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Neue Gebindegröße und Bio-Variante: frischli setzt auf mehr Flexibilität

  • Traditionsunternehmen erweitert Dessert-Sortiment um Bio-Karamellpudding und führt praktisches 1-kg-Gebinde für Grießbrei ein
  • Servierfertige Convenience-Lösung spart Zeit in der Küche und erfüllt höchste Hygienestandards durch UHT-Verfahren
  • Flexibles Produkt für verschiedene Verpflegungsbereiche – von Kita über Seniorenheim bis Krankenhaus

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Zwei Neuheiten für unterschiedliche Anforderungen

Die frischli Milchwerke nutzen ihr 125-jähriges Firmenjubiläum, um ihr Dessert-Portfolio gezielt zu erweitern. Am Messestand in Stuttgart können Fachbesucher an verschiedenen Themeninseln das Sortiment kennenlernen. Im Dessert-Bereich rücken zwei Produktentwicklungen in den Fokus: Ein Bio-Milchpudding mit Karamellgeschmack ergänzt die bestehende Bio-Range. Parallel dazu wird der klassische Grießbrei des Unternehmens nun zusätzlich zur gewohnten 5-Kilogramm-Verpackung auch im handlicheren 1-Kilogramm-Format angeboten.

Diese kleinere Gebindegröße zielt auf einen konkreten Bedarf ab: Wohngruppen, kleinere Einrichtungen und Betriebe mit geringeren Portionsmengen erhalten damit eine passgenauere Lösung. Das bisherige 5-Kilogramm-Gebinde bleibt parallel im Sortiment verfügbar.

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Convenienceprodukt mit Zeitersparnis und Hygienevorteil

Der servierfertige Grießbrei positioniert sich als unkomplizierte Alternative zur Eigenfertigung. Das mit natürlichem Bourbon-Vanille-Aroma verfeinerte Produkt kann direkt aus dem Gebinde portioniert werden – ohne Vorbereitungszeit, ohne Kochen, ohne Anbrennen. Diese Arbeitsersparnis macht sich besonders in Stoßzeiten bemerkbar.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Haltbarkeit: Durch die UHT-Erhitzung ist der Grießbrei ungeöffnet mehrere Wochen auch ohne Kühlung lagerfähig. Das vereinfacht die Vorratshaltung und reduziert das Risiko von Verderb. Die spezielle Erhitzungsmethode gewährleistet gleichzeitig höchste hygienische Standards – ein wichtiger Aspekt für Einrichtungen mit empfindlichen Personengruppen.

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Flexible Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Verpflegungsbereichen

Die Anwendungsbreite des Produkts erstreckt sich über mehrere Zielgruppen: In Kitas und Schulen trifft der Grießbrei auf kleine Genießer, in Senioreneinrichtungen weckt er Kindheitserinnerungen, in Krankenhäusern dient er als leicht verdauliches Standardprodukt.

Themen in diesem Artikel
FoodBranche und TrendsEvents und MessenConvenienceGemeinschaftsverpflegungGroßkücheIntergastraMolkereiprodukte

Die Zubereitungsvarianten lassen sich je nach Jahreszeit und Vorliebe anpassen: kalt als erfrischende Süßspeise oder erwärmt als klassisches warmes Dessert. Durch Zugabe von frischen Beeren, Kompott oder Fruchtsaucen entsteht Abwechslung mit minimalem Aufwand.

Für zertifizierte Menülinien spielt die Rezeptur eine entscheidende Rolle: Mit 1,5 Prozent Fett und höchstens 6 Prozent zugesetztem Zucker erfüllt der Grießbrei die Anforderungen entsprechender Verpflegungsstandards. In der Care-Verpflegung eröffnet das Produkt zusätzliche Gestaltungsspielräume – es lässt sich je nach individuellem Bedarf energiereduziert einsetzen oder durch Anreicherung mit Nährstoffsupplementen für energiereiche Kost nutzen. Auch der Fettgehalt kann bei Bedarf angepasst werden.

Frische-Sortiment als ergänzendes Standbein

Neben den haltbaren Produkten präsentiert das Unternehmen auf der Messe auch seine Kompetenz im Frischesegment. Am Standort Schöppingen produziert frischli ein Sortiment an frischen Molkereiprodukten, die unter der Marke GASTRO für den professionellen Einsatz konzipiert sind. Dieser Geschäftsbereich bildet eine zweite Säule neben dem Kerngeschäft mit haltbaren Desserts und Molkereierzeugnissen.

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Fazit

Die Produkterweiterungen zeigen eine klare Ausrichtung auf praktische Bedürfnisse der Gemeinschaftsverpflegung: Kleinere Gebindegrößen erhöhen die Flexibilität, servierfertige Lösungen sparen Arbeitszeit, und die Anpassbarkeit der Nährstoffzusammensetzung ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichen Verpflegungskonzepten. Für Betriebe, die zwischen Effizienz und Qualitätsanspruch abwägen müssen, bieten solche Convenienceprodukte eine interessante Alternative zur Eigenfertigung – sofern Geschmack und Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Die lange Haltbarkeit ohne Kühlung reduziert zudem Lagerkosten und Ausschuss. Ob sich die Investition lohnt, hängt letztlich von der Betriebsgröße, den Abnahmemengen und den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Einrichtung ab.

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