafür ist, warum Sie weiterhin an Bedeutung gewinnen werden. 

Mobile Zahlungen sind hier ganz vorne mit dabei und haben bereits damit begonnen, traditionelle EC- und Kreditkartenzahlungen zu verdrängen. 

Partner aus dem HORECA Scout

Besonders in der Gastronomie werden diese Apps noch wichtiger werden, denn sie bieten den Gästen nicht nur eine bequeme Möglichkeit, die Rechnung zu bezahlen, sondern sie sorgen auch für eine schnellere Zahlungsabwicklung: Anstatt die Kredit- oder Debitkarte zu zücken und den PIN einzugeben, müssen Gäste lediglich ihr Smartphone auf das Zahlungsterminal auflegen, um die Transaktion abzuschließen. Das spart besonders viel Zeit im Vergleich zum traditionellen Bezahlen mit Bargeld und erhöht die Effizienz im Restaurant.

Kontaktlose Zahlungen gestalten den Restaurantbetrieb effizienter und sicherer

Eine der Vorteile kontaktloser Zahlungen liegt auf der Hand: Die Steigerung der Effizienz. Das lästige Heraussuchen von Bargeld und das Hantieren mit Wechselgeld entfällt. Das spart dem Servicepersonal Zeit und ermöglicht einen schnelleren Bezahlvorgang. Infolgedessen können Restaurants mehr Tische pro Abend bedienen, dadurch ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die Personalkosten senken.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingRecht und ComplianceFührung, Management und Leadership
Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

Ein weiterer Vorteil ist die Reduzierung des Bargeldmanagements aus Sicht des Restaurants, denn kontaktlose Zahlungen sind in der Regel sicherer als Bargeldtransaktionen. Moderne Zahlungsterminals verwenden verschlüsselte Technologie, um Zahlungsdaten zu schützen. Mit der kontaktlosen Zahlung reduziert sich die Notwendigkeit, große Bargeldsummen zu handhaben, zu zählen und sicher zu verwahren. Dies minimiert das Risiko von menschlichen Fehlern und Diebstählen, was der finanziellen Sicherheit des Restaurants zugutekommt. Darüber hinaus reduziert sich auch das Risiko, dass gefälschte Banknoten, mit denen sich Restaurants konfrontiert sehen könnten, in den Umlauf geraten. 

Maßgeschneiderte Restauranterlebnisse werden zum Standard

Die Zukunft der Kartenzahlung in der Gastronomie wird von personalisierten Zahlungs- und Restauranterlebnissen geprägt sein. Moderne ganzheitliche Kassensysteme bieten Gastronomen die Möglichkeit, Informationen über Gäste zu sammeln und sie in einer Datenbank zu speichern. Sie ermöglichen das Anlegen von digitalen Kundenprofilen und die Datenanalyse aus einer Hand. Auf Grundlage dieser Informationen können gezielte Marketingaktionen durchgeführt und Treueprogramme aufgesetzt werden. Außerdem können intelligentere Geschäftsentscheidungen getroffen werden, wie zum Beispiel die Optimierung des Menüs und die Anpassung von Preisen anhand der Nachfrage und des Kundenverhaltens. Das Ergebnis: eine höhere Kundenbindung, zufriedenere Gäste und daraus resultierend ein höherer Umsatz. 

Themen in diesem Artikel
Software und SystemeBargeldKartenzahlungMobile Payment

Schnellere und genauere Buchführung

Die Verwendung einer integrierten Bezahllösung erleichtert die Buchführung erheblich, da Zahlungen über das Zahlungsterminal angenommen und automatisch an das Kassensystem gesendet und einsortiert werden. Auf diese Weise müssen die Zahlungen am Ende der Schicht nicht mehr mit den Rechnungen im Kassensystem abgeglichen werden, was den Tagesabschluss deutlich beschleunigt.

„In einem gut besuchten Restaurant kann es besonders zu Stoßzeiten sehr hektisch werden. Wenn man dann bei jeder Transaktion einige Sekunden einspart, macht sich das in der Summe schon bemerkbar“, erklärt Oliver Wizmer, Regional Manager Hospitality, DACH bei Lightspeed. „Viele Gastrobetriebe verbringen noch erheblich viel Zeit mit dem Tagesabschluss und dem Ausrechnen von Trinkgeld nach jeder Schicht. Mit einer integrierten Zahlungslösung können Fehlbuchungen vermieden und Personalkosten gespart werden.“

Lesen Sie auch
AußengastronomieGastro, Recht und Gewerbe
Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?

