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Unabhängige Unterkünfte in Deutschland sind gut für die Sommersaison gerüstet

Allen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zum Trotz sind unabhängige Hotels in Deutschland in den ersten Monaten 2023 wieder deutlich besser aufgestellt. Dies zeigt ein Vergleich mit den wirtschaftlichen Kennzahlen des Vorjahres. Zugrunde liegen neueste Daten des Hotelsoftware-Unternehmens RoomRaccoon, das die wesentlichen Kennzahlen von landesweit über 4.750 Zimmern von Boutique-Hotels, Bed-and-Breakfast-Anbietern und Gasthäusern herausgefiltert hat.

Roman Kraft, UnsplashRoman Kraft, Unsplash

Der Umsatz je verfügbarem Zimmer (Revenue Per Available Room bzw. RevPAR), eine der Standardkennzahlen für den wirtschaftlichen Erfolg von Unterkünften, lag von Anfang Januar bis Ende April bei durchschnittlich 35€. Dies sind 35% mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das lange Wochenende mit dem Tag der Arbeit steht sogar ein Top-RevPAR von 84€ (am 29. April) zu Buche. Dies ist der höchste Wert, den die Hotelmanagement-Software von RoomRaccoon seit ihrem Schritt auf den deutschsprachigen Markt im Januar 2017 bislang verzeichnet hat.

Dieser Sprung beim RevPAR geht mit einem Anstieg bei der Auslastung wie auch beim durchschnittlichen Tagespreis einher. Laut den RoomRaccoon-Daten stieg die Hotelauslastung zwischen Anfang Januar und Ende April von 36% im Jahr 2022 auf 42% im laufenden Jahr, während der durchschnittliche Tagespreis von 72€ auf 83€ zulegte.

Partner aus dem HORECA Scout

RoomRaccoons Marktleiterin für den Raum DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz), Julia Vogt, ordnet die Daten wie folgt ein: „Auch wenn die Inflation und steigende Betriebskosten sich stark auf die Preise der Branche ausgewirkt haben, spiegelt der Anstieg des durchschnittlichen Tagespreises auch wider, dass Hotels von der anhaltenden Nachfrage auf dem 2023er Reisemarkt finanziell profitieren.“

Julia Vogt spricht dabei auch an, dass mit steigenden Zimmerpreisen die Erwartungen der Gäste anspruchsvoller werden: „Um das gewisse Etwas zu bieten, können Hoteliers Kundendaten nutzen, die in ihrem Property-Management-System zusammenlaufen. Daran sind Muster, Vorlieben und Trends abzulesen, und auf dieser Grundlage wiederum lassen sich noch stärker individuell maßgeschneiderte Gästeerlebnisse gestalten. So sorgen Betreiber von Unterkünften dafür, dass der Kostenanstieg sich nicht nachteilig auf die Zufriedenheit der Gäste auswirkt.“

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