Suche
Anzeige

„Generation Z” – Lehrlinge richtig ansprechen

Die Generation Z, die Jahrgänge zwischen 1997 und 2012, für eine Ausbildung und einen Job in der Gastronomie zu gewinnen, ist in letzter Zeit zur Herausforderung geworden. Wie tickt die Generation Z und wie können Betriebe diese Generation für eine Ausbildung oder Arbeitsstelle gewinnen? Ein Blick auf die Wertvorstellungen und das tägliche Mediennutzungsverhalten der Generation lohnt sich. Der klassische Bewerbungsprozess muss sich in Zukunft modernisieren.

hokifyhokify

Wo erreichen sie die Generation Z?

Die Angehörigen der Generation Z sind „Digital Natives” und nutzen Internet und Smartphone täglich. Im DACH-Raum haben fast 100% dieser Altersgruppe ein Smartphone. Sie kommunizieren besonders mit Posts und Status-Updates. Informationen teilen sie täglich über ihre Social Media-Kanäle.

Genau hier können potenzielle junge Mitarbeiter auch angesprochen werden. Punkten kann man als Unternehmen mit einer unmittelbaren und schnellen Kommunikation. So werden junge Menschen in der Form angesprochen, wie sie es täglich gewöhnt sind. Es ist nur verständlich, dass diese junge Generation auch über ihr Smartphone nach Ausbildungen suchen und sich mobil bewerben will.

Partner aus dem HORECA Scout

Wie will die Generation Z kommunizieren?

Die Generation Z kommuniziert realtime am Smartphone. Mit Chat-Apps und über Social Media werden Nachrichten versendet, Videos- und Voice-Chats erstellt und Fotos mit wenigen Klicks an Freunde verschickt. Demgegenüber läuft die klassische Bewerberkommunikation über Email und das Telefon. Durch die tägliche Nutzung von Smartphones und Chat-Apps hat sich die Kommunikations-Praxis jedoch deutlich verändert und beschleunigt. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels, können sich qualifizierte Kandidaten den passenden Job aussuchen – daran hat auch Corona nichts geändert. Wer dann mit einer positiven Kontaktaufnahme zu lange wartet, wird die besten Kandidaten gar nicht mehr erreichen.

So will sich Generation Z bewerben

Wenn die passende Stellenausschreibung gefunden wurde, folgt die Bewerbung nach bekanntem Muster. Im Gegensatz zum Mediennutzungsverhalten hat sich der traditionelle Bewerbungsprozess in den letzten Jahren nicht verändert. Lebenslauf, Anschreiben in Briefform und diverse Zeugnisse sind für viele Bewerbungen immer noch erforderlich. Man vergisst dabei oft, dass junge Menschen oft noch wenig Bewerbungserfahrung haben und sich überhaupt zum ersten Mal bewerben. Je länger die Bewerbungserstellung dauert und je mehr Unterlagen für die Bewerbung benötigt werden, desto häufiger brechen Kandidaten eine Bewerbung ab. Alle relevanten Dokumente mobil zur Verfügung zu haben ist ein weiteres Hindernis.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingRecht und ComplianceSteuernSoftware und Systeme
Kassennachschau: Wenn Rabatte zum Prüfungsrisiko werden

Die Lösung: Mobiler und schneller Bewerbungsprozess

Um Recruiting-Prozesse in das 21. Jahrhundert zu führen, müssen Stelleninserate zielgerichtet über Multimedia-Kanäle an Kandidaten ausgespielt werden. Social Media Plattformen eignen sich besonders dafür, um potentielle Kandidaten passgenau anzusprechen und zusätzliche Reichweite zu gewinnen. Danach braucht es einen schnellen und unmittelbaren Bewerbungsprozess damit qualifizierte Kandidaten eine Bewerbung auch tatsächlich abschließen. Chat-basierte Motivationsabfragen, die schnell und einfach am Smartphone beantwortet werden können, steigern die Bewerbungsrate.

Themen in diesem Artikel
ManagementBewerbungDigitalisierungGeneration ZPersonalplanung

Die Umsetzung dieser Maßnahmen muss nicht vom Betrieb selbst gestemmt werden, mit einem starken Recruiting Partner können sich Gastro-Unternehmen Expertise ganz einfach ins Boot holen. Somit wird nicht einmal ein Firmen-eigener Social Media Kanal benötigt.

Fazit

Um zukünftig junge Fachkräfte erfolgreich für einen Job oder eine Ausbildung in der Gastronomie zu gewinnen, ist ein Umdenken bei der Mitarbeitersuche notwendig. Der Trend, Bewerbungen so einfach und unkompliziert wie möglich für den Bewerber zu gestalten, gilt besonders für die junge Generation Z. Eine benutzerfreundliche Bewerbung unter Anleitung hilft, dass auch Kandidaten mit weniger Bewerbungserfahrung Bewerbungen abschicken. Mit einem modernen Bewerbungsprozess können sich Gastro-Betriebe von Konkurrenten am Markt abheben und die wertvollen jungen Fachkräfte für das eigene Unternehmen gewinnen.

Lesen Sie auch
Software und SystemeBranche und TrendsMarketing
Vom Like zum Umsatz: Wie Social Media für volle Tische sorgt

Karl Edlbauer gründete 2016 mit zwei Studienkollegen die mobile Job-Plattform hokify und ist seither als Geschäftsführer und Marketingleiter tätig. Während seines Master-Studiums in Wien sammelte Karl Erfahrung bei der Boston Consulting Group, IBM und der Hofer KG. Seit der Gründung von hokify führte Karl als Head of Marketing die Job-Plattform auf monatlich über 700.000 aktive Nutzer sowie 28.000 registrierte Unternehmen im DACH-Raum und entwickelte einen neuartigen Social Media Algorithmus zur Ansprache von Fachkräften via Smartphone und Social Media.

hokify:

hokify ist die mobile Job-Plattform, mit derzeit 30.000 registrierten Unternehmen und mehr als 750.000 Jobsuchenden, vor allem in den Branchen Gastronomie, Handel, Handwerk & Büro. Durch einen mobilen Bewerbungsprozess ermöglicht hokify seit 2016 Jobsuchenden sich innerhalb von 3 Minuten am Smartphone für Jobs zu bewerben.

