Meinung

Weg von den konservativen Dogmen der Hotellerie

Neben klassischen Tagungen und Events bieten die acht Häuser der Seminaris Hotels deutschlandweit alles, was das Erlernen von den New York-Pendants braucht. Mit kreativen Räumen, einem professionellen Netzwerk mit Trainern und Speakern sowie den Annehmlichkeiten eines Business-Hotels begleiten sie Unternehmen bei dem spannenden Prozess der Veränderung.

© Seminaris Hotels

Klassische Hotellerie infrage stellen*Um die Bedürfnisse der Gäst:innen wirklich zu verstehen und den äußerlichen und innerlichen Wandel der Teams auf Augenhöhe zu begleiten, stellt das Unternehmen alles infrage, was die klassische Hotellerie über Jahrzehnte hinweg als Standard etabliert hat. „Wir brechen ganz bewusst mit den konservativen Dogmen der Branche“, sagt Jochen Swoboda, Director of Operations der Seminaris Hotels. „Denn Kund:innen, die mit kreativen, agilen Meetings ihre Unternehmen verändern möchten, brauchen nicht nur Räume und Freiräume: Sie brauchen einen Ort, an dem sie aus ihrem Alltag ausbrechen, neue Ideen entwickeln und nachhaltige Prozesse anstoßen können. Und Sie brauchen Netzwerkpartner, die aus diesen Sprints echte Design Sprints machen und in die Neue Arbeitswelt führen.“

Kulturwandel muss im Fokus stehen

In Kooperation mit der Berliner Organisationsentwicklung Wecreation, die Marken und Organisationen bei ihrem Kulturwandel begleitet, erarbeiten die Mitarbeiter:innen von Seminaris ein praxisnahes Konzept. „Wir sind genau wie die Teams von Seminaris überzeugt davon, dass Menschen nur in einer zeitgemäßen Organisationskultur ihr Potenzial voll entfalten und gute Arbeit leisten können“, sagt Christian Binninger, Geschäftsführer bei Wecreation und Coach. „Organisationen, die sich zukunftsfähig aufstellen möchten, müssen die kulturelle Weiterentwicklung mit in den strategischen Fokus aufnehmen.“ Bei dem gemeinsamen Projekt finden innerhalb von zwei Jahren mehrere agile Sprints statt, die Seminaris von Grund auf verändern sollen. Gemeinsam werden die Werte von Seminaris definiert und neu ausgerichtet. Ausgewählte Botschafter:innen im Unternehmen implementieren das entsprechende Wissen und Mindset in allen Teams.

Die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kunden kennen

„Diese Veränderung braucht Zeit“, so Swoboda. „Und es kann schmerzhaft sein, wenn man gewohnte Abläufe und Überzeugungen loslassen muss. Aber genau dadurch lernen wir, was unsere Kund:innen bei der Umstellung auf New Work ebenfalls erleben: Wir wissen jetzt, wie sich Transformation anfühlt, welche Herausforderungen sie bedeutet und wie man diese bewältigen kann.“ Er spüre auch, welche Energie der Prozess unter den Mitarbeiter:innen von Seminaris bereits ausgelöst hat: „Wir sind bisher überdurchschnittlich gut durch die Pandemie gekommen. Dazu hat New Work ganz sicher beigetragen!“

Teams dürfen das Unternehmen neu mitgestalten

Für die Mitarbeiter:innen bietet der Prozess die erfüllende Chance, das Unternehmen von Grund auf neu mitzugestalten – und das langfristig und nachhaltig: Seminaris hat auf eine Matrixorganisation umgestellt, bei der nicht ganze Teams, sondern die jeweils für eine Aufgabe optimal passenden Spezialist:innen gezielt schnelle Entscheidungen treffen dürfen. „Wir sind überzeugt, dass die Umstellung auf New Work unsere Mitarbeiter:innen stärkt und ihnen zeigt, dass sie daran teilhaben können, die Marke wachsen zu lassen.“ Die Menschen im Unternehmen wachsen mit – der Slogan von Seminaris ist ernst gemeint: We make people grow!

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