Suche
Anzeige

Aufruhr bei ITB Eröffnung – Homophobes Partnerland Malaysia

Die Internationale Tourismus-Börse ITB in Berlin machte in diesem Jahr schon am Tag des Openings Schlagzeilen mit homophoben Äußerungen des Ministers des Partnerlandes Malaysia.

ITB Berlin 2019ITB Berlin 2019

Bei der Eröffnung schwärmte der Tourismusmininster des Partnerlandes Malaysia in epischer Breite von der Schönheit und der Willkommenskultur des Landes. Auf Nachfrage, ob es für Juden und Homosexuelle sicher sei, das Land zu bereisen, machte seine Exzellenz Datuk Mohammaddin bin Ketapi dicht. Das erneute Nachhaken der Journalisten führte dann zu der Aussage, dass es in Malaysia keine Homosexuellen gebe.

Das Land steht wegen der Diskriminierung von Juden und Homosexuellen immer wieder in der Kritik, erst zu Beginn des Jahres weigerte sich Mahathir Mohamad, der Premier Malaysias, israelische Sportler einreisen zu lassen. Homosexuelle werden mit Peitschenhieben und Haftstrafen von bis zu 20 Jahren bedroht.

Wieso steht ein solches Land als Partner der Messe in Berlin, einer der buntesten Städte des Landes? Berlins Messechef Christian Göke versuchte zu beschwichtigen: „Wir schaffen mit der Messe Kommunikationsmöglichkeiten“, wehrte er sich gegen den Vorwurf und räumte ein: „Das bedeutet auch die Verpflichtung, sich solchen Fragen zu stellen.“

Partner aus dem HORECA Scout

Bleibt zu hoffen, dass der malaysische Minister für Tourismus, Kunst und Kultur noch darauf stößt, dass im Vorfeld eine Einladung zu einem “Queer-Empfang” versendet wurde, und zwar inklusive des Logos von Malaysia. Die ITB präsentiert hier als Vordenker einen Workshop zum Reisesegment Gay & Lesbian Travel und will aufzeigen, wie sinnvoll gelebte Diversity Strategien zur Steigerung der Lebensqualität der Allgemeinheit beitragen können.

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

50 Mitarbeiter, jahrelang unbemerkt, ein sechsstelliger Schaden: Die Razzia in einem Restaurant in München hat eine unbequeme Frage zurück auf die Tagesordnung gebracht – wie gut kennen Gastronomen eigentlich die Abläufe in ihrem eigenen Haus? Steuerberater Christopher Arendt erklärt, wo die typischen Schwachstellen sitzen und warum wachsende Betriebe ihre Kontrollen jetzt mitwachsen lassen müssen.

Robert Bye, Unsplash
Außengastronomie

Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?

Sommer, Sonne, Außengastronomie – und eine Rechnung, die je nach Standort um den Faktor 60 auseinandergehen kann. Pünktlich zum Start der Hauptsaison hat der Bund der Steuerzahler die Terrassengebühren für rund 200 deutsche Städte erhoben. Das Ergebnis macht deutlich, wie unterschiedlich Städte Außengastronomie bepreisen.

wattline GmbH
Allgemeine Haustechnik

Energieverbrauch im Gastgewerbe: Wo die größten Kostentreiber liegen

Strom, Gas, Heizung – Energiekosten gehören zu den größten Ausgabenposten in Hotels und Restaurants. Doch die Höhe der Rechnung ist alles andere als Zufall: Öffnungszeiten, Gästeaufkommen und die Lage des Betriebs spielen eine ebenso große Rolle wie die technische Ausstattung. Wer weiß, an welchen Stellschrauben sich tatsächlich drehen lässt, kann Kosten senken – ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Doch welche Faktoren wiegen am schwersten, und wo verbergen sich die größten Einsparpotenziale?

Canva
Digitalisierung

KI-Inhalte kennzeichnen: Was ab 2. August 2026 gilt

Ein KI-generiertes Zimmerfoto auf der Buchungsseite, der Speisekarten-Text aus ChatGPT, das Instagram-Motiv per Knopfdruck: Ab dem 2. August sind solche Inhalte kennzeichnungspflichtig. Was der EU AI Act konkret fordert, wo die Grenze zur klassischen Bildbearbeitung liegt – und warum Betriebe, die das ignorieren, Abmahnungen und empfindliche Bußgelder riskieren.

Lightspeed, L Seden
Branche und Trends

Nachhaltigkeit in der Gastronomie stößt an die Preisgrenze

Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Lightspeed bringt eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Deutschlands Restaurantgäste fordern nachhaltige Konzepte – regional, saisonal, müllvermeidend. Doch sobald es ans Bezahlen geht, kippt die Begeisterung. Mehr als die Hälfte akzeptiert maximal fünf Prozent Aufschlag. Für Gastronomiebetriebe wird die grüne Transformation damit zur ökonomischen Gratwanderung.

Gastfreund GmbH
Branche und Trends

Warum Hotels 2026 ohne digitale Gästekommunikation Marktanteile verlieren

Zwei Drittel aller Gäste fordern heute aktiv digitale Kommunikationslösungen, doch viele Hotels hinken weit hinterher. Was einst als Innovation galt, ist längst zur Grunderwartung geworden und wer jetzt nicht handelt, verliert nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern schlicht den Anschluss. Ein aktueller Branchenreport der Gastfreund GmbH zeigt, wo der größte Hebel liegt – und warum die eigentliche Herausforderung nicht Technologie, sondern Integration ist.

Weitere Artikel zum Thema

Martin Soler, Unsplash
Seit über zwei Jahrzehnten zeichnet das 196+ forum München herausragende Hotelimmobilien aus. Noch bis Ende Juni können sich europäische Hoteliers, Entwickler und Architekten für die diesjährige Ausgabe bewerben. Gefragt sind Konzepte, die gestalterische Exzellenz mit[...]
Martin Soler, Unsplash
EVENTMACHINE
Was geschieht, wenn künstliche Intelligenz nicht mehr nur berät, sondern eigenständig handelt? Ein Event-Tech-Unternehmen hat einen KI-Agenten auf seinen webbasierten Konfigurator losgelassen – mit verblüffenden Ergebnissen. Die Maschine plant komplexe Veranstaltungen, erkennt Sparpotenziale und trifft[...]
EVENTMACHINE
Piotr AMS, Unsplash
Während andere europäische Hauptstädte vor Touristen überquellen, hat sich Vilnius seine Gelassenheit bewahrt. Die litauische Hauptstadt verbindet barocke Architektur mit tief verwurzelter Saunakultur und modernen Wellness-Angeboten – und das alles ohne Hektik. Für Gäste aus[...]
Piotr AMS, Unsplash
teamgeist
Der Tagungsmarkt ist hart umkämpft – gerade für Hotels in stadtnaher Randlage wird die Differenzierung zur Herausforderung. Während Businesshotels in Innenstadtlagen und große Ketten mit Infrastruktur und Markenbekanntheit punkten, müssen kleinere Häuser andere Wege finden.[...]
teamgeist
Silke Sieben
Wellnessangebote entscheiden heute über Hotelbuchungen – doch Gäste erwarten mehr als kurzfristige Entspannung. Wer langfristige Gesundheitsimpulse bietet, sichert sich Wettbewerbsvorteile in einem hart umkämpften Markt. Wie Hotels diese Chance nutzen und ihre Positionierung schärfen können.[...]
Silke Sieben
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.