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Kassennachschau: Wenn Rabatte zum Prüfungsrisiko werden

Rabatte, Gratiskaffee oder offene Artikel gehören in vielen Gastronomiebetrieben zum Alltag. Bei einer Kassennachschau können genau diese Eingriffe jedoch zum Problem werden, wenn sie nicht sauber dokumentiert und systematisch im Kassensystem abgebildet sind. Im vierten Teil unserer Serie zur Kassennachschau geht es darum, warum Preisüberschreibungen, schwache Stammdaten und Freitextartikel für Betriebe riskant werden können.

orderbird
Branche und Trends

Vom Like zum Umsatz: Wie Social Media für volle Tische sorgt

Social Media entscheidet immer häufiger mit, wo wir essen gehen. Gäste entscheiden heute oft schon online anhand von Bildern, Videos oder Empfehlungen, ob ein Restaurant oder Café zu ihren Vorlieben passt. Wie Gastronomen den Sprung vom Like zur Reservierung schaffen und warum Bewertungen auf Social Media gerade jetzt wichtiger werden, erklärt Natalie Seifert, Head of Marketing bei orderbird.

1&1 Versatel
Allgemeine Haustechnik

Ausfallsichere Kassensysteme dank SD-WAN: Warum moderne Filialnetze in der Gastronomie immer wichtiger werden

In der modernen Systemgastronomie hängt ein reibungsloser Betrieb immer stärker von einer stabilen und intelligent gesteuerten Netzwerkinfrastruktur ab. Fällt die Internetverbindung aus, sind je nach Kassen- und IT-Architektur nicht nur Bestellprozesse, sondern auch Kartenzahlungen, Reservierungs-Systeme, Cloud-Synchronisationen und die Anbindung an Warenwirtschafts- und Backoffice-Systeme beeinträchtigt. Wie sich Betriebe mit dem Zusammenspiel aus leistungsfähigem Glasfaser-Internet, SD-WAN und Mobilfunk-Backup robuster aufstellen können, erläutert Frank Rosenberger, Vorsitzender der Geschäftsführung von 1&1 Versatel.

Magda Ehlers, Pexels
Allgemeine Haustechnik

Frühling bringt Tauben-Boom: Warum Immobilienbetreiber jetzt handeln sollten

Stadttauben entwickeln sich für Immobilienbetreiber zunehmend zum wirtschaftlichen Risiko. Der aggressive Kot schädigt Fassaden und Materialien, Balkone werden unbenutzbar, Mieter fordern Mietminderungen. Gleichzeitig fehlt vielen Eigentümern die Orientierung: Welche Abwehrmaßnahmen sind tierschutzkonform, langfristig wirksam und rechtlich zulässig? Experten erklären, warum das Problem im Frühjahr eskaliert – und warum Baumarkt-Lösungen meist scheitern.

DBL
Recruiting und Fachkräftemangel

Flexibilität durch Mietservice: Poolkleidung für wechselnde Teams

Saisonkräfte, kurzfristige Aushilfen, wechselnde Teams – in der Gastronomie ist Flexibilität bei der Personalplanung entscheidend. Doch wie stellt man sicher, dass alle Mitarbeitenden professionell ausgestattet sind, ohne ständig neue Berufskleidung beschaffen zu müssen? Poolkleidung im Mietservice bietet eine praktische Lösung für diese Herausforderung.

Weitere Artikel zum Thema

orderbird
Social Media entscheidet immer häufiger mit, wo wir essen gehen. Gäste entscheiden heute oft schon online anhand von Bildern, Videos oder Empfehlungen, ob ein Restaurant oder Café zu ihren Vorlieben passt. Wie Gastronomen den Sprung[...]
orderbird
Emma Dau, Unsplash
Schichtdienst, hohe Fluktuation, knappe Personaldecke – die Hotellerie steht unter Druck. Sandra Himmeldirk, Head of People & Culture bei den 25hours Hotels, erklärt im Gespräch mit dem IST-Studieninstitut, was modernes Personalmanagement in der Branche heute[...]
Emma Dau, Unsplash
DBL
Saisonkräfte, kurzfristige Aushilfen, wechselnde Teams – in der Gastronomie ist Flexibilität bei der Personalplanung entscheidend. Doch wie stellt man sicher, dass alle Mitarbeitenden professionell ausgestattet sind, ohne ständig neue Berufskleidung beschaffen zu müssen? Poolkleidung im[...]
DBL
Krombacher
Frisch gezapftes Bier – und das ganz ohne Alkohol? Krombacher macht's möglich und bringt den vollen Pilsgeschmack jetzt auch als Fassbier in die Gastronomie. Ein neuer Genussmoment, der nicht nur zur Mittagspause überzeugt, sondern überall[...]
Krombacher
Tourist-Information Fürth, Unsplash
Wer einen Gastronomiebetrieb eröffnen will, steht vor einer zentralen Frage: Wie gesättigt ist der Markt am gewünschten Standort? Eine aktuelle Auswertung zeigt, welche deutschen Großstädte die höchste Dichte an Gastronomiebetrieben aufweisen – und welche Unterschiede[...]
Tourist-Information Fürth, Unsplash
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.