Worauf man bei der Einführung einer modernen Bezahllösung achten sollte

Als Gastronom mag es den Eindruck erwecken, dass es eine schier unendlich breite Palette an möglichen Zahlungsdienstleistern gibt, die die kontaktlose Zahlung im Restaurant ermöglichen. Dennoch können sich besagte Dienstleister deutlich in ihrem Angebot unterscheiden. Für Gastronomen ist es in erster Linie wichtig, dass die Bezahllösung reibungslos mit dem Kassensystem kommuniziert. Um die Systemstabilität und Sicherheit zu gewährleisten, sollten sich Gastronomen vorab darüber informieren, mit welcher Hardware die Lösung kompatibel ist. 

Die Preisstruktur der Anbieter kann sich ebenfalls stark voneinander unterscheiden. Welche Preisstruktur am geeignetsten ist, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Zu einem gehobenen Restaurant mit einem überdurchschnittlichen Bestellwert und einer konstanten Anzahl an Gästen passt am besten ein Tarif mit etwas höheren Fixkosten und geringen variablen Kosten. Bei einem Foodtruck sind die Anzahl der Gäste und Bestellungen tagesabhängig und nicht sehr leicht vorhersehbar – niedrigere Fixkosten mit höheren variablen Kosten haben hier einen höheren Stellenwert.

„In jedem Fall ist eine transparente Preisstruktur wichtig, denn nur so wissen Gastronomen auch den tatsächlichen Preis“, betont Oliver Wizmer. „Viele Kosten sind auf den ersten Blick nicht sofort ersichtlich und bedürfen einer genaueren Prüfung. Beispielsweise könnten bei einigen Zahlungsdienstleistern Zusatzkosten auf Gastrobetriebe zukommen, wenn ein bestimmtes Transaktionsvolumen in einem vorgegebenen Zeitraum nicht erreicht wurde.“

Integrierte Zahlungen: eine Win-win-Situation für alle Beteiligten

Insgesamt verspricht die Zukunft der Zahlungen in der Gastronomie eine spannende Entwicklung, die den Gästen mehr Bequemlichkeit, Sicherheit und maßgeschneiderte Erlebnisse bietet. Für Restaurantbesitzer eröffnen sich gleichzeitig Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz und zur Verbesserung der Gästezufriedenheit.

Die L’Osteria ist mit über 130 Filialen eine der beliebtesten Restaurantketten Deutschlands und hat den Mehrwert einer ganzheitlichen Kassensystem- und Bezahllösung bereits erkannt. Durch die Implementierung des cloud-basierten Kassensystems von Lightspeed konnte das ehemals manuelle und zeitaufwändige Verfahren, bei dem das Personal die Quittungen von der Terrasse aufnahm und sie an die Rezeption weiterleitete, in einen automatisierten Prozess umgewandelt werden. 

„Der nahtlose Austausch zwischen den Geräten sorgt auch dafür, dass Zahlungen immer mit den Daten im Kassensystem übereinstimmen“, stellt Johannes Stach, Projekt Manager bei der FR L’Osteria SE, fest. „Auf diese Weise müssen Rechnungen am Ende der Schicht nicht noch einmal manuell abgeglichen werden, was zu einem blitzschnellen Tagesabschluss führt. Seit der Einführung von Lightspeed Payments kann sich unser Servicepersonal im Schnitt 2 Minuten pro Gast mehr Zeit nehmen.“

Bezahllösungen in der Gastronomie bieten sowohl für Gäste als auch für Restaurantbesitzer eine ganze Reihe von Vorteilen, indem sie Bequemlichkeit, Sicherheit, Effizienz und maßgeschneiderte Erlebnisse gewährleisten. Erfolgsgeschichten wie die von L’Osteria, die mittlerweile an 160 Standorten in acht Ländern (u.a. Schweiz, Frankreich, Niederlande und Großbritannien) vertreten ist und weiter wächst, zeigen, wie eine ganzheitliche Kassensystem- und Bezahllösung Gastronomiebetriebe optimieren kann.

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

50 Mitarbeiter, jahrelang unbemerkt, ein sechsstelliger Schaden: Die Razzia in einem Restaurant in München hat eine unbequeme Frage zurück auf die Tagesordnung gebracht – wie gut kennen Gastronomen eigentlich die Abläufe in ihrem eigenen Haus? Steuerberater Christopher Arendt erklärt, wo die typischen Schwachstellen sitzen und warum wachsende Betriebe ihre Kontrollen jetzt mitwachsen lassen müssen.

Robert Bye, Unsplash
Außengastronomie

Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?

