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Aufklärung statt Panik: Dem Corona-Virus im Gastgewerbe begegnen

Das Coronavirus sorgt derzeit für Unruhe und Spekulationen, doch Hysterie und Panik sind weder sinnvoll noch zielführend. Der DEHOGA Bundesverband hat ein branchenspezifisches Merkblatt mit den wichtigen Informationen für Gastronomen und Hoteliers veröffentlicht. Gibt es vorbeugende Maßnahmen, müssen Gäste informiert werden und wie bleibe ich informiert?

© Gilnature | iStockphoto

Made in China – ist eine Kontamination über Gegenstände möglich?

Derzeit liegen keine Erkenntnisse über eine Kontamination durch Gegenstände vor. Um sich an importierten Waren anzustecken, müsste der Virus den Transportweg unbeschadet überstanden haben. Und auch wenn noch unklar ist, ob das neuartige Coronavirus in flüssigem oder getrocknetem Material mehrere Tage infektiös bleibt, ist noch keine Infektion durch Gegenstände bekannt.

Wie können Hygienemaßnahmen optimiert werden?

Die für Gastronomiebetriebe geltenden Hygieneregeln sind eine gute Voraussetzung und sollten konsequent eingehalten werden. Sowohl die Nies- und Hustenetikette sowie der hygienische Umgang mit frischen oder rohen Lebensmitteln sind derzeit noch strikter zu beachten. Regelmäßige Händedesinfektion sowie das regelmäßige Wechseln der Schutzhandschuhe sind nicht nur in Zeiten des Coronavirus Basics bei der Hygiene in Küche und Gastraum.

Was bedeutet das Coronavirus für den Tourismus in Deutschland?

Derzeit wurden in China lediglich Reisen innerhalb des Landes eingeschränkt sowie Gruppen-und Pauschalreisen (mit ADS-Visum) ins Ausland mit Abreisedatum ab dem 27. Januar 2020 abgesagt. Die Auswirkungen des Virus auf den Tourismus hängen laut der Deutschen Tourismuszentrale von weiteren Einschränkungen der chinesischen Behörden ab. Derzeit sollte auch hier noch Ruhe bewahrt werden, zumal die Hauptsaison für Reisen von China nach Deutschland erst gen Sommer startet.

Chinesische Gäste wollen ihre über Booking.com gebuchten Reisen stornieren – was muss beachtet werden?

Laut vorliegenden Informationen hat Booking.com für Reisende vom chinesischen Festland unter Berufung auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen pauschal  einen Fall höherer Gewalt für alle Gäste erklärt, zunächst gültig für alle Anreisen bis zum 8. Februar. Booking.com von seinen Hotelpartnern eine Erstattung jeglicher An-oder Vorauszahlungen und/oder den Erlass von Stornierungsgebühren für alle Buchungen, deren Anreise im Zeitraum des Ereignisses der höheren Gewalt liegt.
Booking.com erlässt in diesen Fällen die Kommission

Wo finde ich weiterführende Informationen?

Allgemeine und medizinische Informationen zum Coronavirus finden Sie auf den Internetseiten folgender Institutionen:

Robert-Koch-Institut (RKI)
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

 

Das vollständige Datenblatt des DEHOGA Bundesverbands können Sie hier herunterladen.

 

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