Sommer, Sonne, Außengastronomie – und eine Rechnung, die je nach Standort um den Faktor 60 auseinandergehen kann. Pünktlich zum Start der Hauptsaison hat der Bund der Steuerzahler die Terrassengebühren für rund 200 deutsche Städte erhoben. Das Ergebnis macht deutlich, wie unterschiedlich Städte Außengastronomie bepreisen.

wattline GmbH
Allgemeine Haustechnik

Energieverbrauch im Gastgewerbe: Wo die größten Kostentreiber liegen

Strom, Gas, Heizung – Energiekosten gehören zu den größten Ausgabenposten in Hotels und Restaurants. Doch die Höhe der Rechnung ist alles andere als Zufall: Öffnungszeiten, Gästeaufkommen und die Lage des Betriebs spielen eine ebenso große Rolle wie die technische Ausstattung. Wer weiß, an welchen Stellschrauben sich tatsächlich drehen lässt, kann Kosten senken – ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Doch welche Faktoren wiegen am schwersten, und wo verbergen sich die größten Einsparpotenziale?

Canva
Digitalisierung

KI-Inhalte kennzeichnen: Was ab 2. August 2026 gilt

Ein KI-generiertes Zimmerfoto auf der Buchungsseite, der Speisekarten-Text aus ChatGPT, das Instagram-Motiv per Knopfdruck: Ab dem 2. August sind solche Inhalte kennzeichnungspflichtig. Was der EU AI Act konkret fordert, wo die Grenze zur klassischen Bildbearbeitung liegt – und warum Betriebe, die das ignorieren, Abmahnungen und empfindliche Bußgelder riskieren.

Lightspeed, L Seden
Branche und Trends

Nachhaltigkeit in der Gastronomie stößt an die Preisgrenze

Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Lightspeed bringt eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Deutschlands Restaurantgäste fordern nachhaltige Konzepte – regional, saisonal, müllvermeidend. Doch sobald es ans Bezahlen geht, kippt die Begeisterung. Mehr als die Hälfte akzeptiert maximal fünf Prozent Aufschlag. Für Gastronomiebetriebe wird die grüne Transformation damit zur ökonomischen Gratwanderung.

Gastfreund GmbH
Branche und Trends

Warum Hotels 2026 ohne digitale Gästekommunikation Marktanteile verlieren

Zwei Drittel aller Gäste fordern heute aktiv digitale Kommunikationslösungen, doch viele Hotels hinken weit hinterher. Was einst als Innovation galt, ist längst zur Grunderwartung geworden und wer jetzt nicht handelt, verliert nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern schlicht den Anschluss. Ein aktueller Branchenreport der Gastfreund GmbH zeigt, wo der größte Hebel liegt – und warum die eigentliche Herausforderung nicht Technologie, sondern Integration ist.

Weitere Artikel zum Thema

Canva
Ein KI-generiertes Zimmerfoto auf der Buchungsseite, der Speisekarten-Text aus ChatGPT, das Instagram-Motiv per Knopfdruck: Ab dem 2. August sind solche Inhalte kennzeichnungspflichtig. Was der EU AI Act konkret fordert, wo die Grenze zur klassischen Bildbearbeitung[...]
Canva
Gastfreund GmbH
Zwei Drittel aller Gäste fordern heute aktiv digitale Kommunikationslösungen, doch viele Hotels hinken weit hinterher. Was einst als Innovation galt, ist längst zur Grunderwartung geworden und wer jetzt nicht handelt, verliert nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern[...]
Gastfreund GmbH
TheFork
Nicht wahrgenommene Reservierungen zählen zu den wirtschaftlich relevantesten Einflussfaktoren im Gastronomiebetrieb und wirken sich unmittelbar auf Umsatz und Auslastung aus. Aktuelle Marktauswertungen zeigen zugleich, dass sich No-Shows durch strukturierte Prozesse im Reservierungsmanagement deutlich reduzieren lassen.[...]
TheFork
SumUp, Unsplash
Die digitale Rechnungsstellung wird zur gesetzlichen Pflicht – und das schneller als viele denken. Während der Empfang elektronischer Rechnungen bereits seit Jahresbeginn verpflichtend ist, müssen Hotels und Restaurants ab 2027 schrittweise auch beim Versand umstellen.[...]
SumUp, Unsplash
Luciano Oliveira, Unsplash
Wenn die WM um drei Uhr morgens anpfeift: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika stellt das deutsche Publikum vor eine ungewohnte Frage: Wie schaut man eigentlich gemeinsam, wenn die Spiele mitten in der Nacht laufen? Telekom[...]
Luciano Oliveira, Unsplash
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.